Frau, roggenfeld | © PantherMedia /Hannes Eichinger

Styling Tipps für die Zeit nach der Geburt

Es gibt wohl kaum eine Frau, die sich während der Schwangerschaft nicht schön fühlt. Das erste Mal in Leben einer jeden Frau ist gekommen, an dem sie ihren Bauch nicht mehr zu verstecken versucht. Kaum jemand macht sich nun Gedanken um seine Figur, Hauptsache dem Baby geht es gut. Dann endlich ist es soweit, das Baby ist da. Anfangs zählt natürlich nur diese Tatsache. Doch jetzt so langsam fängt „Frau“ an, sich Gedanken um ihre Figur zu machen.

Die Zeit der Schwangerschaftsmode ist vorbei. Aber die normalen Sachen passen auch nicht wirklich. Spätestens jetzt bemerkt man, die Figur ist deutlich anders, als vor Schwangerschaft. Das ist vollkommen normal und die frisch gebackenen Mamis müssen sich einfach klar machen, dass die Rückbildungsphase ungefähr so lange dauert wie die Schwangerschaft zuvor. Das ist aber überhaupt kein Drama, im Gegenteil, das ist vollkommen normal. Nur sollte man jetzt auch entsprechend auf die veränderte Situation reagieren. Jetzt ist die passende Garderobe gefragt.

Welcher Schnitt und welche Farbe soll es sein?

Kleidung | © PantherMedia /belchonock

Kleidung | © PantherMedia /belchonock

Jetzt heißt es, sich so zu kleiden, dass die Kleidung zum einen ein bisschen kaschiert, aber zum anderen natürlich auch stylisch und vor allem bequem ist. Verschiedene Hersteller bieten hier die optimale Kleidung für die Zeit nach der Geburt an.

Oftmals ist das Gewicht schnell nach der Geburt wieder beim Anfangsgewicht, aber trotzdem sind die Proportionen noch immer ganz andere. Der Bauch bildet sich langsam zurück, kein Wunder er ist ja auch kein Gummiband. Die Brüste sind meist sehr viel größer, besonders wenn gestillt wird. Auch der Po, die Beine und die Hüfte können jetzt noch kräftiger wirken. Jetzt ist die Zeit für legere Mode. Denn weitere Mode kaschiert besser, als enge Kleidung. Gerade ein lässiges Oberteil, kombiniert mit einer schmal geschnitten Hose, macht eine schöne Silhouette.

Besonders daheim sollte die frischgebackene Mama viel Wert auf Bequemlichkeit legen. Hier eignen sich Leggins in Kombination mit einem legeren Oberteil. Und auch, wenn die Farbe Schwarz als Schlankmacher in aller Munde ist, für Mamis ist sie nicht so optimal. Babys verstehen nichts von dem Styling der Mama und ein Spuckbaby hinterlässt auf Schwarz besonders deutliche Spuren.

Natürlich, Fleck ist Fleck, doch auf gemusterten Oberteilen ist so ein Fleck nicht so extrem auffällig und es dauert vielleicht eine gewisse Zeit, bis man das Oberteil wechseln kann.

Bequem, aber auch praktisch muss es sein

Stillende Mamas sollten sich aus praktischen Gründen vor allem für Oberteile entscheiden, die entweder mit Knöpfen sind, oder die über einen weiten Ausschnitt verfügen.

Vorteilhaft für die Optik sind übrigens Oberteile mit V-Ausschnitt oder Längsstreifen, sie tragen zu einer schlankeren Optik bei. Allerdings sollten sie nicht zu eng anliegen. Das bedeutet aber nicht, dass man zu Modellen greift, die zu groß sind, denn das lässt die Frau schnell unförmig wirken. Wichtig ist aber auch der Blick auf den Stoff. Besonders vorteilhaft zum Kaschieren eignen sich vor allem fließende und weiche Stoffe.

Alles rund um die Jeans

Jeans nach der Geburt | © PantherMedia / Wavebreakmedia (YAYMicro)

Jeans nach der Geburt | © PantherMedia / Wavebreakmedia (YAYMicro)

Wer liebt sie nicht, die Jeans. Hier ist aber Vorsicht geboten. Nach der Geburt ist die Haut und das gesamte Gewebe um die Körpermitte noch sehr weich. Trägt man nun seine geliebten Hüfthosen, so kann es schnell passieren, dass ein bisschen Hüftspeck über die Jeans ragt. Das möchte niemand, denn sofort fühlt man sich dick und unförmig.

Das heißt aber keinesfalls, dass Frau nun auf Jeans verzichten muss. Zumindest für eine gewisse Zeit ist der Umstieg auf Jeans mit einem hohen Bund angezeigt. Alles, was nun noch wieder ganz so wie gewünscht in Form ist, wird so mühelos unter der Jeans verborgen. Das Problem ist gelöst und die Jeans ist wieder ein treuer Begleiter.

Wichtig ist jetzt aber auch, dass die Jeans nicht eng ist oder sogar drückt. Schließlich musste die Bauchdecke die letzten Monat viel leisten und ist nun zu Recht empfindlich. Falls es unter der Geburt zu einem Kaiserschnitt gekommen ist, ist hier ganz besondere Vorsicht geboten, denn die Narbe darf keinesfalls gereizt werden.

Es geht aber nicht nur um die Garderobe

So schön es auch ist, dass der neue Erdenbürger in der Familie angekommen ist, die ersten Wochen nach der Geburt sind recht stressig und das sieht man der Mama auch oft an. Zu kurze Nächte fordern ihren Tribut mit Augenringen, nicht sitzen wollenden Haaren und einer vornehmen Blässe.

Aber auch hier gibt es einige Styling Tipps, die eine junge Mutter gut aussehen lassen. Die Bad-Hair-Days sind erträglich mit einem schicken Hut, einem Tuch oder einer Cap. Die Augenringe und die blasse Gesichtsfarbe kaschieren ein wenig Rouge und ein schöner Lippenstift. Diese kleinen Retuschen vermitteln schnell den Eindruck, dass die Mama nicht ausschließlich für den Nachwuchs da ist, sondern auch etwas Zeit für sich hatte.