Wie kann ich mein Kind bei der Entwicklung der Persöhnlichkeit unterschützen?

Persönlichkeit des Kindes stärken | © PantherMedia / ArturVerkhovetskiy

Jede Eltern streben mit ihrer Erziehung, ein selbstbewusstes Kind mit einer präsenten Persönlichkeit an. Kinder mit einer präsenten Persönlichkeit können meist besser mit Stress umgehen, besser mit ihrem Umfeld zurecht finden und positiv auf neue Situationen zu gehen. Das ist durchaus erstrebenswert.

Um zu verstehen wie man die Persönlichkeit des Kindes fördert kann, muss man erst mal klären woraus sich die Persönlichkeit zusammen setzt. Nämlich aus Charakter, Temperament und Persönlichkeit. Dies sind drei Worte der Psychologie um die Denk- und Fühlweise von Menschen zu erklären. Doch sie werden oft verwechselt oder als das selbe abgestempelt.
Hier ein kurze Erläuterung der jeweiligen Begriffe:

Charakter

Den Charakter bildet zum Teil unsere eigene Erfahrung, zum anderen angeborene Aspekte.

Temperament

Bei Temperament sprechen wir vom angeborenen Teil unserer Persönlichkeit, den wir durch das Erbgut erhalten.

Persönlichkeit

Persönlichkeit ist das Ergebnis von Charakter, Verhalten, deren Bewertung und der Einfluss der Umwelt.

Die Persönlichkeitsbildung ist wiederum ein Zusammenspiel aller drei Faktoren. In der Psychologie geht man davon aus das der Mensch immer nach einem gewissen Schema handelt. Dieses kann in Kleinigkeiten variieren, aber ist im Grunde immer sehr ähnlich.

Es gibt mehre Stadien der Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern. Sie beginnen schon im Säuglingsalter und dauert bis zur Pubertät und über sie hinaus.

1. Lebensjahr

Schon in den ersten Tagen nach der Geburt kann man sehen, in welche Richtung sich das Kind wahrscheinlich entwickelt.
Weint das Baby oft und lässt sich nicht leicht wieder beruhigen, hat es heftige Gefühlsregungen. Mit Hilfe einer Routine und einer Bezugsperson könne dies besser werden. Ist ihr Baby unruhig und schläft nicht viel, gehört es zu den überaktiven Babys. Diese Endecken gerne die Welt und beschäftigt sich gerne aktive mit Dinge. Kontaktfreudige Babys sind vom ersten Tag an leicht wieder zu beruhigen und lass sich gern in den Arm nehmen. Wenn ihr Kind überwiegend eins dieser Charakterzüge vorweist, liegt es an ihnen das heranwachsende Kind anzuregen, sich auch in die andere Richtung zu entwickeln. Wichtig in diesem Zeitraum für das Kind, ist eine Bezugsperson(in den meisten fällen die Mutter). Der es trauen kann.

2. Lebensjahr

Das Kind entwickelt sich in dieser Zeit rasch. Es lernt seine Willenskraft kennen und wie es mit dem eigenen starken Willen andere beherrschen können. Aber auch erste Gefühle von Scham und Selbstzweifel kommen hoch und gleichen den starken Willen aus. Schamgefühle sollte aber nicht zu Erziehungszwecken ausgenutzt werden. Freiheits- und Unabhängigkeitsgefühle kommen hoch wenn die Kinder lernen zu laufen und auf Klo zugehen. Die Kinder freuen sich und fühlen sich durch die Unterstützung ihrer Eltern, wie die Könige/innen der Welt.

3. Lebensjahr

Der Zwiespalt zwischen Initiative und Schamgefühl, ist manchmal einwenig kniffelig für das Kind zu akzeptieren. Doch es sollte es kennen lernen und vor allem den Umgang damit. Es geht jetzt entschlossener und aggressiver mit Entscheidungen und seinem Willen um. Die sogenannte Trotz- oder auch Bockphase beginnt. Es gerät jetzt auch öfter in Konflikte mit den Eltern. Das kann zu Schuldgefühlen führen, muss es aber nicht unbedingt. Am Ende dieser Phase konzentiert sich das Kind auf Tatendrang. Bei älteren Geschwister, aber auch durch Eltern kommt es immer öfter mit Unterlegenheitsgefühlen in Kontakt.

