Umfassende Finanzvorsorge fürs Baby – von Anfang an clever vorsorgen

Finanzvorsorge im Rahmen einer cleveren Familienplanung

Baby und Geld
Clevere Finanzvorsorge für den Nachwuchs
[dropcap]D[/dropcap]ie Geburt eines Kindes ist für dessen Eltern eines der schönsten Erlebnisse ihres Lebens. Das Neugeborene hält neben vielen schönen Momenten aber auch so manche Herausforderung bereit. Eltern müssen sich quasi über Nacht daran gewöhnen, dass der Nachwuchs im 3- bis 4-Stunden-Rhythmus gefüttert werden will. Hinzu kommen das Wechseln der Windeln, die großen oder kleinen Wehwehchen und natürlich das Heranwachsen. Kinder verändern den Alltag ihrer Eltern aber nicht nur auf diese Weise. Auch in finanzieller Hinsicht und im Hinblick auf die optimale Vorsorge ändert sich viel.

Zu welcher Herausforderung wird der Nachwuchs aber genau? Rein finanziell macht sich das Neugeborene weit vor der Geburt bemerkbar – wenn es um die Babyerstausstattung geht. Wickelkommode, Kinderbett, der Schrank für die Babykleidung, Strampler, Windeln usw. – Eltern sollten bereits hier mit einem vierstelligen Betrag rechnen. Und auch in puncto Familieneinkommen ist das Neugeborene spürbar. Denn Elterngeld, das viele Mütter oder Väter in Anspruch nehmen, bleibt in vielen Fällen hinter dem bisherigen Nettoeinkommen zurück.

Ab einem Einkommen von 1.240 Euro beträgt dessen Höhe nur noch 65 Prozent des Nettoeinkommens. Beispiel: Hat ein Elternteil bisher 1.750 Euro netto verdient, liegt das Elterngeld nun bei knapp 1.138 Euro.

Aber nicht nur in diesem Zusammenhang spüren Eltern die Geburt ihres Kindes. Gerade im Rahmen der Vorsorge muss über deren Neuausrichtung nachgedacht werden – um der gewachsenen Verantwortung gerecht werden zu können. Frischgebackene Eltern müssen dabei grundsätzlich zwei Bereiche im Auge behalten – die Sicherheit des Neugeborenen und ihren eigenen Versicherungsschutz.

Versicherungen für Eltern und Kind

In den Wochen und Monaten nach der Geburt eines Kindes verändert sich der Alltag so grundlegend, dass vieles auf der Strecke zu bleiben droht. Die Themen Vorsorge und Versicherungen sollten allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden – es empfiehlt sich, hier bereits die Zeit bis zum Geburtstermin zu nutzen, um Lücken zu schließen. Denn im Ernstfall kann es selbst kurz nach der Geburt bereits zu spät für eine angemessene Absicherung sein. Angesichts der unzähligen Tarife und Angebote sind werdende Eltern mit diesem Thema allerdings schnell überfordert.

Finanzvorsorge Baby
Clevere Finanzvorsorge fürs Baby

Welche Versicherungen sind tatsächlich nötig und was kann im Rahmen der Vorsorge erst einmal auf die lange Bank geschoben werden? Elementare Bedeutung für das Kind hat natürlich die Krankenversicherung. Sind beide Elternteile gesetzlich versichert, wird der Nachwuchs im Regelfall in die Familienversicherung aufgenommen. Bei privat versicherten Eltern bleibt nur die PKV bzw. eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Familien, in denen ein Elternteil gesetzlich und ein Elternteil privat abgesichert ist, wird das Einkommen zum Zünglein an der Waage. Liegen die Einkünfte des privat versicherten Elternteils über der Jahreseinkommensgrenze (JAEG) und dem Einkommen des anderen Elternteils, fällt auch hier die gesetzliche Familienversicherung aus.

Die Krankenversicherung ist aber nicht die einzige wichtige Vorsorge. Was passiert zum Beispiel, wenn in Familien mit nur einem Einkommen der erwerbstätige Elternteil wegen Krankheit ausfällt? Oder es durch einen tragischen Unfall zum Tod kommt? Der Einfluss solcher Ereignisse auf junge Familien ist erheblich. In den Augen vieler Experten sind die Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung deshalb wesentliche Grundpfeiler für die Absicherung der Familie und sind so früh wie möglich ins Auge zu fassen. Darüber hinaus sollten auch eine private Haftpflichtversicherung und die Hausratversicherung ins Portfolio gehören. Beide fangen Schadensereignisse auf, welche für die Haushaltskasse zu einer erheblichen Belastung werden können.

