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Heißhunger in der Schwangerschaft: Wie halte ich gesund dagegen?

Die Tafel Schokolade ist innerhalb kürzester Zeit verputzt, die Tüte Chips bleibt auch nicht lange liegen und als Krönung gibt es noch ein Glas Gurken oben drauf. Heißhunger in der Schwangerschaft ist etwas ganz Normales – und auch die eigenwillige Zusammensetzung der Snacks ist nicht außergewöhnlich. Frauen, die jedoch nach der Entbindung ihres Babys, nicht noch Monate oder gar den Rest ihres Lebens die angefutterten Pfunde mit sich herumschleppen möchten, sollten jedoch aufpassen. Weiterlesen

Was Sie bei einer sanften Erziehung des Babys und Kleinkinds beachten müssen?

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ lautet ein altes Sprichwort. Im Hinblick auf die Erziehung und das Kennenlernen von Grenzen kann man sich fragen, wann „Hänschen“ denn nun Regeln kennen lernen muss, damit er als „Hans“ ein rücksichtsvolles Sozialverhalten an den Tag legt. Erziehung fängt letztlich schon im Baby-Alter an – aber das natürlich nicht mit Strenge und Verboten. Weiterlesen

Natur statt Fernsehen, Facebook & Co.

Chatten statt echte Treffen mit Freunden Fernsehen statt eigene Aktivitäten und Unternehmungen: Viele Kinder und Jugendliche entwickeln sich zu wahren Stubenhockern. Ohne PC, Smartphone und TV geht nicht viel in Sachen Freizeit. Sicherlich gehört das auch mit dazu. Aber Eltern, die ihre Kinder nicht zu Stubenhockern erziehen möchten, sollten selbst frühzeitig aktiv werden und den Nachwuchs neugierig darauf machen, was es alles in der Welt zu entdecken gibt.

Wie begeistere ich mein Kind für die Natur und Unternehmungen im Freien?

  • Mit gutem Beispiel vorangehen: Wenn Eltern nach Feierabend als erstes den Fernseher einschalten und bis zum Schlafengehen ihre Zeit davor verbringen, lebt man den Kindern nicht unbedingt gerade ein aktives Freizeitverhalten vor. TV sollte nur gezielt geschaut werden – und das gilt auch für die Wochenenden.
  • Viele Anregungen, um die Natur zu entdecken, gibt es von unterschiedlichen Organisationen. So lädt die NABU zum Beispiel im Winter zur „Stunde der Wintervögel“ ein. Naturfreunde werden eingeladen, neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über unseren Breitengraden verweilen, auch Wintergäste aus den noch kälteren Gegenden im Norden und Osten zu beobachten und zu zählen. Das geht bei ganz schlimmen Schmuddelwetter oder bei extrem eisigen Temperaturen auch vom Fenster aus. So lernt der Nachwuchs viele verschiedene Vogelarten kennen.
  • Im Sommer ist es natürlich leichter, zu Aktivitäten im Freien aufzubrechen. Ein Spaziergang kann jedoch für Kinder schnell recht langweilig werden. Deshalb sollten Sie sich etwas einfallen lassen, zum Beispiel eine Art Schatzsuche. Vielleicht kann man sich auch mit anderen Familien für ein paar Stunden zusammentun und eine Schnitzeljagd unternehmen.
  • Im Frühling kann man gemeinsam mit Kindern herrlich das Erwachen der Natur beobachten, im Herbst können im Wald die Früchte der Natur gesammelt werden.
  • Radtouren zu verschiedenen Zielen in der Umgebung, verbunden mit einem Picknick im Grünen, machen der ganzen Familie Spaß. Das freie Wochenende bietet sich dazu perfekt an – und das in vielen Monaten des Jahres.
  • Wer einen eigenen Garten hat, der sollte für die Kinder ein eigenes Beet anlegen, wo sie ihr Lieblingsgemüse anpflanzen und später ernten können. Auch Erdbeeren oder Himbeeren kann man selbst sehr gut anpflanzen.
  • Aber auch ohne ein eigenes Kinderbeet kann man den Nachwuchs im Garten gut einbinden. Rüsten Sie kleine Kinder mit Handschuhen, Harke und anderen Kindergartenwerkzeugen aus und lassen Sie ihn mitanpacken und arbeiten.
  • Viele Dinge lassen sich bei gutem Wetter draußen machen – zum Beispiel lesen oder Gesellschaftsspiele. Nutzen Sie die Sonne und trockene Tage und verbringen Sie viel Zeit im Freien.

