Wenn Kinder wählerisch beim Essen sind

[dropcap]H[/dropcap]äufig wird Eltern von vielen Veröffentlichungen durch Fernsehen oder Rundfunk mitgeteilt, dass etliche Nahrungsmittel schädlich sind. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, dass der Nachwuchs übergewichtig ist und seine überflüssigen Pfunde als Erwachsener nur schwer loswerden kann. Das krasse Gegenteil zeichnet sich dadurch aus, dass Kinder mitunter zu dünn sind und beim Essen nur bestimmte Nahrungsmittel akzeptieren. Nicht immer kann davon ausgegangen werden, dass Eltern dafür verantwortlich sind, wenn ihre Kids nicht essen wollen. In einigen Fällen kann die Mutter sogar vor der Zubereitung der Mahlzeiten fragen, wonach den Kleinen der Sinn steht. Selbst wenn sie dabei ganz klar ihre Wünsche äußern, eine Garantie, dass sie auch wirklich essen, geben die Aussagen in wenigen Fällen.

Lernen durch das Nachahmen der Erwachsenen

Mitunter kommt es vor, dass Eltern sich in keiner Weise bewusst darüber sind, wie sie durch ihr Verhalten die Essgewohnheiten ihrer Kinder fördern. Schon unbedachte Äußerungen, die eine negative Wertung beinhalten, können beim Nachwuchs zu einer Ablehnung bestimmter Nahrungsmittel führen. Allerdings ist das Verhalten der Eltern nicht grundsätzlich der Grund dafür, dass ihr Nachwuchs negativ auf gesunde Mahlzeiten reagiert. Häufig spielen Farben oder Aromen dabei eine Rolle. Etliche gesunde Obst- und Gemüsesorten lassen sich durch ein wenig Zucker für den Gaumen der Kinder als schmackhaft zubereiten.

Gehaltvolle Mahlzeiten nach den Wünschen der Kinder zubereiten

Wenn Kinder sich vehement weigern, Gerichte mit frischem Gemüse oder Kräutern zu sich zu nehmen, dann wird diese Tatsache nicht durch den Druck der Eltern verbessert. Sie können dann viel mehr dadurch zum Erfolg ihrer Bemühungen gelangen, indem sie ihren Kindern die Gelegenheit geben, dass sie beim Kochen behilflich sind. Vor dem Zubereiten der Mahlzeit sollten diese ihre Wünsche äußern dürfen und auch beim Einkaufen zugegen sein. Die Ratschläge der Eltern sind dabei zwar unerlässlich, sollten sich allerdings auf ein Mindestmaß beschränken. Viele Kids mögen kein grünes Gemüse und wehren sich ebenfalls vehement dagegen, wenn die Mahlzeit mit Kräutern verfeinert wurde.

Auch das Alter der Kinder spielt bei den bevorzugten Mahlzeiten eine Rolle

Während ein Zweijähriger sich in den meisten Fällen an den Gewohnheiten der Ernährung der Eltern oder älteren Geschwistern orientiert, sind Kindergartenkinder häufig abhängig davon, wie die Zubereitung des Essens dort geschieht. In der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen eine Mahlzeit zu kreieren und diese dann auch dort zu sich zu nehmen, kann selbst bei den ansonsten sehr anspruchsvollen Junioren ein voller Erfolg werden. Häufig ist es die Gemeinschaft mit Freunden, die Kinder dazu veranlasst, dass sie gut essen und ihren Teller dann auch leer machen. Auch das gemeinsame Mahl mit Eltern und Geschwistern wird in vielen Fällen mit Erfolg gekrönt. Falls Mutter oder Vater am Wochenende Zeit dafür finden, dass sie gemeinsam mit ihren Kindern kochen, wird das ebenfalls zur Esslust ihres Nachwuchses beitragen.

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