[box type=success]Hinweis: Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres (im Straßenverkehr bis zum 10. Lebensjahr) gelten in Deutschland als deliktunfähig, Schadenersatzansprüche greifen hier ins Leere. Eine Privathaftpflichtversicherung muss – soll sie einen Schaden trotzdem regulieren – mit einer entsprechenden Erweiterung ausgestattet sein. Allerdings fällt der Verweis auf die Deliktunfähigkeit als Ablehnungsgrund für den Versicherer aus, wenn der Schaden vor dem Hintergrund einer Aufsichtspflichtverletzung entstanden ist.[/box]

Und was passiert, wenn dem Nachwuchs der Schutzengel abhanden kommt? Des Öfteren empfohlen wird hier die Unfallversicherung. Letztere leistet allerdings nur dann, wenn Kinder durch Unfälle zu Schaden kommen. Wesentlich größer ist der Geltungsbereich dagegen in einer Invaliditätsversicherung, die auch im Fall einer Erkrankung greift. Allerdings sind diese Tarife im Vergleich zur Unfallversicherung deutlich teurer.

[box type=success]Tipp: Eltern, die sich für eine Invaliditätsversicherung interessieren, müssen nicht nur entscheiden, ob die Leistung als Einmalzahlung oder in Form einer ausreichend hohen Rente erfolgt. Auch der Leistungszeitpunkt spielt eine Rolle, die Invaliditätsversicherung sollte nicht erst ab der höchsten Pflegestufe greifen.[/box]

Und auf was können Eltern verzichten? Die immer wieder angepriesene Ausbildungsversicherung, eine Altersvorsorge für den Nachwuchs, Reise- oder Krankenzusatzversicherungen usw. machen zum Zeitpunkt der Geburt eines Kindes wenig Sinn. Wesentlich wichtiger ist, dass sich Eltern immer wieder mit dem Thema Vorsorge beschäftigten und den Versicherungsschutz regelmäßig überprüfen. Nur wenn sich der Schutz von Zeit zu Zeit an die sich ändernden Bedürfnisse von Familie und Kind anpasst, kann er dem Vorsorgeaspekt gerecht werden. Sind Familien beispielsweise mit ihrem Nachwuchs im Ausland unterwegs, tritt der Auslandskrankenschutz auf den Plan.

Finanzvorsorge: Sparen für den Nachwuchs

Sich selbst und den Nachwuchs richtig zu versichern ist nur ein Aspekt, den Eltern im Hinterkopf haben, wenn es um die Themen Finanzen und Vorsorge geht. Mit der Geburt taucht auch die Frage auf, ob und wie für den Nachwuchs gespart wird. Den Klassiker in diesem Zusammenhang – das Sparbuch – bevorzugen immer noch viele Großeltern. Das Problem: Klassische Spareinlagen, auf die Privathaushalte lange gesetzt haben, sind zunehmend unter Druck geraten.

Sparen
Sparen für den Nachwuchs

Ursache sind die aktuell schlechten Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten. Ein immer weiter absinkender Leitzins belastet die Spareinlagen – und macht damit dem Sparbuch zu schaffen. Dessen Zinsen sind in der Vergangenheit deutlich gesunken und sorgen im Zusammenspiel mit der Inflationsrate dafür, dass niedrig verzinste Sparbücher real keine Rendite abwerfen, sondern zu einem Kaufkraftverlust führen. Warum also nicht einfach Aktien oder Fonds als Geldanlage zum Sparen für den Nachwuchs ins Auge fassen? Betrachtet man nur die Renditechancen, wäre beides sicher eine lohnenswerte Option. Allerdings steht beim Sparen für das Neugeborene nicht ausschließlich die Frage des Vermögenszuwachses im Raum. Vielmehr spielt die Sicherheit des angelegten Kapitals eine Rolle.