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Kinder-Knigge: So lernen Kinder gute Manieren

Das Kind wird am Geburtstag mit Geschenken überhäuft und sagt nicht danke. Obwohl der Nachwuchs schon im Kindergartenalter ist, redet er ständig dazwischen und akzeptiert es nicht, wenn sich gerade zwei Erwachsene unterhalten. Beim Essen benimmt sich das Kind unmöglich und hält sich an keine Benimm-Regeln. Gute Manieren lassen sich nicht einfach von heute auf morgen erzwingen. Wenn es mit dem Benehmen nicht klappt, dann stellen sich viele Eltern in unterschiedlichen Situationen die Frage:

Wie bringe ich meinem Kind ein selbstverständliches höfliches Benehmen bei?

  • Ein Kind ist kein Zirkuspferd, das einfach dressiert werden kann. Und auch kein Hund, dem man neue Kunststücke beibringen kann. Gute Manieren lassen sich nicht einfach so erzwingen. Die Anstandsregeln, die Eltern fordern, sollten daher auch begründet werden – und das durchaus auch schon früh. Erst in der Grundschule mit der Erziehung anzufangen, ist eindeutig zu spät.
  • „Das gehört sich nicht“ ist keine passende Begründung. Aussprüche wie diese haben wenig Überzeugungskraft. Wichtiger als solche Floskeln herunterzuleiern ist es zu verdeutlichen, dass bei einem höflichen Benehmen darum geht, die Gefühle anderer Menschen zu achten und respektieren.
  • Jeder Mensch möchte akzeptiert werden. Das muss dem Kind klar gemacht werden. Aber auf der anderen Seite muss eben auch ein Nein des Kindes akzeptiert werden – zum Beispiel, wenn es darum geht, die Tante oder den Onkel zur Begrüßung zu küssen. Dazu sollte kein Kind gezwungen werden, eine höfliche Begrüßung auch mit Handschlag sollte jedoch für ein Kind selbstverständlich sein.
  • Wenn das Kind zu unhöflichem Verhalten neigt, sollten Eltern auch einmal sich selbst überprüfen. Geht man respektvoll miteinander um? Wie bei eigentlich allem im Leben sind die Eltern auch beim Benehmen Vorbilder – das sollten sie nie vergessen, und auch dann nicht, wenn der Haussegen vielleicht gerade mal schief hängt.
  • Ebenso sind Eltern Vorbilder, wenn es um Tischmanieren geht. Wenn die von den Erwachsenen nicht eingehalten werden, dann werden sie auch nicht für den Nachwuchs selbstverständlich werden.
  • Regeln sollten klar formuliert werden, zum Beispiel so: „Ich erwarte, dass die alte Dame von nebenan grüßt.“
  • Klar gesagt werden sollte Kindern auch, dass man bei einem Gespräch die Hand vorm Mund wegnimmt, weil der Gegenüber sonst die Worte nicht richtig verstehen kann. Wichtig ist aber auch hier, die Erklärung mitzuliefern und nicht nur eine Anweisung zu erteilen.
  • Andere ausreden lassen: Dem Kind sollte klar gemacht werden, dass es selbst ja auch erwartet, dass man einem zuhört. Genauso aber haben auch andere Menschen ein Recht darauf, ihren Satz zu Ende bringen zu können, ohne dass einem ins Wort gefallen wird.
  • Zu einem guten Benehmen gehört auch, dass man nicht über andere Menschen lästert und sie wegen irgendwelcher Besonderheiten – sei es die Nationalität, das Aussehen oder auch eine Behinderung – hänselt. Eltern sollten ihren Kindern klar machen, dass sie es nicht akzeptieren, dass herabwürdigend über andere Menschen gesprochen wird. Erwachsene sollten dem Nachwuchs zudem verdeutlichen, dass Menschen nun einmal ganz unterschiedlich sind und dass gerade das die Welt bunt, vielfältig und abwechslungsreich macht.


