Sonne und Babys

Sonne & Babys | Das sollten Sie wissen!

Wenn die Sonne draußen lacht möchte die ganze Familie raus ins Freie und das schöne Wetter genießen; und auch die Kleinsten brauchen die Sonne, die nicht nur für die Bildung von Vitamin D gebraucht wird, sondern neben vielen anderen positiven Effekten, vor allem auch das Wohlbefinden steigert. Allerdings fehlt der empfindlichen Babyhaut jeglicher Eigenschutz vor der UV-B und UV-A Strahlung und muss daher besonders vor Sonnenbrand geschützt werden.

Direkte Sonneneinstrahlung belastet nicht nur die zarte Babyhaut, auch die Augen der Babys sind sehr lichtempfindlich. Nebeneffekte, wie übermäßiges Schwitzen, können mit der richtigen Kleidung und ein paar Grundregeln aber leicht vermieden werden.

Abgesehen davon wird es den Kleinen in ihren Windeln schnell zu warm, das sollte man wissen. Um ihnen einen heißen Sommer zu erleichtern, können die Zimmer in Wohnungen und Häusern mit Gardinen und Rollos etwas verdunkelt werden.

Wer gerne Ausflüge macht, kann auch sein Auto etwas vor der Sonne abschirmen und die Reise so angenehmer gestalten. Was genau wie geht, haben wir in diesem kurzen Artikel einmal zusammengefasst. Für Fragen und Hinweise würden wir uns über einen Kommentar sehr freuen.

Mit meinem Baby in der Sonne

Die Sonne spendet Licht, setzt Glücksgefühle frei und ist mitverantwortlich für die Bildung von Vitamin D über die Haut (Vitamin D wird für den Knochenaufbau, für das Zahnwachstum, das Immunsystem, die Gefäße und vieles mehr gebraucht.). Babys im Wachstum und im ersten Jahr benötigen dieses Vitamin ganz besonders. Trotzdem sollte man mit dem kleinen Erdenbürger bei praller Sonne vorsichtig umgehen.

Allgemein sollte direkte Sonneneinstrahlung für Neugeborene und Babys gemieden werden; besonders die Mittagssonne, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr, ist für die Kleinsten nicht ungefährlich. Dies lässt sich jedoch nicht immer einfach verwirklichen, gerade wenn größere Geschwisterkinder da sind.

Sonnencreme

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Eincremen ist da eine Möglichkeit, ein Baby vor direkter Sonne zu schützen. Einige Sonnencremes für Kinder und Babys sind auf die Kleinsten gut abgestimmt und es sollten, im Hinblick auf die Inhaltsstoffe, auch nur diese verwendet werden. Wer auf Cremes ohne Zusätze wie Farbstoffe und Parfum achtet, tut der Babyhaut zusätzlich etwas Gutes. Mineralische Sonnencremes, die es in Reformhäusern und Apotheken gibt, bieten für viele Eltern eine wirksame Alternative zu den chemischen Filtern. Allerdings hat auch die Stiftung Warentest.de reguläre Kindersonnenmilch getestet und einige für gut befunden. Gerade die, die es günstig im Aldi, Lidl, Norma, dm und Müller gibt, haben es auf die oberen Plätze geschafft.

Der Lichtschutzfaktor auf einer Sonnencreme gibt übrigens an, wie sich je nach Hauttyp die Aufenthaltsdauer in der Sonne verlängert. Jedoch sollte diese bei Babys so gering wie möglich gehalten werden. Aber auch Kleidung mit UV-Schutz schützt Babys wirksam vor zu viel Sonneneinstrahlung.

Stiftung Ökotest.de hat beispielsweise UV-Kleidung für Kinder getestet und empfehlenswerte Exemplare gefunden. Da Babys Kopf oft noch mit wenigen und dünnen Haaren bedeckt ist und er ein sehr empfindliches Körperteil ist, muss er dabei besonders geschützt werden. Eine Mütze, mit Nackenschutz, Schirmchen und UV-Schutz gibt Sicherheit und lässt die Eltern den sommerlichen Spaziergang in Ruhe genießen.