Angesichts der Turbulenzen vergangener Jahre sind Aktien oder Fonds in diesem Zusammenhang mit Vorsicht zu genießen. Eltern müssen also zwei Aspekte für die finanzielle Vorsorge unter einen Hut bringen – Sicherheit und Rendite. Damit bleiben letzten Endes nur wenige Anlageformen übrig. Zusätzlich kommt ein dritter Aspekt zum Tragen: Wieviel finanzielle Vorsorge können sich Eltern überhaupt leisten? Während das Sparen von 200 – 300 Euro pro Monat in Haushalten mit hohen Einkommen kein Problem ist, sind andere Eltern bereits mit 50 bis 100 Euro zufrieden.

[box type=success]Übrigens: Wie eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken ergeben hat, war 2012 die Option Festgeld für 38 Prozent der Befragten das bevorzugte Anlageinstrument – dicht gefolgt vom Tagesgeld mit 34 Prozent. Fonds und Aktien erreichten mit 24 Prozent bzw. 17 Prozent nur die Plätze drei und vier, während Edelmetalle noch weiter zurücklagen.[/box]

Sparen – wenn, dann sicher!

Sicherheit ist beim Sparen für den Nachwuchs Trumpf. Die Liste der in Frage kommenden Anlageformen ist deshalb in den Augen der meisten Eltern relativ kurz. Neben dem klassischen Sparbuch, das aufgrund seiner niedrigen Verzinsung derzeit eher zu einem Wertverlust führt, greifen junge Familie gern auf Alternativen wie das Tages- und Festgeld oder Sparpläne zurück. Alle drei haben einen großen Vorteil: Sie unterliegen als Bankeinlage der gesetzlichen Einlagensicherung.

Zusammen mit dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken erreichen sie einen hohen Sicherheitsstandard. Was zeichnet die einzelnen Anlageformen genau aus? Beim Tagesgeld handelt es sich um Einlagen, über die Sparer täglich verfügen können. Es ist hier täglich möglich, Kapital auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen und verzinsen zu lassen – oder einen Teil des Guthabens auf ein Referenzkonto zu überweisen, um es anderweitig zu nutzen. Die hohe Flexibilität ist einer der Pluspunkte beim Tagesgeld. Nachteilig wirkt sich allerdings die Kopplung an einen Referenzzins aus. Korrigiert die EZB beispielsweise den Leitzins nach unten, beeinflusst dies den Zinssatz fürs Tagesgeld negativ.

Beim Festgeld sieht die Situation anders aus. Hier legen Eltern das Kapital über einen gewissen Zeitraum zu einem definierten Zins fest an und können während der Laufzeit nicht mehr darüber verfügen. Im Gegenzug ist die Verzinsung nicht nur stabil, gerade längere Laufzeiten punkten mit einem höheren Zinssatz. Das Problem: Weitere Einzahlungen in eine bestehende Festgeldanlage sind in der Regel nicht möglich, weshalb sich diese Option erst mit einem entsprechenden Kapitalstock lohnt.

Bleiben noch die Sparpläne. Hier zahlen Eltern Monat für Monat Geld in den Sparplan ein, das entweder fest oder variabel verzinst wird. Viele Banken offerieren inzwischen Bonus-Sparpläne. Hierbei erfolgt am Jahresende (in der Regel aber erst nach Ablauf einer vorgeschriebenen Wartezeit) ein Zuschlag auf die in einem Jahr eingezahlten Sparbeiträge. Da der Bonus mit der Laufzeit des Sparplans steigt, ist diese Option in der Regel nur für Eltern interessant, die den Sparplan zehn oder 15 Jahre durchhalten wollen. Denn einen Nachteil haben viele Sparpläne: Der Basiszins fällt alles andere als üppig aus.

[box type=success]Tipp: Das Sparbuch hat parallel zur aktuell schwachen Rendite übrigens noch einen weiteren Nachteil. Sparer können problemlos nur über eine Summe von 2.000 Euro verfügen. Abhebungen, die darüber hinausgehen, sind an eine Kündigungsfrist von drei Monaten gebunden. Eltern, die flexibel sparen wollen, stehen hier vor einem Hindernis.[/box]

Clever Vermögen aufbauen – der Mix macht’s

Sicherheit ist eine Sache, das am Schluss erwirtschaftete Vermögen eine andere Sache. Eltern, die ihrem Nachwuchs das Startkapital fürs eigene Leben mit auf den Weg geben wollen, haben daher auch ein Interesse an möglichst hohen Renditen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der richtige Anlagemix entscheidend. Dabei steht in der Anfangsphase vor allem der Aufbau eines Grundkapitals im Vordergrund. Mithilfe regelmäßiger Sparbeträge, die auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt werden, lässt sich so ein Kapitalstock aufbauen. Der Vorteil: Beim Tagesgeld sind schnelle Anbieterwechsel und ein Umschichten des Kapitals möglich, Eltern können für den Kapitalaufbau also immer die besten Angebote nutzen.