Wie kann ich mein Kind für gesunde Snacks begeistern?

Schokolade, Gummibärchen, Bonbons, Lutscher und Co sind wohl die Lieblingssnacks der meisten Kinder. Und sicherlich sollte man das Naschen dem Nachwuchs auch gönnen und in Maßen zugestehen. Zu viel Süßkram schadet jedoch nicht nur den Zähnen, sondern der gesamten Gesundheit. Daher ist es sinnvoll, auf vitaminreiche Knabbereien zu setzen. Aber das ist nicht immer leicht.

Gesunde Ernährung für Kinder attraktiv:
So begeistern Sie Ihre Kinder für die gesunden Snacks!

  • Zunächst einmal: Die Vorliebe für Süßes ist eine recht natürliche Sache. Sie ist angeboren. Im Laufe des Lebens favorisiert der Mensch auch noch andere Geschmacksrichtungen. Das dauert jedoch. Für Kinder sind jedoch Süßigkeiten einfach besonders attraktiv. Deshalb sollten Eltern auch nicht komplett das Naschen verbieten, sondern vielmehr darauf achten, dass nicht ständig geschnuckert wird. Verbote würden nämlich nur zu einem Heißhunger auf die Naschereien führen.
  • Als kleiner Zwischensnack für den Kindergarten, die Schule oder auch für zuhause bietet sich Obst an. Obstspieße mit Bananen-Stückchen, Äpfeln, Birnen oder anderen Früchten sind schmackhaft und sind auch für Kinder eine tolle Alternative zu ungesunden Süßigkeiten.
  • Mit gutem Beispiel vorangehen: Wenn Eltern selbst viel und gerne naschen, sehen es Kinder nicht ein, dass es für sie keine Schokolade oder Chips geben soll. Auf dem Tisch sollte immer ein Obstteller stehen, von dem sich Kinder bedienen können. Die Schale mit Schnuckerkram hingegen sollte nicht zu einem ständigen und frei verfügbaren Angebot gehören.
  • Gemüse ist bei vielen Kindern ein sehr unbeliebtes, wenn nicht sogar verhasstes Produkt. Es gibt jedoch so viele verschiedene Gemüsesorten mit ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, dass sich für jedes Kind ein passender Gemüsesnack finden lassen möchte. Eltern sollten forschen, welches Gemüse dem Nachwuchs auch im rohen Zustand gut schmeckt. Einfach die Gemüsepalette des Wochenmarktes einmal durchprobieren, dabei entdeckt man vielleicht auch als Erwachsener noch ganz neue und leckere Gemüsearten.
  • Das Auge isst mit: Gemüsesnacks sollten daher nett zubereitet werden. Möhren oder Gurken zum Beispiel in verschiedene Formen schneiden und nett in einer Frischhaltedose anrichten. So wird der Snack für die Schulpause attraktiver. Auch Kohlrabi, Zucchini oder Paprika lassen sich ebenfalls schön mundgerecht schneiden. Und mundgerechte Kost wird viel lieber verzehrt und angenommen.
  • Das optisch ansprechende Anrichten ist auch für das Pausenbrot wichtig. Vollkornbrot, Sonnenblumenbrot oder Mischbrot schmecken durchaus in Kombination mit fettarmen Wurst- und Käsesorten. Oben drauf sollte es dann auch noch eine dünn geschnittene Gemüsescheibe geben.
  • Als Snack zwischendurch sind sicherlich auch Joghurt und Quark eine gute Alternative. Allerdings sollte bei den Joghurts darauf geachtet werden, dass sie nicht zu viel Fett und Zucker und dabei zu wenig Nährstoffe enthalten.


Wie motiviere ich mein Kind für die Hausaufgaben?

Als i-Männchen ist man meistens noch ganz begeistert bei der Sache und freut sich sogar über die Hausaufgaben. Mit diesem Eifer ist es jedoch manchmal schon im zweiten Schuljahr, wenn Schularbeiten zur Routine geworden sind, vorbei. Und selbst wenn es in der Grundschule noch gut läuft, eine Flaute in Sachen Lernbegierde durchläuft wohl jedes Kind einmal im Laufe der schulischen Karriere, spätestens in der weiterführenden Schule. Dann ist es für Eltern wichtig, den Motor wieder ans Laufen zu bringen und für neuen Schwung zu sorgen.

