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Babyklappe-Alternative: Durch vertrauliche Geburt den Schwangeren in Not helfen

Ab dem 1. Mai bekommen Schwangere eine Alternative zur Babyklappe. Das Gesetz über die „vertrauliche Geburt“ wurde gemeinsam von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Mütter können ab sofort ihr Baby ganz anonym in einer Klinik zur Welt bringen. Dieses Gesetz ist nicht nur für werdende Mütter, sondern auch für Kinder ein Gewinn. Die persönlichen Daten der Mutter werden zwar vorerst gespeichert, sie bleiben jedoch unter Verschluss, bis das Kind mindestens 16 Jahre alt ist. Wie die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sagte, wurde mit dieser Gesetzänderung auch verbesserte Beratung für Schwangere in Not angeboten. Betroffene Frauen können somit ab dem 1. Mai während und nach der Schwangerschaft von den rund 1.600 Schwangerschaftsberatungsstellen beraten, betreut und begleitet werden. Diese neue Regelung soll auch verhindern, dass künftig verzweifelte Schwangere ihr Baby heimlich gebären und danach aussetzen oder gar töten könnten. Weiterlesen