Vom Baby-Strampler bis zur Mütze: Diese Erstausstattung braucht das Baby im ersten Jahr

Baby Erstausstattung | © PantherMedia / ssnegireva
Baby Erstausstattung | © PantherMedia / ssnegireva

Im ersten Lebensjahr braucht ein Baby buchstäblich einen ganzen Berg an Bekleidung. Diese umfasst – je nach Größe und Statur des Säuglings – etwa die Größen 50 bis 80. Also grobe Orientierungshilfe in puncto Größenwahl hilft die Körperlänge.

Neugeborene tragen in der Regel die Größen 50 und 56. Anschließend gilt: Die Größe 62 passt meist bis zu einer Körperlänge von 62 Zentimetern, die Kleidergröße 68 passt (analog dazu) bis zu einer Körpergröße von 68 Zentimetern. Bis zu einer Körpergröße von 74 Zentimeter ist die Kleidergröße 74 die passende Wahl und bis zu einer Körperlänge von 80 Zentimeter tragen Säuglinge meist die Kleidergröße 80. Welche Bekleidungsarten für das erste Jahr praktisch und nötig sind, verrät dieser Ratgeber.

Bodys sind eine Kombination aus Unterhose und Unterhemd

Babys Bodys | © PantherMedia / Anna_Om
Babys Bodys | © PantherMedia / Anna_Om

Bodys sind aufgrund ihrer flexiblen Nutzung das beliebteste Kleidungsstück. Die Kombination aus Unterhose und Unterhemd gibt es in der kurzärmligen Variante und in der langärmligen Variante. Damit sind Babys zu jeder Jahreszeit gut gerüstet, denn Bodys lassen sich gut kombinieren. In den Sommermonaten und wenn der Nachwuchs bereits gut die Körpertemperatur regulieren kann, ist ein kurzärmliger Body die passende Wahl; wird’s richtig kalt, kann ein langärmliger Body gut auch unter einem langärmligen Shirt oder gar einer kuschligen Jacke getragen werden.

Tipp: Bodys gibt es in unterschiedlichen Schnittvarianten und häufig sogar mit individuell wählbaren Motiven. Bei der Wahl der Bodys ist darauf zu achten, dass die Arm- und Beinausschnitte ebenso wie der Kragen elastisch und flexibel sind, damit das Anziehen leicht von der Hand geht. Wickelbodys erfordern etwas Übung beim Anziehen und die Eltern müssen lernen, welche Druckknöpfe wie zusammengehören.

Wer sich nicht dem Druckknopf-Puzzle stellen will, ist mit Bodys gut beraten, deren Kragen so geschnitten ist, dass sich die Schulterpartien leicht überlappen – das macht eine extra Druckknopf-Leiste überflüssig und erleichtert dennoch das Anziehen. Die Druckknöpfe unter der Windel gehören zu jedem Body. Hier können jedoch selbst frischgebackene Eltern nichts beim Knöpfen falsch machen.

Strampler sind gemütlich und halten die Füße warm

Baby Strampler | © PantherMedia / belchonock
Baby Strampler | © PantherMedia / belchonock

Baby-Strampler ähneln einer bequemen Latzhose mit Socken. Das heißt: Gerade in den Sommermonaten braucht es keine extra Socken, die Babys ohnehin spielend leicht von den Füßen strampeln. Durch die lange Schnittform geraten Strampler nicht aus der Form – auch nicht, wenn der Säugling der Viel-Schlaf-Phase entwächst und munter über die Spieldecke robbt.

Tipp: Baby-Strampler lassen sich an der Schulter oder am Bauch mit Druckknöpfen schließen. Einige Modelle sind so gefertigt, dass eine Leiste mit Druckknöpfen an den Innenseiten der Beine angebracht ist. Damit ist es Eltern leichter möglich, ihr Baby ruckzuck zu wickeln – ohne den Strampler komplett ausziehen zu müssen. Für die Wintermonate ist diese Schnell-Wickel-Variante nicht ideal, denn der Strampler ist nicht komplett geschlossen. Wenn’s kälter wird, sollten Strampler zum Knöpfen mit einer Strumpfhose kombiniert werden, die Babys Beine warm hält.

Ober- und Unterteile fürs Babys müssen Bewegung zulassen

Baby krabbeln | © PantherMedia / Dmitriy Melnikov
Baby krabbeln | © PantherMedia / Dmitriy Melnikov

Ein weicher, angenehmer Stoff ist das A und O für Babys Kleidung – das gilt auch für Ober- und Unterteile. T-Shirts mit langen oder kurzen Ärmeln lassen sich gut zum Strampler kombinieren und je nach Saison auch über einem Body tragen. Um gemütliches Strampeln und Krabbeln ermöglichen zu können, sind Leggins, Strumpfhosen und Jogginghosen die beste Wahl.

Tipp: Wem der Sweat-Stoff tagein tagaus zu lässig erscheint und nach einer „ordentlicheren“ Jeansart sucht, der tut gut daran, auf Hosen in Jeansoptik zu setzen, die aus einem Joggingstoff gearbeitet sind. Um eine Hose bestmöglich an den Bauchumfang anpassen zu können, ohne dass etwas kneift oder einschränkt, helfen justierbare Hosenbündchen, die die Hose bei Bedarf enger oder weiter werden lassen.

Untendrunter und obendrüber: Socken, Schlafanzug und Outdoor-Kleidung

Outdoor-Kleidung | © PantherMedia / photobac
Outdoor-Kleidung | © PantherMedia / photobac

Gerade bei Socken und bei der Outdoor-Kleidung ist es wichtig, die Kleidungswahl dem Wetter anzupassen und regelmäßig zu kontrollieren, ob das Kind friert oder ob es ihm zu warm ist. Das ist abhängig vom Wetter bei der Kleidungswahl zu beachten:

  • Socken. Besonders dann, wenn es draußen wirklich kalt ist, halten die integrierten Socken des Stramplers die kleinen Babyfüße nicht warm genug. Dann ist es gut und praktisch, ein paar Babysocken einfach darüber zu ziehen. Spätestens dann, wenn die ersten Krabbelversuche unternommen werden, sind Gumminoppen an den Socken eine praktische Erfindung, um das Rutschen zu vermeiden.
  • Schlafanzug. Am sichersten schlafen Babys in einem Schlafsack. Je nach Außentemperatur tragen sie unterm Schlafsack einen Schlafanzug oder einen Body. Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen liegt zwischen 16 und 18 Grad.
  • Outdoor-Kleidung. Wenn das Baby gut eingepackt im Kinderwagen liegt, darf es nicht zu warm eingepackt werden, um einen Hitzestau zu verhindern. Meist halten Schlafsack und/oder Decke den Nachwuchs so warm, dass nicht noch zusätzlich eine wärmende Winterhose nötig ist. Kutschiert der Nachwuchs bereits im Buggy durch die frische Luft, können Handschuhe in den Wintermonaten eine gute Anschaffung sein, um die kleinen Finger warmzuhalten, die nicht im Sitzsack versteckt bleiben möchten.
  • Kopfbedeckung. Eine Mütze ist insbesondere in den ersten Lebenswochen wichtig, weil ein Baby viel Körpertemperatur über den Kopf verliert. Zudem gilt: Eltern sollten vermeiden, dass das Baby sich in der Zugluft aufhält, weil die Ohren des Nachwuchses sonst schnell mit einer schmerzhaften Ohrentzündung reagieren könnten.





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