Wie Sie Ihre Kinder für die Hausaufgaben motivieren können?

  • Zunächst einmal sollten Eltern ihrem Kind nach der Schule die Gelegenheit geben, das Wichtigste zu erzählen, und auch erst einmal „runterzukommen“.
  • Nach dem Mittagessen sollte Kindern die Möglichkeit eingeräumt werden, eine kleine Pause zu machen. Denn viele Kinder sind nach dem Essen zunächst einmal etwas müde und träge. Nicht jeder Biorhythmus funktioniert eben gleich. Danach sollte dann durchgestartet werden.
  • Eltern sollten ihren Kindern die Aufgaben nicht abnehmen. Nur wenn die Kinder sich selbst bereits mit der Aufgabe beschäftigt haben und einfach nicht weiter kommen, sollte nach einer gemeinsamen Lösung gesucht werden. Macht das Kind die Hausaufgaben komplett alleine, sollten Eltern stichprobenartig darüber schauen.
  • Für Klassenarbeiten sollten Eltern gemeinsam mit ihrem Kind üben und dieses ständig motivieren. Aber die Dauer des Übens sollte niemals übertrieben werden. Nach einer gewissen Zeit lässt die Konzentration nämlich einfach nach.
  • Zu viel Perfektionismus ist nicht gut: Zwar sollten die Hausaufgaben nicht hingeschmiert werden, aber Eltern sollten sich auch zurückhalten, was die Kritik anbelangt. Fehlt es an Sorgfalt, dann nicht gleich losschimpfen und schon gar nicht persönlich werden. Vielleicht reicht zum Beispiel einfach der Hinweis aus, dass die Hausaufgabe in dieser Form vom Lehrer so möglicherweise nicht akzeptiert werde.
  • Fehlt es beim Nachwuchs an Motivation sollten Eltern sich durchaus einmal das eine oder andere Thema, das gerade in der Schule durchgenommen wird, erläutern und erklären lassen. Den Eltern etwas erklären zu können, macht Kinder nämlich stolz – und das wiederum sorgt für neuen Ansporn.
  • Wenn alles nichts hilft und das Kind sich weigert, die Hausaufgaben zu machen, dann müssen durchaus Konsequenzen angedroht werden, zum Beispiel ein kurzfristiges Fernsehverbot.
  • Ein selbst gestecktes und klar formuliertes Ziel ist ein guter Motivator. Die nächste Klassenarbeit ist dem Nachwuchs vielleicht noch egal, aber Träume oder auch schon Berufswünsche sind Anreize zum Lernen. Mit Kindern und Jugendlichen sollten Eltern über diese sprechen.
  • Anstatt ständig auf Defizite hinzuweisen und zu thematisieren, sollten lieber auch die persönlichen Stärken und Talente des Kindes in den Vordergrund gestellt werden.
  • Wie immer sollten Eltern auch in Sachen Hausaufgaben ein gutes Vorbild sein: Zum Beispiel kann man sich als Eltern neben das Kind setzen und ebenfalls Aufgaben erledigen, die nicht sehr beliebt sind. Gemüse schnippeln oder die eigene Steuererklärung könnten als Hausaufgaben für die Eltern dienen, die selbst natürlich dann diszipliniert an die Sache herangehen sollten.

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Was soll man machen, wenn das eigene Kind nichts teilen möchte?

„Geben ist seliger denn nehmen“ lautet ein berühmter Satz aus dem Neuen Testament. Allerdings hat der Nachwuchs oftmals Probleme zu geben, er reißt viel lieber alles an sich. Das ist eine ganz natürliche Sache. Kinder können nicht von Anfang an teilen. Es ist vielmehr angeboren, dass sie mit etwa eineinhalb Jahren alles an sich reißen. Und auch wenn der Wortschatz dann noch nicht richtig ist – das Wort „meins“ beherrschen die meisten Kinder schon früh perfekt. Jedoch müssen sie auch lernen, dass nicht alles „meins“ ist – ein nicht immer leichtes Unterfangen.

