Einkauf

So können Sie stressfrei mit Kindern einkaufen

Einkaufen ist stressig, wenn Sie noch dazu Ihre Kinder dabei haben, kann es zu einer wahren Herausforderung werden. Die kleinsten Besorgungen können zum echten Problem werden, weil Kinder Ihnen den Einkauf nicht gerade erleichtern werden. Vor allem die Kleinen zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr sind beim Einkaufen besonders nervig. Sie erleben in dieser Zeit ihre Trotzphase und versuchen mit allen Mitteln, ihren Willen durchzusetzen. Es gibt jedoch sanfte Methoden, um auch mit solchen Herausforderungen fertig zu werden.

Um jeden Preis

[dropcap]K[/dropcap]inder sind wahre Meister, wenn es darum geht, ihren Willen durchzusetzen und Wünsche zu fordern. Marketingexperten haben das längst erkannt und bauen das in ihre Verkaufsstrategie gekonnt ein. Wir kennen ja die bunten Regale mit beispielsweise Überraschungs-Eiern vor der Kasse.

Die Ware ist meistens exakt auf der Augenhöhe der Kinder platziert, damit sie es nicht übersehen können. Kein Kind der Welt kommt an solcher Versuchung wortlos vorbei. Und dann wird es versuchen, die Eltern zu überzeugen, damit das Schoko-Ei den Besitzer wechselt. Die „Verhandlungen“ können mitunter sehr laut sein. Kinder setzen dafür alle ihre Waffen ein: Sie schreien, quengeln, toben, weinen oder wälzen sich auf dem Boden mit dem einen Ziel, das zu bekommen, was sie wollen.

Sie bitten nicht, sondern sie fordern. Hier müssen Eltern ihre Nerven bewahren und konsequent nicht nachgeben. Wenn Sie ein Mal nachgeben, wird diese Strategie immer wieder wiederholt, weil sie Erfolg hatte.

So vermeiden Sie den Einkaufsstress

Damit der Einkauf nicht zum Horror wird, sollten Sie einige Regeln beachten. In erster Linie wäre es ratsam, dass Sie Märkte meiden, die bei ihrem Marketing Psychotricks anwenden. Das erkennen Sie beispielsweise daran, dass Sie unnötig lange Wege gehen müssen, um die gesuchte Ware zu finden.

Die Produkte werden nämlich so aufgestellt, dass der Kunde möglichst viel davon zu Gesicht bekommt. Sie sollten auch Ihre Kinder in den Einkauf miteinbeziehen. Wenn sie Aufgaben haben, werden sie weniger Zeit haben, um sich großartig nach Süßigkeiten oder Spielzeug umzuschauen. Man könnte ihnen zum Beispiel eine kleine Einkaufsliste fertigen oder einfach bieten, dass sie Obst oder Gemüse abwiegen und in die Tüte tun.

Kinder fühlen sich dann wichtig und nützlich und sind darüber froh, dass sie schon Verantwortung übernehmen können.

Nach entsprechenden Geschäften Ausschau halten

Wichtig bleibt es auch, wo Sie Ihre Einkäufe tätigen. Die Größe des Geschäftes ist dabei zweitrangig, was relevant ist, ist vor allem die Kinderfreundlichkeit des Personals. In solchen Geschäften können Kinder auch selbstständig kleine Erledigungen machen und nach der Rückkehr von Eltern mit einer kleinen Aufmerksamkeit belohnt werden.

Eltern kaufen, was Kinder wollen | Quarks & Co | WDR

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / CandyBox Images

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