Anzeichen erster Wehen

Wehen – wie erkenne ich die ersten Wehen?

[dropcap]A[/dropcap]lle Frauen, die mitten in ihrer Schwangerschaft sind, sollten die wichtigsten Anzeichen der einsetzenden Wehen erkennen können. Dabei können die Symptome von Frau zu Frau unterschiedlich sein und, obwohl einige schon eine ungefähre Vorstellung davon haben, was sie erwartet, sind die Anzeichen doch manchmal so schwer vorherzusagen, wie der Verdacht auf eine Schwangerschaft.Besonders erstmalige Mütter sind häufig verunsichert, wie ihr Körper auf die bevorstehende Geburt reagiert und wie er sich darauf vorbereitet. Neben einem guten Gespür für das eigene Wohlbefinden, lohnt es sich also, sich etwas genauer mit den am häufigsten verbreiteten Anzeichen für den Beginn der Wehen auseinanderzusetzen.

Den Beginn der Wehen erkennen

Es gibt verschiedene Anzeichen und möglicherweise erleben Sie alle davon, oder auch nur eines. Die Wehen sind dabei so individuell, wie Sie selbst. Einige häufig auftretende Symptome sind: Das Platzen der Fruchtblase; Kontraktionen; Der Schleimpfropf-Abgang; Druck oder Schmerzen im unteren Rückenbereich.

[box type=success]Viele Frauen erleben ein Platzen ihrer Fruchtblase, jedoch sollte auch hier nicht von einer Notwendigkeit ausgegangen werden. Nicht jeder erlebt all diese Symptome. Wenn die Fruchtblase geplatzt ist, werden Sie es wissen, durch eine Druckerleichterung an der Gebärmutter und natürlich werden Sie etwas Wasser dadurch verlieren. Sollte die Fruchtblase platzen und sollten direkt im Anschluss Kontraktionen einsetzen, ist ein guter Zeitpunkt gekommen, ein Krankenhaus bzw. die Geburtsstation aufzusuchen, da dies als Zeichen gilt, dass die ersten Wehen beginnen.[/box]

[box type=event]Kontraktionen sind ein weiteres der häufigeren Anzeichen für ersten Wehen. Sie können zwar ohne ein Platzen der Fruchtblase auftreten, aber sollten die Kontraktionen regelmäßig, stärker und näher beieinander auftreten, ist es auch Zeit, den Weg zum Krankenhaus zu suchen.[/box]

[box type=alert]Wenn der Schleimpfropfen, der den Gebärmutterhals verschlossen hat, verschwindet und als blutiger Ausfluss auftritt bedeutet es gemeinhin, dass die letzten Tage der Schwangerschaft begonnen haben. Der Gebärmutterhals bereitet sich auf die Geburt vor, indem er weicher wird und dadurch fällt der Schleimpfropfen schon von alleine ab.[/box]

[box type]Das vierte Zeichen für anfangende Wehen können untere Rückenschmerzen, oder ein Druck im unteren Rücken sein. Dieser Druck wird mit heranrückendem Geburtstermin in seiner Intensität zunehmen.[/box]

Wann sollte ein Arzt oder eine Hebamme angerufen werden?

Sie sollten bereits während der Schwangerschaft umfassend von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Hebamme über die Anzeichen anrückender Wehen informiert worden sein. Das Beste, das Sie tun können, wenn Sie sich unsicher fühlen, ist es, jemanden anzurufen, der Ihnen den Rat geben kann, den Sie suchen. Viele Hebammen können Ihre Situation und den Status Ihrer Wehen ziemlich gut einschätzen – anhand Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes während der Schwangerschaft, ob sie komplikationsfrei verlief, oder nicht, und anhand der Symptome die Sie ihr mitteilen. Vertrauen Sie ihrem Rat und alles sollte gut verlaufen.

Trotzdem sollten Sie auch immer auf Ihren eigenen Instinkt hören. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas sei mit Ihren Wehen nicht ganz ok, dann gehen Sie einfach direkt zum Arzt oder zur Hebamme und suchen Sie das Gespräch. Sie wären nicht die Erste, die diesen Schritt wagt. Viele fühlen sich wieder ganz ok, nachdem sie mit dem Arzt oder der Hebamme gesprochen haben und können so einige weitere Stunden zu Hause ausruhen.

Hier finden Sie Informationen zur ersten Zeit nach der Geburt – Wochenbett und Wochenfluss.

Bild: Svenstorm – Flickr.com (CC BY-ND 2.0)

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