So lernt Ihr Kind teilen

  • Zunächst einmal ist es ein natürliches Verhalten, Dinge in Besitz zu nehmen und zu verteidigen. Also nicht gleich in Panik geraten, wenn das Wort „Meins“ eines der ersten und einzigen Wörter ist.
    Teilen ist eine soziale Fähigkeit, die jeder Menschen einfach erlernen muss, da sie dem angeborenen, natürlichen Instinkt widerspricht.
  • Kinder müssen erst einmal nach und nach feststellen, dass es von Vorteil sein kann, Dinge mit anderen Menschen zu teilen.
  • Das Kind muss zunächst einmal lernen, dass man nicht alles an sich reißt und eben nicht alles „meins“ ist. Wer also beim Spielen mit Gleichaltrigen das Bobbycar oder den Roller eines anderen Kindes fahren möchte, muss dieses vorher fragen. Das ist reine Übungssache.
  • Eltern sollten ihre Kinder nicht zum Teilen zwingen. Das klassische Beispiel ist hier das begehrte Förmchen im Sandkasten. Wenn sich zwei gleichaltrige Dötze um dieses streiten, sollten die Eltern nach Möglichkeit nicht dazwischen gehen und das Objekt der Begierde dem anderen Kind geben. Wer so zum Teilen gezwungen wird, verteidigt anderen Besitz künftig vermutlich nur noch erbitterter. Am besten sollten die Kinder das unter sich ausmachen. Wenn sie ungefähr gleich alt sind, funktioniert das meistens eigentlich auch ganz gut.
  • Wenn sich die Lage beruhigt hat, sollten Eltern noch einmal mit dem Kind über das Geschehene reden. Je häufiger man das macht, umso schneller kann das Kind ein eigenes Einfühlungsvermögen entwickeln. Angesprochen werden sollten auf jeden Fall die Gefühle – denn oftmals geht es gar nicht unbedingt um das Spielzeug selbst.
  • Kinder möchten Spaß haben. Wenn das Spielzeug des anderen begehrt wird, steht der Wunsch nach dem Spaß, den das andere Kind mit dem Objekt hat, dahinter.
  • Kindern sollte klar gemacht werden, dass man, wenn man nicht teilen kann, sich schnell unbeliebt macht und dann auch beim Spielen alleine da steht.
  • Kindern sollen lernen, dass es Spaß macht, anderen etwas zu geben. Dabei sollten Eltern ein gutes Vorbild sein.
  • Dass Einzelkinder übrigens angeblich schlechter teilen können als Kinder, die mit Geschwistern aufwachsen, stimmt so nach Meinung von vielen Psychologen und Experten nicht. Denn Geschwisterkinder müssen häufiger ihre Sachen verteidigen. Einzelkindern hingegen ist es oftmals langweilig, wenn sie alleine mit ihren Spielsachen spielen. Deshalb sind sie oftmals durchaus eher bereit, anderen etwas abzugeben und zu überlassen.

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So lernen Kinder Fahrrad fahren: Sind Stützräder notwendig?

Mit drei Jahren gibt es meistens das erste Kinderfahrrad. Aber so stolz der Nachwuchs auf das Gefährt auch ist – das Fahrradfahren muss erst einmal gelernt werden. Gut ist es, wenn Kinder schon vorm ersten Fahrrad an Mobilität gewöhnt sind, zum Beispiel durch einen Roller. Wenn das Kind dann noch selbst den Wunsch hat, das Fahrradfahren zu lernen und nicht dazu gedrängt wird, sind das schon einmal gute Grundvoraussetzungen. Aber wie geht’s dann sinnvoll weiter?

Wie bringe ich meinen Kindern das Radfahren bei?

