Pausenbrot

So wichtig ist richtiges Pausenbrot für Kinder

Ein Pausenbrot ist für eine gesunde Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Es soll nicht nur satt machen, sondern auch das Lernen erleichtern. In den Vormittagsstunden, so gegen zehn Uhr, ist das morgens gegessene Frühstück längst verdaut und die Energie verbraucht. Der Stoffwechsel in diesem jungen Alter funktioniert wie eine gut geschmierte Maschine und ist viel effektiver als bei den Erwachsenen. Der Effekt: Kinder sind schon gegen zehn Uhr hungrig und brauchen neue Energie für die Schule. Mit einem kohlenhydratreichen Essen können sie es leicht bis zum Mittag schaffen, sie werden dadurch leistungsfähiger und lernen besser.

Frühstück genauso wichtig

[dropcap]L[/dropcap]aut Studien wurde bewiesen, dass das erste Frühstück vor der Schule eine wichtige Rolle spielt. Es ist vor allem für die Konzentration und das Wohlbefinden der Kinder entscheidend. Man sollte dabei den Kindern weniger Müslis oder Cornflakes mit viel Zucker und Fett servieren, viel besser sind nämlich Vollkornbrot, Getreideflocken, frisches Obst und Gemüse wie auch verschiedene Milchprodukte. Kinder sollten jedoch nicht gezwungen werden, das Frühstück unbedingt zu essen. Falls sie es nicht wollen, sollte notfalls auch ein Glas Milch oder Kakao als Frühstück ausreichen, zumindest fürs Erste. Allerdings sollte dann das Pausenbrot wirklich fürstlich ausfallen, mit Gemüse, Brot und Obst.

Kinder zum Essen animieren

Manche Kinder essen ungern in der Schule, das sollten Sie akzeptieren und das Kind nicht ständig daran ansprechen. Sie können jedoch versuchen, ihr Kind vorsichtig dazu zu bewegen, das Pausenbrot zu essen. Kaufen Sie zum Beispiel gemeinsam eine Brotbox, die dem Kind besonders gefällt. Kinder sind Naschkatzen und essen gerne Süßes.

Deswegen können Sie ihm stattdessen als Alternative Obst oder Möhren anbieten, es schmeckt gut und ist viel gesünder. Vor allem Möhren essen Kinder gerne.

Kreativität ist gefragt

Denken Sie daran, dass bei Kindern die Optik besonders wichtig ist und sie essen nichts, was komisch oder unschön aussieht. Seien Sie bei der Pausenbrotzubereitung ein wenig kreativ und geben Sie den Broten und den Snacks eine besondere Form. Wichtig ist auch, mit dem Kind Kompromisse einzugehen. Hat es heute sein Pausenbrot brav gegessen, darf es am nächsten Tag seinen Snack selbst auswählen.

Für Abwechslung sorgen

Bieten Sie Ihrem Kind viel Abwechslung beim Pausenbrot an, die Belag-Auswahl sollte öfters variieren. Wählen Sie zwischen magerer Wurst, mildem Käse oder Frischkäse. Gute Alternativen bieten auch verschiedene eingelegte Antipasti oder mit Gemüse und Kräutern vermischter Frischkäse, die nicht nur schmackhaft ist aber auch schön bunt und ansprechend aussieht. So könnte zum Beispiel ein Pausenbrot aussehen:

Brötchen mit Mozzarella

Zutatten:

  • Ein Paar Blätter Ruccola-Salat
  • 1 Vollkornbrötchen
  • 2 Scheiben Mozzarella-Käse
  • 2 Scheiben Tomate
  • 2 Esslöffel Pesto

Zubereitung: Salat gut abspülen und trocknen. Brötchen in zwei Hälfte aufschneiden und beidseitig mit Pesto beschmieren. Untere Brötchenhälfte wird dann mit Mozzarella, Tomatenscheiben und Ruccolablättern belegt, die obere Hälfte legt man darauf. Fertig!

Das gesunde Pausenbrot.wmv

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Simone Voigt

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