Schwangerschaft

Sind Sie schwanger? Wie im ersten Schwangerschaftsdrittel verhalten?

Der Schwangerschaftstest ist zum wiederholten Mal positiv? Sie kommen zum ersten Mal vom Frauenarzt mit dem sicheren Gefühl, dass Sie ein Baby erwarten? An dieser Stelle möchten wir Ihnen erst einmal gratulieren. Es beginnt eine äußerst spannende und ungewohnte Zeit in Ihrem Leben. Gerade für all diejenigen Mütter, die zuerst ein Kind bekommen, stellen sich dabei jetzt an dieser Stelle jede Menge Fragen, die es zu klären gilt. Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie sich am besten im ersten Schwangerschaftsdrittel verhalten. Welche Veränderungen kommen schlussendlich auf Sie zu? Wie sollten Sie Ihr Verhalten umstellen?

Die sensibelste Phase der Schwangerschaft

[dropcap]S[/dropcap]ie stehen ganz am Anfang Ihrer Schwangerschaft und der Körper muss sich erst einmal an dem Prozess der Umorientierung in dieser frühen Phase gewöhnen. Bedenken Sie, dass gerade in diesem Stadium Ihre Frucht noch sehr anfällig für Entwicklungsstörungen ist. In dieser Zeit werden die Organe angelegt. In der dritten bis vierten Woche nistet sich ein Embryo in der Gebärmutter ein, so werden die meisten Frauen auch erst in der fünften Woche feststellen, dass sie schwanger sind, indem die Blutung ausbleibt.
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Ab diesem Zeitpunkt zeigt der Großteil der Schwangerschaftstests ein positives Urteil. So kann es passieren, dass der erste Schwangerschaftstest noch negativ ausfällt, weil der Zeitpunkt für die Überprüfung schlichtweg zu früh war. Einige Frauen berichten davon, dass sie schon jetzt Veränderungen an und in ihrem Körper spüren. Einsetzende Übelkeit und ein vergleichbar spannender Bereich rund um die Brust und Brustwarzen sind die häufigsten Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Frühe Diagnose der Schwangerschaft: Mittlerweile gibt es einige Schwangerschaftstests, die auch in einem frühen Stadium schon eine Schwangerschaft anzeigen. Wobei hier nur von einer Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft auszugehen ist.

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Sechste Schwangerschaftswoche: die ersten Anzeichen der Schwangerschaft

Hormonell ist davon auszugehen, dass mit der sechsten Schwangerschaftswoche die Brust empfindlicher und etwas größer wird. Zu den typischen Schwangerschaftsanzeichen kommt es dann ca. mit Einsetzen der siebten Schwangerschaftswoche. Doch es ist nicht sinnvoll, hier mit einem Zeitmesser vorzugehen, da jede Frau sich unterschiedlich auf die Schwangerschaft einstellt und auch auf die Umstellung reagiert. Rein biologisch ist davon auszugehen, dass sich der weibliche Körper nun auf den Embryo und die Entwicklung einstellt. Schon jetzt beginnen Sie, sich auf die Geburt vorzubereiten. So verändert sich auch der gesamte Stoffwechselkreislauf. Sie werden feststellen, dass Ihre Nägel und Haare schneller wachsen und das vielleicht häufiger Zahnfleischbluten auftritt. Darüber hinaus macht auch Ihre Muskulatur und das Gewebe eine Veränderung durch, da es sich auf den Volumenzuwachs Ihres Bauches mit Zunahme des Embryos einstellt.

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Zunehmender Harndrang

Mit der neunten Woche ist davon auszugehen, dass die Gebärmutter so groß ist, dass sie auf die Harnblase drückt. Sie werden feststellen, dass Sie häufiger auf die Toilette gehen. Darüber hinaus kann es zu zusätzlichem vaginalen Ausfluss kommen. Dies ist wiederum auf die Sekretbildung zurückzuführen. Übelkeit und Müdigkeit sowie Schwindelgefühle sind auf die Umstellung des Stoffwechsels zurückzuführen. Zudem kann es zu zusätzlichen Flüssigkeitseinlagerungen kommen.

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Sie geraten schneller ins Schwitzen

Mögliche Veränderungen Ihrer Haut sind auf ein Hormon der Anhangdrüse zurückzuführen. Das MSH – Melanozyten stimulierende Hormon – wirkt sich unmittelbar auf die Pigmente unserer Haut aus. Muttermal und Sommersprossen können in dieser Phase dunkler werden. Dies ist kein Grund zur Besorgnis. Darüber hinaus leisten Ihre Schweißdrüsen mitunter Schwerstarbeit und Sie neigen zu verstärktem Schwitzen.

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Im ersten Schwangerschaftsdrittel mehr essen?

  • Im Prinzip ist im ersten Schwangerschaftsdrittel davon auszugehen, dass der Sauerstoffverbrauch Ihres Körpers um 20 % zulegt. Die ist jedoch kein Grund, für zwei Personen zu essen.
  • Eine immense Zunahme an Gewicht wirkt sich auf Ihr Wohlgefühl und das ihres Kindes aus. Es ist schadhaft, zu viel Nahrung zu sich zu nehmen und rasant zuzunehmen.
  • Dies kann auch die Gefahr von Komplikationen während der Geburt erhöhen. Einige werdende Mütter klagen über Übelkeit, sodass Sie gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel sogar leicht an Gewicht verlieren.
  • Fühlen Sie sich unsicher oder haben Fragen? Scheuen Sie sich nicht, Ihren Frauenarzt oder ihre behandelnde Hebamme mit Fragen zu löchern.

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Links zu weiterführenden Informationen

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_1-schwangerschaftsdrittel-entwicklungen-der-mutter_163.html
https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Infothek/ebook-schwangerschaft/ebook-schwangerschaft.html
http://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft/Schwangerschaftswoche-1–4-23720.html

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net /Périg MORISSE