  • Das erste Fahrrad sollte mit einem geschlossenen Kettenschutz, intakten Sicherheitslenkergriffen und einem Aufprallschutz am Lenkervorbau ausgestattet sein. Selbstverständlich müssen die Bremsen voll funktionsfähig sein.
  • Ganz wichtig: die richtige Einstellung der Sattelhöhe. Das Kind soll auf dem Sattel sitzend den Boden mit beiden Füßen gut erreichen und das Fahrrad sicher halten können. Richtig eingestellt werden muss auch die Lenkerhöhe. Lenker und die Bremsgriffe sollen in Reichweite und ohne Probleme bedienbar sein – im optimalen Fall mit leicht angewinkelten Ellenbogen.
  • Zur selbstverständlichen Grundausstattung sollte bei Kindern unbedingt der Schutzhelm gehören. Schließlich haben die Fahranfänger ein höheres Sturzrisiko – und außerdem sollten sie einfach von Anfang an daran gewöhnt werden, einen Fahrradhelm zu tragen.
  • Den richtigen Zeitpunkt fürs Fahrradfahren lernen wählen: Am besten ist es, wenn das Kind selbst den Wunsch äußert. Unter Druck setzen sollte man es auf keinen Fall, selbst wenn Gleichaltrige vielleicht schon anfangen, in die Pedale zu treten.
  • Den richtigen Ort zum Üben suchen: Flache, ebene und gut überschaubare Plätze ohne Verkehr, wo ohne Hindernisse geradelt werden kann, sind der richtige Platz für die ersten Fahrversuche. Üben Sie mit Ihrem Kind auf Beton und nicht auf einer Wiese. Denn auch wenn der Rasen sehr gepflegt ist, ist das kein optimaler Untergrund. Das Anfahren wird hier schwieriger, das Gleichgewicht kann schlechter gehalten werden.
  • Das Kind ermutigen und immer nebenher laufen und bei Bedarf leicht Anschieben oder Hilfestellungen mit der Hand geben. Stützräder werden heutzutage nicht mehr empfohlen, weil sie den Lernprozess erschweren. Experten meinen, dass sie eine Sicherheit vortäuschen, die es so nicht gibt.
  • Falls sich bei der ersten Übungsstunde nach etwa einer Viertelstunde noch keine Erfolge und Fortschritte eingestellt haben, das Fahrtraining abbrechen, die Konzentration des Kindes würde nämlich nun nur noch nachlassen. Aber natürlich sollte man das Kind dennoch loben für die ersten Versuche und weiter Mut machen.
  • Manchmal ist es übrigens sinnvoll, das Fahrrad zunächst nur als ein Laufrad zu nutzen, indem die Pedalen abgeschraubt werden. So kann sich der Nachwuchs nämlich erst einmal an das Fahrrad gewöhnen.
  • Wenn die ersten Tretversuche klappen und das Kind frei rollt, sollte man sich an neue Übungen herantrauen: Das Auf- und Absteigen sollte trainiert werden, das Kurven fahren und auch das Bremsen. Nach und nach kann man sich nun an Hindernisse wie flache Bordsteine oder einen anderen Untergrund, wie einen unebenen Waldweg, trauen.
  • Auch das Fallen will übrigens gelernt sein. Die Verletzungsgefahr ist aufgrund der Sitzhöhe und des Tempos recht gering. Also ruhig bleiben und Stürze mit einkalkulieren.
  • Übung macht ja bekanntlich den Meister: Deshalb sollte das Kinderfahrrad oft herausgeholt und jede Gelegenheit genutzt werden.


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Treppen für Kinder sicher machen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Treppen sind nun einmal von ihrer Größe und Ausstattung her für Erwachsene gebaut – und deswegen muss man vor allem in den ersten Lebensjahren von Kindern ganz besonders auf die Kindersicherheit auf Treppen und auch an den Geländern achten. Weiterlesen

Welche Haustiere sind für Kinder geeignet?

Wohl jedes Kind wünscht sich ein Haustier – und Eltern sollten darüber durchaus nachdenken. Denn Haustiere sind nicht nur zum Kuscheln geeignet, sondern fördern auch die soziale Kompetenz. Und außerdem haben Haustiere immer Zeit und geben den jungen Tierbesitzern das Gefühl, niemals alleine zu sein. Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen, sind nicht selten verantwortungsvoller, selbstbewusster und auch zuverlässiger. Schließlich übernehmen auch sie – mit Unterstützung der Eltern natürlich – Verantwortung. Weiterlesen

Windeln entsorgen – Wegwerfbeutel oder Windeleimer?