Hat sich nach einer gewissen Zeit das nötige Grundkapital angesammelt, kommt ein weiteres Element zum Anlagemix hinzu – das Festgeldkonto. Über 48 Monate bis 72 Monate angelegt, lässt sich hier im Vergleich zu kurzfristig ausgelegten Anlageformen eine höhere Verzinsung erzielen. Zumal das Kapital mit dem Griff zum Festgeldkonto bis zum Ende der Laufzeit nicht weiter beachtet werden muss.

[box type=success]Tipp: Beim Festgeld können Eltern sich zwischen Laufzeiten von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren entscheiden. Welche Option hier die bessere Wahl ist, hängt vor allem von den Rahmenbedingungen ab. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen sind kürzere Laufzeiten eher angebracht, um ein späteres Steigen der Zinssätze nicht zu verpassen und trotz des festgelegten Kapitals einigermaßen flexibel zu bleiben. Beginnen Eltern oder Großeltern dagegen während einer Hochzinsphase mit dem Sparen ist das Sichern der hohen Zinsen durch ausgedehnte Laufzeiten sinnvoll.[/box]

Eltern müssen übrigens nicht allein für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder sparen. Großeltern und Verwandte lassen sich hier mit einspannen. Gerade Geburtstage, Weihnachten oder Taufe, Einschulung und Konfirmation bzw. Firmung sind Anlässe, die sprichwörtlich die Kasse klingeln lassen. Statt Babykleidung, Spielzeug & Co. lassen sich kleine und große Geldgeschenke ideal in den Vermögensaufbau integrieren. Allerdings ist hier Fingerspitzengefühl gefragt – denn Kinder haben Wünsche. Deren Bedürfnisse sollten dem “Sparzwang” der Eltern nicht zum Opfer fallen. Der eine oder andere Euro, den die Großeltern ihren Enkeln zustecken und das Taschengeld sind fürs Sparen tabu.

Und noch ein Punkt erscheint immer wieder verlockend – die Kapitalanlage im Ausland. Eltern sind angehalten, hier vorsichtig zu agieren. Speziell die Einlagensicherung kann an dieser Stelle zum Bumerang werden. Warum? Mittlerweile sind gerade in den Bereichen Fest- und Tagesgeld auch Banken aus dem Ausland aktiv. In Bezug auf die Absicherung der Einlagen gelten hier (sofern es sich nur um Zweigniederlassungen handelt) die Regelungen der gesetzlichen Einlagensicherung im Ausland. Zwar gibt es inzwischen EU-weit einheitliche Standards, die eine Sicherung der Einlagen bis zu einer von Höhe von 100.000 Euro je Anleger vorschreiben, gerade in den jungen Beitrittsländern – zum Beispiel aus dem Baltikum – sind die Kapitaldecken der Einlagensicherungsinstrumente allerdings mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

Fingerspitzengefühl ist im Übrigen auch bei Fremdwährungsanlagen gefragt. Denn die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland greift nur für Bankguthaben in Euro oder anderen Währungen der EU-Mitgliedsstaaten. Wer ein Tagesgeldkonto in Yen oder US-Dollar unterhält, setzt sich parallel zu den Wechselkursrisiken auch für den Insolvenzfall einem finanziellen Verlustrisiko aus.

Abgeltungssteuer und Sparer-Pauschbetrag

Eltern, die für ihre Kinder Geld anlegen, stehen vor vielen Herausforderungen. Neben der Sicherheit des Kapitals und dem eigentlichen Vermögensaufbau kommen hier aber noch ganz andere Faktoren zum Tragen. Wer Geld in Deutschland anlegt, muss damit rechnen, dass der Fiskus zuschlägt. Seit Einführung der Abgeltungssteuer werden Kapitalerträge – zu denen auch Zinsgewinne gehören – pauschal besteuert. Damit reduzieren sich die Erträge aus den Geldanlagen für den Nachwuchs erheblich.

