Babyphone

Smartphone als Babyphone nutzen: So gelingt es am besten

Heutzutage können sich Eltern nicht mehr vorstellen, ihr Baby ohne ein Babyphone alleine zu lassen. Das gibt einfach ein gutes Gefühl und eine menge Sicherheit. Sollte das Baby in seinem Zimmer auf einmal zu weinen beginnen oder zum Beispiel husten, hört man das sofort und kann entsprechend reagieren. Die Rolle des Babyphones kann jetzt ein klassisches Smartphone übernehmen, wenn Sie es mit einem speziellen App ausstatten. Damit brauchen Sie kein zusätzliches Gerät zu kaufen.

Smartphone als Babyphone verwenden– so wird es gemacht

[dropcap]M[/dropcap]an braucht zuerst eine Applikation, die man sich von einem beliebigen App-Store herunterladen muss. Solche Apps gibt es für iOS, Android oder für Windows Phone. Will man das Smartphone als Babyphone nutzen, braucht man zwei Telefongeräte: Eins wird als Sender und das andere als Empfänger gebraucht. Dieses Smartphone, auf dem die App installiert ist, legt man dann in das Zimmer, in dem das Baby schläft.

Auf diesem Telefon richten Sie eine Nummer ein, die sofort angerufen wird, falls das Baby zu weinen beginnt. Man hat auch die Möglichkeit, andere, alternative Nummer zu speichern, die dann angerufen werden, wenn die erste Nummer nicht antwortet. Die App kann man für umgerechnet 5 Euro bekommen, was im Vergleich zu einem Babyphone-Set recht günstig erscheint.

Das Kind kann von dem Anruf nicht aufgeweckt werden, weil dieser unterdrückt wird. Man kann alternativ das Telefon auch stumm schalten.

Vorteile einer Babyphone-App

Die Babyphone-Apps haben gegenüber den herkömmlichen Babyphones-Geräte einige Vorteile zu bieten:

  1. Niedrige Strahlenbelastung: Damit die Strahlenbelastung im Kinderzimmer so niedrig wie möglich gehalten wird, sollte sich das Smartphone im Babyzimmer im Flugmodus und im hauseigenen WLAN-Netz befinden.
  2. Große Reichweite: Die Reichweite des Handy-Babyphones ist eigentlich unbegrenzt: Es funktioniert überall, wo auch ein normales Handy funktionieren würde.
  3. Betriebskosten: Diese hängen vom Mobilfunkanbieter ab und können deshalb stark variieren. Allerdings nutzen die meisten Smartphone-Nutzer eine Internet- oder Sprach-Flatrate, was die Kosten somit erheblich reduziert.
  4. Die Übertragungsqualität: Es kann vorkommen, dass das Empfänger-Smartphone kurzzeitig die Verbindung verliert, wenn es bewegt wird (wie bei einer Autofahrt). Die Verbindung wird dann aber so schnell wie möglich wieder automatisch aufgebaut.
  5. Akkuleistung: Hier muss man vorsichtig sein und das Sender-Smartphone am besten per Ladekabel anschließen. So wird gewährleistet, dass der Strom nicht ausgeht, was die Verbindung sofort kappen würde.
  6. Design: Junge Eltern sind schon ohnehin gestresst, um noch ständig zusätzlich den Anblick eines Babyphones ertragen zu müssen. Dieses Gefühl nimmt das Smartphone weg.

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Artikelbild: © panthermedia.net / Dmitry Lobanov