Windeln stinken einfach viel zu stark, um sie in den normalen Hausmüll zu werfen. Denn auch die Kleinsten können schon ordentlich Geruch produzieren. Die kleinen Stinkbomben zu entsorgen kostet je nach Variante unterschiedlich viel Geld. Weiterlesen

Reisen im Auto: Reisetipps bei langen Autofahrten

„Wie lange dauert es noch?“ „Wann sind wir endlich da?“ Wer mit Kindern im Auto unterwegs ist, muss mit solchen Fragen rechnen – und das manchmal auch schon bei kurzen Strecken. Eine Autofahrt mit dem Nachwuchs kann für alle Mitfahrer im Wagen zu einer echten Belastungsprobe werden. Deshalb sollte man sich vor der Abfahrt gut überlegen, was man den Kindern bieten kann, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ein gut beschäftigtes Kind schon die Nerven der Erwachsenen – und die Fahrt verläuft entspannt.

Mit Kindern reisen: Wie beschäftige ich meine Kinder während der Autofahrt?

  • Musik sorgt gute Laune – egal, ob sie aus den Lautsprechern des Autos oder aus dem MP3-Player kommt.
  • Für den MP3-Player empfehlen sich auch Hörspiele. Am besten ist es, wenn das Kind diese aber noch nicht kennt und deshalb besonders gespannt zuhört. So vergeht die Zeit wie im Fluge.
  • Bei längeren Fahrten empfiehlt es sich durchaus, einen Laptop oder tragbaren DVD-Player mitzunehmen und das Kind ein Computerspiel spielen oder einen Film schauen zu lassen.
  • Bilderbücher für die Kleineren, andere Bücher mit spannenden oder lustigen Geschichten zum Selberlesen für die Größeren: Mit Lektüre ist der Nachwuchs abgelenkt, sie sollte im Auto immer bereit liegen.
  • Malen sorgt ebenfalls für Abwechslung – fürs Auto bieten sich jedoch nicht Papier und Buntstifte, sondern eher eine magische Tafel an.
  • Kartenspiele oder kleine Brettspiele mit magnetischen Figuren, die nicht hinfallen, sind außerdem eine gute Alternative für eine schöne Beschäftigung während der Autofahrt – gerade eben, wenn mehrere Kinder beschäftigt werden müssen.
  • Im Vorfeld Spiele überlegen: zum Beispiel das altbekannte „Ich sehe was, was Du nicht siehst…“ oder auch das beliebte „Ich packe meinen Koffer“. So etwas kann man vom Fahrersitz aus ganz bequem mitspielen.
  • Autos zählen lassen: Fordern Sie Ihr Kind auf, die weißen Autos zu zählen, die Sie während der Fahrt sehen. Im Vorfeld können alle schätzen, wie viele Fahrzeuge das wohl sein werden.
  • Fahren mehr Audis oder mehr BMWs auf der Straße? Bei größeren Kindern sind nämlich auch die Automarken interessant. Wenn mehrere Kinder mitfahren, kann sich zum Beispiel jedes Kind eine Marke aussuchen, die seiner Meinung am häufigsten in einem bestimmten Zeitraum auftaucht.
  • Interessant sind ab einem bestimmten Alter auch die Autokennzeichen: Lassen Sie die Kinder aus den Buchstaben lustige Sätze bilden.
  • Und auch wenn es mit der eigenen Gesangskarriere nicht geklappt hat: Singen Sie gemeinsam mit den Kindern. Das macht Spaß und lenkt von der langweiligen Fahrt ab.

Zahnpflege bei Kindern: So lernen Ihre Kinder Zähneputzen!

Um Zähne vor Karies zu schützen, müssen die bakteriellen Zahnbeläge regelmäßig und gründlich entfernt und wichtige Mineralstoffe zugeführt werden. Die Zahnpflege sollte schon bei den Milchzähnen beginnen. Auch wenn die nicht bleibend und letztlich ja „nur“ eine Art Platzhalter sind, ist das sehr wichtig. Denn zum einen entwickeln Kinder mit kariös betroffenen Milchzähnen einen höheren Kariesbefall im bleibenden Gebiss als Kinder mit kariesfreien Milchzähnen, zum anderen ist die Selbstverständlichkeit in Sachen Zahnpflege eher gegeben, wenn man schon früh damit begonnen hat.

