Schulranzen oder Rucksack

[dropcap]E[/dropcap]in Schulranzen oder Schulrucksack ist der tägliche Begleiter auf dem Weg in die Schule. Er hilft, Ordnung zu halten und die immensen Gewichte an Büchern, Heften und anderen Materialien ergonomisch korrekt an den ‚Arbeitsplatz‘ und zurück zu tragen. Eltern müssen bei der Entscheidung, welches Modell für ihr Kind das richtige ist, mehrere Kriterien abwägen; das Kind selbst entscheidet nach Coolness oder Design. Deshalb ist es wichtig, Ranzen oder Rucksack gemeinsam auszuwählen und darauf zu achten, dass auch erwachsene Gesichtspunkte zum Tragen kommen: Aufteilung der Fächer, Stabilität und Haltbarkeit, Leergewicht und vor allen Dingen der ergonomische Tragekomfort. 

Schulranzen für besten Tragekomfort

Auf den Rücken eines Grundschulkindes gehört ein Schulranzen. Er bietet alles, was ein Kind in diesem Alter braucht, um die Last der Bücher und Materialien ohne Haltungsschaden zu bewältigen. Ein Ranzen ist formstabil und besitzt viele nützliche Innenfächer, die es dem Kind ermöglichen, Ordnung zu halten und das Gewicht tragekomfortabel zu verteilen.

Schwere Bücher gehören in jene Abteilungen, die nah am Rücken liegen. Auch für die kleineren Hilfsmittel finden sich jede Menge Innentaschen. So liegt alles am passenden Platz und das Gewicht wird angenehm positioniert (Faustregel Schulranzengewicht). Verstellbare Tragegurte sorgen für die größengerechte Ausrichtung der Last.

Sie sollten mindestens vier Zentimeter breit und aus rutschfestem Material sein, damit das Ranzengewicht nicht in die Schultern einschneidet. Wenn der Ranzen dann noch über eine reflektierende Oberfläche verfügt, die seinen Träger in der Dunkelheit gut sichtbar macht, ist das richtige Modell für den Grundschüler gewählt. Über Farb- und Themengestaltung entscheiden allein die Kinder. 

Cool und trotzdem ergonomisch

In der letzten Klasse der Grundschule wird jedes Kind darüber zu diskutieren beginnen, ob es seinen ‚kindischen‘ Schulranzen noch weiter tragen muss. Experten empfehlen, frühestens ab elf Jahren auf den Schulrucksack umzusteigen. Der Grund: Der instabilere Rucksack bietet weniger ergonomischen Tragekomfort als der Schulranzen.

Es gibt jedoch mittlerweile Ausführungen, die dem rückengerechten Transport schwerer Lasten Rechnung tragen. Die Modelle von Dakine, um nur ein Beispiel zu nennen, besitzen gut gepolsterte Rückwände und stabilisierte Seitenteile und kommen damit einem tragegerechten Einsortieren der Schulmaterialien entgegen. Breite, gut gepolsterte Träger legen die Last bequem auf den Schultern des Kindes ab. Dank der verstellbaren Riemen lässt sich der Schulrucksack gut positionieren.

Über Design und Form haben die Kinder das letzte Wort zu sprechen. Die Star Wars- und Hello-Kitty-Motive der ersten Jahre sind jetzt out, der Geschmack tendiert zu dezenteren Gestaltungen. Eltern und Kind werden sich einigen, wenn in modischen Belangen freie Wahl gelassen wird.

Schulrücksäcke von Anfang an richtig tragen

Auf eins nur sollten alle Eltern ihr Kind hinweisen, bevor es mit seinem neuen Schulrucksack loszieht: Wie schädlich es ist, dieses Equipment obercool an langen Riemen herunterbaumeln zu lassen. Ein Schulrucksack gehört zwischen Schulterblätter und Taille und darf weder zu locker noch zu fest getragen werden.

Fazit: Schulranzen und Schulrucksack haben beide ihre Zeit und sind fester Bestandteil der Schullaufbahn des Kindes. Bei der Auswahl des richtigen Modells ist immer zwischen Ergonomie, modischen Belangen und den Ansprüchen an eine langjährige Nutzung abzuwägen. Kinder dürfen nach Lieblingsfarbe und -design wählen – in Fragen der Gesundheit haben allerdings die Eltern das letzte Wort.


Bildenachweis: thinkstockphotos.de

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