Tipps zur Babypflege

Tipps zur Babypflege

Um die Gesundheit unserer Babys machen wir Eltern uns viele Gedanken. Ein wesentlicher Punkt dabei ist auch die Hautpflege. Dabei soll die Haut mit allen Vitaminen, Mineralien und Fetten versorgt werden, die sie benötigt. Allerdings sollten wir bei der Auswahl der richtigen Produkte einige Tipps zur Babypflege berücksichtigen. Wichtig dabei ist, dass es sich um Artikel handelt, die sanft zur Haut sind und sie bei der Regenerierung unterstützen. Galt noch vor einiger Zeit, dass bei der Babypflege viele Mittel auch einen großen Erfolg bringen, ist inzwischen bekannt, dass wenige Produkte oftmals einen höheren und sanfteren Nutzen ermöglichen.

[dropcap]G[/dropcap]rundsätzlich ist es sinnvoll, dass es sich um möglichst ursprüngliche Produkte handelt, mit denen wir die Haut unserer Kids pflegen. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe. Parfums und andere Zusatzstoffe können die sensible Babyhaut reizen und sogar Allergien hervorrufen. Je weniger Inhaltsstoffe die Produkte aufweisen, desto weniger wird die Haut beansprucht. Allerdings kann es dabei auch passieren, dass nur wenig Mineralien und Vitamine in die Babyhaut gelangen.

Um sich mit diesen Dingen nicht unnötig beschäftigen zu müssen und den Kids zugleich etwas Gutes zu tun, ist die Pflege mit Produkten von etablierten Herstellern sinnvoll. Auch diese versorgen die Babyhaut mit allem, was sie braucht. Die Produzenten haben bei der Zusammensetzung und der Herstellung auf alle geltenden Gesetze und Richtlinien geachtet, wodurch wir uns bei der Verwendung zunächst einmal keine Sorgen machen müssen. Aufpassen sollten wir allerdings, wenn bei unseren Babys ein Allergieverdacht besteht.

Welche Babyprodukte machen Sinn?

Für die Pflege der sensiblen Babyhaut stehen uns Eltern sowohl natürliche Produkte aus der Hausapotheke und speziell produzierte Artikel zur Verfügung. Zumeist ist eine Mischung aus allem eine tolle Alternative.

Baden können wir kleine Jungen und Mädchen leicht in einem Bad mit klarem Wasser oder einem Molkezusatz. Das Molkepulver versorgt die Haut mit Nährstoffen und trägt dazu bei, einem Austrocknen vorzubeugen. Bei Hautreizungen kann statt der Molke auch Kamille verwendet werden.

Nach dem Baden sollten wir die Babyhaut mit einer Pflegelotion einreiben. Dafür finden wir viele verschiedene Sorten von unterschiedlichen Herstellern im Internet, wie etwa der bekannte Online-Shop LR. Darüber hinaus gibt es einige weitere Hersteller die beste Qualität anbieten. Bei unserer Auswahl sollten wir darauf achten, dass in der Zusammensetzung nicht zu viele Duftstoffe enthalten sind.

Die sensible Haut des Babys wird im Alltag häufig im Windelbereich mit Cremes und Puder behandelt. Um dem Wundwerden hier vorzubeugen, lohnt es sich, wenn die Jungen und Mädchen in diesem Bereich mit einem Waschlappen sanft gereinigt werden. Im Anschluss daran sollte Luft zum Trocknen eingesetzt werden.

Da die Kleinen bei kühlen Luftzügen häufig urinieren, kann alternativ ein Föhn zur Hilfe genommen werden, der die Haut sanft trocknet. Nun können die Hautpartien mit einer Zinksalbe oder einem ähnlichen Produkt eingecremt werden. Alternativ lässt sich auch Babypuder nutzen, der die restliche Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Pflege von Kopf bis Fuß – unnötige Zusatz- und Duftstoffe sollten vermieden werden

Da die Kleinen in vielen Fällen zunächst noch über wenig Haare auf dem Kopf verfügen, sind Shampoos noch nicht wichtig. Wenn wir Mütter und Väter das Gefühl haben, dass unsere Kinder ein Haarshampoo benötigen, sollten wir, wie beim Badezusatz, darauf achten, dass die Inhaltsstoffe keine Allergien auslösen können oder fördern.

Auch bei der Gesichtspflege sollte auf die besonderen Bedürfnisse der Babyhaut Rücksicht genommen werden. Es sollte sich um Produkte handeln, die einen möglichst hohen Fettanteil enthalten. Auf unnötige Duftstoffe und Zusätze sollte auch bei diesen Artikeln verzichtet werden, um die Haut nicht zu irritieren. Besonders bei starken Temperaturschwankungen und im Winter bei einem Wechsel von feucht und kalt nach trocken und warm oder umgekehrt ist das Eincremen effektiv, damit die Haut nicht irritiert und gereizt wird. Bei spröden Lippen können wir bei unseren Kindern am besten mit einem Lippenbalsam vorbeugen.

Sollten Zweifel bestehen, lohnt sich immer der Besuch beim behandelnden Kinderarzt. Er kann viele Fragen bereits im Vorfeld beantworten oder eventuell auftretende Hautreizungen untersuchen und analysieren. Außerdem kann der Arzt im Verdachtsfall einen Allergietest anordnen oder sogar selbst durchführen, je nach fachlicher Spezialisierung. Grundsätzlich sollten wir Eltern immer dann besonders aufmerksam sein, wenn wir selbst von Allergien betroffen sind, weil das Allergierisiko vererbbar sein kann.

Es ist natürlich nicht nur wichtig welche Produkte zur Babypflege Sie benutzen, es ist auch wichtig wie Sie ihr Baby beispielsweise richtig baden, hilfreiche Videos die genau das Thema und noch weitere Fragen beantworten können, finden Sie hier. Denn der richtige Umgang mit dem Baby ist genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Produkts für die Babypflege.

Fazit

Anhand dieser Tipps für die Babypflege, können Sie Ihrem Kind viel Gutes tun. Mit ein wenig Umsicht finden wir abwechslungsreiche Pflegeprodukte für unsere Babys, bei deren Herstellung auf unnötige Zusatz- und Duftstoffe verzichtet worden ist. Wir sollten nicht bei allen Artikeln, die für Babys und Kinder hergestellt worden sind, blind den Herstellern unser Vertrauen schenken. Da es um die Gesundheit unserer Kids geht, ist ein bewusster Umgang mit dieser Thematik wichtig.

Allerdings finden wir im Internet vielseitige Angebote für hochwertige Babypflege-Produkte, die eine tolle Zusammensetzung aufweisen und die Haut der Jungen und Mädchen tatsächlich mit den Nährstoffen versorgt, die benötigt werden. Bestehen grundsätzlich Zweifel an der eigenen Wahl der Pflegeutensilien, kann ein Beratungstermin beim behandelnden Kinderarzt sinnvoll sein. Dieser erkennt schnell anhand von einigen Fragen und einer Untersuchung des Kindes, ob ein Produktwechsel sinnvoll ist oder möglicherweise ein Allergietest Aufschluss über eventuelle Hautreizungen geben kann.

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Beitragsbild: © panthermedia.net / Markus W. Lambrecht