Wie bringe ich meinen Kindern das Zähneputzen bei?

  • Früh übt sich bekanntlich und kleine Kinder nehmen gerne alles in den Mund. Also dem Nachwuchs – natürlich nur unter Aufsicht – schon mit wenigen Monaten eine Gummizahnbürste geben, die er in den Mund nehmen kann und mit der dann auch die ersten Zähne gereinigt werden können.
  • Wenn es ans eigentliche Zähneputzen mit Baby-Zahnpasta geht, die richtige Zahnbürste und Babyzahncreme für Kinder aussuchen. Zahnbürsten für Kinder sollten einen kleinen Bürstenkopf und ein rundes Borstenfeld sowie einem dickeren Griff, den Kinder gut halten können, haben.
  • Alternativ gibt es auch Zahnputz-Lernsets.
  • Selbst ein gutes Vorbild sein. Das Kind bei der eigenen Zahnpflege zuschauen lassen, das steigert die kindliche Neugierde und das Interesse. Was die Großen machen, wollen die Kleinen schließlich meistens auch unbedingt tun.
  • Kinder möchten gerne alles selbst machen und ausprobieren. Also den Nachwuchs zunächst ruhig selbst die Zähne bürsten und das Putzen probieren lassen und anschließend dann gründlich nachputzen.
  • Das Kind bei der Zahnpflege in den Spiegel schauen lassen, damit es sieht, was gerade passiert.
  • Kinder spielerisch und ohne Druck an die Zahnpflege heranführen – das geht zum Beispiel sehr schön durch einen Rollentausch. Einfach den Nachwuchs mal Mamas oder Papas Zähne putzen lassen und anschließend reinigen dann die Eltern die Milchzähne der Kleinen.
  • Das Kind immer wieder aufs Neue motivieren – vielleicht mit einer Geschichte von der guten Zahnfee, die sich über die geputzten Zähne sehr freut.
  • Lob hilft auch weiter – das gilt fürs Zähneputzen genauso wie für alle anderen Sachen, die Kinder lernen.
  • Falls es hakt und mal nicht so gut klappt: ruhig bleiben und keinen Zwang ausüben. Dann wird das Zähneputzen nämlich automatisch zu einer aus Kindersicht blöden und nervigen Sache. Den Nachwuchs ständig weiter ermutigen, loben und zwischendurch belohnen fürs fleißige Putzen.
  • Die tägliche Zahnpflege mit einem Ritual verbinden, zum Beispiel mit einem Lied, das im Badezimmer vorm Spiegel gesungen wird.

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Heiraten während der Schwangerschaft

Vor einigen Jahrzehnten galt Heiraten in der Schwangerschaft noch als absolutes Tabu. Die hat sich heutzutage glücklicherweise geändert und wird mittlerweile als selbstverständlich angesehen. Eine Heirat vor der Geburt bietet sich zudem an, da so viele nachträgliche Behördengänge erspart werden. Damit die Heirat während der Schwangerschaft ohne Probleme abläuft gibt es hier hilfreiche Tipps und Ideen für die Hochzeitsplanung. Weiterlesen

Babyschlafsack Ratgeber

[dropcap]E[/dropcap]in Babyschlafsack gehört zur Grundausstattung jedes Neugeborenen, denn darin schlafen die Kleinen rundum geborgen, warm und sicher. Kinderärzte und Hebammen empfehlen einen Schlafsack heute generell für die Erstlingsausstattung, und es gibt eine große Auswahl an Schlafsäcken in verschiedensten Ausführungen. Weiterlesen

Umstandsmode – Tipps für günstigen Einkauf

Wenn sich ein Kind ankündigt, stehen den Eltern viele zusätzliche Ausgaben ins Haus. Dazu gehören beispielsweise die Kinderzimmereinrichtung, aber auch ein Kinderwagen, eine Babyschale und vor allem Bekleidung. Aber auch für sich selbst muss die Mutter neue Kleidung kaufen, denn in ihre alten Sachen wird sie bald nicht mehr hineinpassen. In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Tipps für den Kauf von Umstandsmode. Weiterlesen