Um das Abschmelzen der Erträge zu verhindern, können Eltern zu einigen Tricks greifen. So bietet der Sparer-Pauschbetrag die Chance, einen Teil der Gewinne dem Fiskus legal vorzuenthalten. Allerdings ist der Sparer-Pauschbetrag mit 801 Euro (Singles) bzw. 1.602 Euro (Ehepaare) nicht gerade üppig bemessen. Verteilt per Freistellungsauftrag auf mehrere Banken, stehen Eltern bzw. deren Sparer-Pauschbetrag letzten Endes vor einer doppelten Belastung– den eigenen Geldanlagen und jenen für den Nachwuchs. Einen größeren Spielraum können Familien nutzen, wenn die Anlagen direkt auf den Namen der Kinder geführt werden. Da hier kein Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit vorhanden ist, steht neben dem Sparer-Pauschbetrag der gesamte Grundfreibetrag zur Verfügung.

[box type=success]Tipp: Die sogenannte NV-Bescheinigung (Nichtveranlagungsbescheinigung) wird immer wieder gern ins Feld geführt, wenn es um das Thema Kinder als Steuersparmodell geht. Durch die Bescheinigung entfällt die Notwendigkeit des Freistellungsauftrags – Kapitalerträge werden im Rahmen der Freibeträge zu 100 Prozent dem Konto gutgeschrieben. Allerdings gibt es die NV-Bescheinigung vom Finanzamt in der Regel nur dann, wenn das Geld dem Nachwuchs gehört – und die Kinder nicht einfach zum Steuern sparen vorgeschoben werden.[/box]

Finanzvorsorge fürs Baby – zwischen Vermögen und Versicherung

Eltern, die sich in naher Zukunft auf Nachwuchs freuen können, denken zuerst an die Geburt und die Vorbereitungen auf diesen Moment. Trotzdem macht es durchaus Sinn, sich intensiv mit dem zu beschäftigten, was danach kommt. Dazu gehören nicht nur Windeln, Babybrei und Spielzeug, sondern auch die Frage, ob das Kind und die Familie richtig versichert sind. Auch wenn niemand damit rechnet – Unfälle oder Krankheiten können zum schweren Schicksalsschlag werden. Nur wer früh an die Risikovorsorge denkt, kann sich entspannt auf das Neugeborene freuen. Damit der Nachwuchs später auch finanziell auf eigenen Füßen steht, ist natürlich auch die Suche nach den richtigen Anlageformen entscheidend. Bewährt haben sich aufgrund der Sicherheit Spareinlagen. Eltern sind jedoch gut beraten, sich hier von alten Dogmen wie dem Sparbuch zu lösen – und sollten zu einem ausgewogenen Anlagemix zu greifen, um ihren Kindern den Schritt ins eigene Leben zu erleichtern.

[box type=infobox]Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde von der Redaktion des Vergleichsportals Festgeldvergleich.org verfasst. Neben Vergleichen aktueller Fest- und Tagesgeldangebote sowie umfassender Informationen rund um das Thema Fest- und Tagesgeld bietet das Portal auch einen Vergleich der Anbieter, bei denen die Eröffnung von Tagesgeld für Kinder möglich ist.[/box]

Bildnachweise: Babysocken © lilo – Fotolia.com / Sparschwein © Yuri Arcurs – Fotolia.com / Taschenrechner © Fotowerk – Fotolia.com





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1 Kommentar

  1. Es stimmt, man muss viele Dinge im Voraus beachten und nur selten werden schon zu Anfang alle Faktoren berücksichtigt. Wie auch schon im Artikel thematisiert spielt eine Versicherung eine wichtige Rolle im neuen Familien-Da-Sein. Es lohnt sich oft eine private Kinderunfallversicherung abzuschließen, da hier auch Freizeit- und Sportunfälle abgedeckt werden. In der gesetzlichen Unfallversicherung für Kinder sind die Folgen eines solchen Unfalls jedoch nicht mit inbegriffen. Viele besorgte Eltern sehen das nicht als Problem, da die häufigsten Unfälle im Straßenverkehr geschehen. Doch dem ist nicht so. Eine private Unfallversicherung für Kinder ist sehr empfehlenswert, da rund 70 Prozent der Unfälle auf einen Freizeitunfall zurückzuführen sind.

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