4. bis 6.Lebensjahr

Das Kind beschämt sich bei Regelverstößen, auch wenn es nicht erwischt wird. Von Eltern sollte das nicht zu Erziehungszwecken ausgenutzt werden.

Ab dem 6.Lebensjahr

Das Kind möchte an der Welt der „Großen Leute“ teilhaben. Es möchte helfen, lernen sich sinnvoll zu beschäftigen und etwas leisten. Wenn sich das Kind aber durch Umfeld oder sich selbst überschätz und seine Ziele nicht erreicht, kann das zu großer Enttäuschung und Minderwertigkeitsgefühlen führen. Diese Minderwertigkeitsgefühle können zu übereifrigen Leistung um Anerkennung zu erhalten führen. Oder die Reaktion darauf kann,Verweigerung sämtlichen Arbeiten aus Angst vor dem Scheitern sein.

Stolze Kinder mit Preis | © PantherMedia / moodboard (YAYMicro)

Wie kann ich mein Kind bei dieser Entwicklung unterstützen?

Alles schon und gut aber die Frage ist ja was man als Elternteil als Unterstützung tun?
Wir haben ihnen hier ein paar gute Hinweise zusammen gestellt an den sie sich orientieren können.

  • Eltern projizieren viele ihrer Wünsche auf ihre Kinder.Man sollten den Kindern keine Persönlichkeit aufzwingen, sondern ihnen Freiraum lassen. Sie sollten sich entfalten und entwickeln können.
  • Das Fördern von der Persönlichkeit hilft. Man kann zum Beispiel, ein Schüchternes Kind langsam an unangenehme Situationen gewöhnen. Akzeptanz hilft aber auch. Ein sehr schüchternes Kind wird, nämlich nie zu einer Rampensau. Das müssen auch die Eltern respektieren.
  • Die erschreckende Wahrheit über Merkmale wie Intelligenz und Begabung ist, dass sie angeboren ist. Das heißt, dass jeder nur einen Gewissen Rahmen an Intelligenz hat.
  • Innerhalb dieses Spektrums lässt sich mit Förderung, aber viel tun. Es wird aber nicht dieses Spektrum übertreffen.
  • Kinder sollten die Botschaft erfahren, auch dann in Ordnung zu sein, wenn sie anders sind als die anderen Familienmitglieder. Sie sollten sich und ihre Eigenarten akzeptieren und lieben lernen. Eltern können hier viel tun, in dem sie ihrer Liebe zeigen, trotz Eigenarten.
  •  Auch Schwächen sind wichtig. Kinder sollten lernen mit ihnen zu leben.
  • Genauso wichtig wie Freiraum sind Grenzen wichtig. Man sollte liebevoll einschreiten, wenn man sieht das das Kind allein nicht damit zurecht kommt und sich überschätzt hat.
  • Positive wie Negative Erfahrungen beeinflussen die Persönlichkeit. Nicht nur die von Kindern.
  • Ein gesunder Lebensstil ist schon im Kleinkindalter wichtig. Die Kinder übernehmen meist die Lebensart der Eltern, weshalb sie auch mit gutem Vorbild voran gehen sollten. Das heißt genügend Sport und eine regelmäßige und gesunde Ernährung.
  • Solang das Kind Spaß an einem Hobby oder einer Tätigkeit hat, brauch es nicht unbedingt Talent. Das müssen vor allem auch Eltern ein sehen.
  • Was generell in der Gegenwart von Kinder hilfreich ist Feingefühl. Dadurch bauen sie eine gute und sichere Bindung zu ihrem Kind auf.

Fazit

Die Persönlichkeit von solchen kleinen Wesen ist schon was interessantes sein. Die erziehung kann manchmal schon schwierig, nervenaufreibend, anstrengend und kompliziert sein. Aber es lohnt sich. Sie sind mit ein der vielen Faktoren, der Ihr Kind zu dem Menschen macht der es ist. Man kann das Kind zwar in eine Richtung lenken und ihm ein Leben vorleben das erstrebenswert ist. Aber man kann nicht alles beeinflussen. Schon gar nicht kann man sein Kind steuern. Sie sollten ihm Freiraum zum entfalten lassen, es unterstützen und lieben. Das sind braucht ihr Kind nämlich am meisten.





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