Spezialnahrung für Babys

Spezialnahrung für Babys – was kommt infrage?

[dropcap]D[/dropcap]ie geeignetste Nahrung für Säuglinge ist und bleibt die Muttermilch. Leider sind auch Babys nicht vor Allergien und Unverträglichkeiten verschont. Eltern stehen dem anfangs überfordert gegenüber. Es gilt die Entscheidung zu treffen, ob es einer Spezialnahrung bedarf, oder ob sich das Unwohlempfinden des Kindes mit einem Hausmittel wie Fenchel lindern lässt. Bekannte und geeignete Hersteller sind dafür Novalac, Aptamil, Hipp Comfort, Humana, Milupa oder Nestle.

Medizinisch beraten und aufklären lassen

Der Markt an Spezialnahrung für Babys ist groß. Dies birgt auch Risiken. Deshalb sollte ein Alleingang in der Beschaffung einer Spezialnahrung für Babys vermieden werden. Der Arzt wird zusätzlich feststellen, ob die infrage kommende Spezialnahrung für Babys von den Krankenkassen gezahlt wird oder nicht. Hier haben wir noch einen kurzen Babynahrung Test Artikel.

Die Ernährung der Mutter kann das Kind vor Blähungen schützen

Die Funktionen des Körpers eines Neugeborenen müssen sich in den ersten Monaten einspielen. Hierzu gehört auch das Verdauungssystem des kleinen Menschen. Da dies nicht immer reibungslos geht, kommt es bei dem Säugling oft zu Blähungen.

Die Folge ist, dass Bauchschmerzen entstehen. Dauert der Umstand länger an und hilft der Fencheltee nur kurzfristig, kommt eine Spezialnahrung für Babys zum Einsatz.

Hat der Arzt dieser Maßnahme zugestimmt, kann die Mutter durch Weglassen bestimmter blähfördernder Lebensmittel, die Wirkung der Spezialnahrung für Babys unterstützen. Hierzu gehört der Verzicht auf alle Kohlsorten, Zwiebeln und natürlich Hülsenfrüchte.

Durchfall immer durch einen Arzt behandeln lassen

Humana produziert auch Spezialnahrung für Babys, die zu früh geboren sind. Damit wird die Entwicklung des Babys unterstützt. Für Säuglinge, die an Durchfall leiden, muss vorab unbedingt vom Kinderarzt diagnosziert werden, was die Ursache dafür ist. Es spielt eine wichtige Rolle, ob es sich um eine Darminfektion, eine Nahrungsmittelvergiftung oder eine Unverträglichkeit handelt. Durchfall bei Babys hat immer einen großen Flüssigkeits- und Salzverlust zur Folge. Deshalb ist eine erhöhte Vergabe von Kamillen- oder Fencheltee unbedingt nötig. Damit der Salzverlust nicht lebensbedrohend wird, verschreiben Kinderärzte hierfür oft eine Glukose-Elektrolyte-Lösung. Glukose = Traubenzucker, Elektrolyte = Substanzen vor allem Salze und Mineralstoffe in geschmolzener oder gelöster Form. Die Behandlung wird zeigen, ob eine Spezialnahrung für Babys sinnvoll ist.

Säuglinge auf weitere Allergien testen lassen

Wird eine Laktose-Intoleranz festgestellt, gibt es Spezialnahrung für Babys, die als Ersatzstoff Soja anbieten. Viele vertragen diese Spezialnahrung für Babys gut. Doch nicht alle; einige haben oder entwickeln eine Allergie gegen Soja. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig den Säugling in der Kinderklinik oder beim behandelnden Arzt hierzu untersuchen zu lassen.

Bei Verdacht auf Neurodermitis, sofort zum Arzt gehen

Auch Neugeborene kann Neurodermitis befallen. Dies ist für das Baby ein wirklich leidender Zustand. Zur Linderung ist die alleinige Nahrung in Form von Muttermilch die beste Therapie. Allerdings gibt es Fälle, in welchen diese alleine nicht ausreicht. Ob es zusätzlich einer Spezialnahrung für Babys bedarf, sollte nur der Arzt entscheiden. Um den Juckreiz von Neurodermitis zu lindern oder gar ganz zu heilen. Gibt es außerdem eine Unverträglichkeit der Muttermilch, wird der Kinderarzt eine geeignete Spezialnahrung für Babys verschreiben. Die Frage zur gleichzeitigen Aufnahme von Muttermilch und Spezialnahrung für Babys hängt von der jeweiligen Diagnose ab und ist immer in einem Gespräch mit dem Arzt zu klären.

Bild: Nanagyei – Flickr.com (CC BY 2.0)

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