Sonnencreme muss nach dem Planschen im Planschbecken oder im Schwimmbad wieder aufgetragen werden. Geeignete, langärmlige Schwimmkleidung macht dies überflüssig und schützt das Kind während der Sonnenzeit. Lange Kleidung aus Baumwolle ist aber nicht nur ein Schutz vor der Sonne, auch Hitze können die Kleinen mit leichter Kleidung besser ertragen. Babys bekommen schnell Hitzepickelchen und Baumwolle oder Baumwoll-Seidengemische wirken dem durch ein angenehmes Hautgefühl und Lufttransport entgegen.

Da Schatten die sicherste Methode ist, seinen kleinen Schützling durch den Sommer zu bringen, gibt es sogar kleine Zelte mit UV-Schutz, in denen es sich auch im Strandurlaub wunderbar schlafen, spielen und verstecken lässt. Sonnenschirme über dem Sandkasten, auch mit einem geeigneten UV-Schutz ausgestattet, sowie Sonnensegel, spenden für das Leben ebenfalls draußen mit Baby den gewünschten Schatten.

Baby- und Kinderaugen sind besonders lichtempfindlich. Mit speziellen Sonnenbrillen für die Kleinsten kann man die Augen bei besonders starker Einstrahlung schützen. Da die Augen bestimmte Reflexe noch lernen müssen, gehen die Meinungen von Augenärzten und Eltern im Bezug auf Sonnenbrillen auseinander. Wichtig ist bei der Anschaffung einer Brille für das Baby darauf zu achten, dass das Glas bruchsicher ist und der UV-Schutz gegeben ist.

Hochwertige Brillen sind nicht nur oberflächlich mit UV-Schutz versehen und zerkratzen nicht so schnell. Mit flexiblen und sehr biegsamen Bügeln können die Sonnenbrillen einiges mitmachen. Ausreichendes Trinken, bei größeren Babys und Kleinkindern auch Obst und Gemüse, versorgen den kleinen Körper an einem heißen Sonnentag mit notwendiger Flüssigkeit.

Sonnenschutz in Räumen und Fahrzeugen

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Wer im Sommer viel fährt und sein Baby mitnimmt, sollte auf abgedunkelte Scheiben achten. Wenn Autos per se keine verdunkelten Scheiben haben, kann man auch einen Sonnenschutz mit Noppen anbringen oder aber Folien auf die hinteren Autoscheiben kleben bzw. kleben lassen.

Fensterscheiben blocken übrigens UV-B Strahlung meistens komplett ab, während ein geringer Teil UV-A Strahlung noch die Scheibe passieren kann. Somit kann man sein Baby im Sommer getrost im Wintergarten spielen lassen.

Wenn das Kinderzimmer jedoch den ganzen Tag von der prallen Sonne beschienen wird, ist schon allein für die Augen eine Gardine zum leichten Abdunkeln sinnvoll.

Auch das Aufheizen des Zimmers kann übrigens mit hochwertigen Rollos wie die von veluxshop.de & Co. vermindert werden. Es ist also durchaus sinnvoll ein Kinderzimmer entsprechend abdunkeln zu können; insbesondere bei Babys und Kleinkindern, die auch tagsüber immer wieder schlafen möchten, können vernünftige Rolles zum Wohlbefinden der ganzen Familie zuzätzlich beitragen. 

Fazit

Sonne ist äußerst wichtig für den Körper. Babys und Kleinkinder brauchen die Sonne und die Natur. Draußen zu spielen ist bei schönem Wetter für die Meisten das Schönste. Mit ein paar einfachen Regeln und einem grundlegendem Sonnenschutz, wie Creme, die richtige Kleidung und direkte Sonne größtmöglich meiden, können auch Babys und ihre Eltern das schönste Sonnenwetter unbeschwert genießen.

Für Schatten sorgen UV-Filter im Sonnensegel oder im Sonnenschirm und auch drinnen können die Räume mit Vorhängen oder Rollos abgedunkelt werden, um die mittägliche Hitze und die stärksten Strahlen abzuhalten. So kann man dem Sommer, auch mit Baby, gelassen entgegenblicken.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Arne Trautmann

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