Sicherer Spaß für die Kleinen – Unsere 3 besten Kindertablets

Mutter mit 2 Kindern vorm Tablet | © panthermedia.net / Diego Cervo
Mutter mit 2 Kindern vorm Tablet | © panthermedia.net / Diego Cervo

Ein Tablet für mein Kind? Viele Eltern werden hier nur die Nase rümpfen. Wozu denn? Ganz einfach: Es ist wichtig, dass Kinder heutzutage früh einen verantwortungsvollen Umgang mit der modernen Technik erlernen. 98 % aller Tablet-Nutzer gaben an, das Tablet ausschließlich zuhause zu verwenden und so auch ihre Kinder. Was gäbe es für einen besseren Ort, um unsere Kinder in die Welt der Technik einzuführen als zu Hause, wo wir Eltern alles wunderbar im Blick haben.

Sicherer Spaß

Bei einem Kindertablet gibt es eine Menge zu beachten. Die Größe sollte zwischen 5 und 7 Zoll liegen, also kleiner sein als normale Tablets. So sind sie perfekt geeignet für kleine Kinderhände. Eine rutschsichere, aber hautfreundliche Gummihülle, die bei vielen Tablets im Lieferumfang enthalten ist, verstärkt den Griff zusätzlich. Dabei schwebt auch immer die Frage im Raum – wie soll so ein Kindertablet eigentlich ausgestattet sein ; immerhin handelt es sich hier nicht um ein Spielzeug, sondern um ein echtes Lernmittel. Ausreichender Speicherplatz ist wichtig, Nutzerprofile und Sicherheitsfeatures ebenfalls. Eine gute Übersicht hat dazu idealo.de unter dem Thema “Tipps zum Umgang mit dem Kindertablet” zusammengestellt und veröffentlicht. Auch dort sind unsere drei Favoriten ganz oben mit dabei. Wir zeigen sie euch!

Odys Kiddy 8

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Das Odys Kiddy 8 kommt mit vergleichsweise guter Front- und Rückkamera mit 2 Megapixeln. Es ist Wlan-fähig, diese Funktion muss (und sollte) aber nicht unbedingt genutzt werden. Der Akku hält bis zu 5 Stunden und mit eingebautem Mikrofon, Lautsprecher und Kopfhörerausgang lässt es keine Wünsche offen. Das 8 Zoll große Tablet und wiegt ca. 360 g. Auf dem, auf 32 GB erweiterbaren Speicher haben bis zu 10 Filme, 80.000 Fotos oder 4000 Songs Platz.

Die kostenlose App „Kidsplace“ ist vorinstalliert. Sie erleichtert die Kontrolle der Eltern und ermöglicht es, eine Kindersicherung einzurichten, welche die Sperrung des Marketplace und die Blockierung von Downloads sicher stellt. Durch ein Zeitschloss können die kindgerechten Apps, die im Appstore heruntergeladen werden, zeitgesteuert werden.

Clementoni – Mein erstes Clempad 3+

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Das Clementoni Pad hat ebenfalls Front- und Rückkamera, es ist aber im Vergleich zum Odys Kiddy 8 fast doppelt so schwer, nämlich 980 kg. Leben mehrere Kinder im Haushalt, kann für jedes Kind ein eigenes Profil angelegt werden. Im eingebauten Elternbereich können wir genau einstellen, was unsere Kinder machen dürfen und was nicht. Sie können auf freigegebenen Seiten surfen oder ihr eigenes Album mit selbstgeknipsten Fotos und Videos erstellen. Der USB-Anschluss ermöglicht es uns, ausgewählte Fotos auf den PC zu überspielen um wieder Speicherplatz zu schaffen.

Ältere Kinder freuen sich über die E-Book-Funktion, aber auch beim digitalen Lesen können die Kleinen schon mal die Zeit verlieren. Deswegen kann auch beim Clementoni ein Zeitlimit eingestellt werden, nach dessen Ablauf sich das Gerät ausschaltet. Das 7 Zoll große Tablet kommt inklusive Stift, Schutzhülle und Batterien. Die Akkulaufzeit beträgt ca. 6 Stunden.

Kurio Tab Motion 2

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Das 7 Zoll große Kurio Tab Motion 2 hat mit 8 GB Speicher eine Akkulaufzeit von ca. 5 Stunden. Auch bei diesem Tablet findet ihr eine integrierte Elternkontrolle, also einen Erwachsenenbereich und die Möglichkeit der Zeitschaltuhr. Statt vier können hier bis zu acht Nutzerprofile angelegt werden. Auch dieses ca. 580 g schwere Gerät wird inklusive Schutzhülle geliefert.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Ein Plus vieler Kindertablets ist, dass sie billiger sind, dafür haben sie aber auch weniger Items und sind somit in der Leistung reduziert (Im Vergleich zum „Erwachsenengerät“). Viele Kindertablets haben heutzutage die Möglichkeit, sich mit dem Wlan zu verbinden. Ein Zugang zum Internet sollte aber nur erlaubt werden, wenn vorher bestimmte Maßnahmen getroffen worden sind. So sollten beispielsweise die App-Käufe gesperrt werden und das Kind sollte nicht unbeschränkte Zugang zu Google, bing & Co. haben. Für diese Fälle gibt es extra kindgerechte Suchmaschinen wie diese. Sie bieten einen sicheren Surfraum für Kinder bis 12 Jahre, in dem sie ausschließlich kindgerechte und von Pädagogen überprüfte Internetseiten finden werden.

Das Tablet sollte am Tag nicht länger als 20 Minuten benutzt werden, es soll kein Ersatz für Freunde treffen, draußen spielen und sich auspowern werden. Ab wann Kinder überhaupt bereit sind, in die Medienwelt eingeführt zu werden erfahrt ihr hier.

Fazit

Kinder vorm Tablet | © panthermedia.net / Dmitriy Shironosov
Kinder vorm Tablet | © panthermedia.net / Dmitriy Shironosov

Es muss nicht unbedingt ein Kindertablet sein. Durch das Mitbenutzen eines „normalen“ Tablets zusammen mit Eltern und Geschwistern lernen die Kinder, sich an Benutzungszeiten zu halten. Da unsere Tablets aber keinen eigenen Kinderbereich haben und wir nicht immer wie ein Fuchs aufpassen können, wenn unsere Kinder neue Technik in die Hände bekommen, ist ein Kindertablet perfekt für die ersten Schritte in der digitalen Welt!

Sicherer Spaß für die Kleinen – Unsere 3 besten Kindertablets
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