Spring- und Hüpfspiele

[dropcap]K[/dropcap]inder sind aktiv. Sie wollen hüpfen, springen, toben, turnen, rennen und müde werden. Auch beim Kindergeburtstag muss dafür gesorgt werden, dass alle auf ihre Kosten kommen und ausreichend Bewegung erhalten. Hüpf- und Springspiele sind ganz gute Pausenfüller, wenn die anderen geplanten Spiele eher ruhig vonstatten gehen. [box type=success]

Drachenkopf und -schwanz

Dieses Spiel ist den meisten Kindern wohl vom Pausenhof bekannt. Die Kinder stehen draußen in einer langen Reihe hintereinander und legen jeweils dem Vordermann (oder der Vorderfrau) die Hände auf die Schultern. Das letzte Kind in der Reihe hat ein farbiges Tuch hinten aus dem Hosenbund heraushängen. Das erste Kind in der Reihe versucht nun, das Tuch zu erwischen, der Drache will sich also selbst in den Schwanz beißen, sozusagen. Natürlich wollen die anderen Kinder das verhindern, aber sie müssen in der Reihe bleiben, dürfen sich nicht loslassen. Erwischt der Drachenkopf den Schwanz, kann er sich hinten anhängen, das Tuch kommt wieder in den Hosenbund, und das bislang zweite Kind der Reihe muss nun Jagd auf das Tuch machen.
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Hasenjagd

Dieses Spiel wird im Sitzen gespielt, ist also für die meisten Gäste des Kindergeburtstags recht erholsam. Nur ein Kind muss stehen, und zwar in der Mitte des voll besetzten Stuhlkreises. Dieses Kind hat eine zusammengerollte Zeitung in der Hand. Vor Spielbeginn werden alle Kinder in Tiere verwandelt: Hasen, Eichhörnchen, Spatzen, Hühner, Wildschweine und Wiesel sitzen abwechselnd da. Der Spielleiter ruft nun ein Tier, und das Kind mit der Zeitung muss dieses Tier erjagen, also mit der Zeitung leicht auf die Knie schlagen. Allerdings darf das Kind sich wehren: Wenn es rechtzeitig ein anderes Tier benennt, muss der Jäger versuchen, dieses neue Tier zu erwischen. Wer von der Zeitung zu Recht getroffen wird, bevor ein neues Tier genannt ist, tauscht mit dem Jäger den Platz.
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Der Klassiker …

… unter den Spielen für Mädchen ist natürlich Gummitwist hüpfen. Dazu braucht man ein langes Gummiband, bevorzugt natürlich Hosengummi, weil das die richtige Länge und Dehnbarkeit hat. Das Band wird zu einem Kreis geknotet, und zwei Mädchen stehen so, dass das Gummi sich zwischen ihren Knöcheln spannt. Ein drittes Kind muss nun so über die Gummibänder hüpfen, dass es dabei einem vorher festgelegten Reim folgt – und selbstverständlich darf es nicht auf das Gummi treten oder stolpern. Ist das geschafft, wird das Gummiband auf Kniehöhe gespannt, dann unter dem Po, dann auf Hüfthöhe und so weiter. Selbstverständlich kennen die meisten Mädchen ihre eigenen Regeln, was den Gummitwist betrifft.
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Spring- und Hüpfspiele
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