Schlafentzug

Schlafentzug nach der Geburt – was dagegen tun?

[dropcap]S[/dropcap]chlafentzug macht nicht nur müde, sondern kann das Immunsystem schwächen und im schlimmsten Fall sogar zu Halluzinationen führen. Jeder Mensch hat sein individuelles Schlafbedürfnis und diesem sollte er in etwa nachkommen um das tägliche Leben gesund und munter bestreiten zu können. Schlafentzug macht schlechte Laune, unzufrieden und kann dauerhaft sogar krank machen.

Nachts aufstehen müssen wenn das Baby schreit

Wenn Ihr Baby Sie anfangs nachts braucht und weint oder schreit weil es bestimmte Bedürfnisse hat, dann kann das für Eltern richtig anstrengend werden. Versuchen Sie doch mal Ihren Rhythmus an den Ihres Babys anzupassen.

Da Babys generell viel schlafen, können Sie sich diese Gelegenheit zu Nutze machen. Legen Sie sich einfach auf die Couch oder ins Bett wenn Ihr Baby schläft, so beugen Sie dem Schlafentzug vor. Gehen Sie am besten früh ins Bett und beginnen Sie zu schlafen, wenn Ihr Baby dies auch tut.

In der Nacht können Sie sich mit Ihrem Partner abwechseln, so dass nicht immer nur Mutter oder Vater vom Aufstehen betroffen ist. Der Schlafentzug fällt dann milder aus, wenn sich beide Partner die Arbeit aufteilen.

Wenn Sie einfach nicht zur Ruhe kommen

Wenn Sie wegen des Babys nachts nicht schlafen können und auch tagsüber einfach nicht zur Ruhe kommen, bitten Sie doch Ihre Eltern, gute Freunde oder Paten Ihres Kindes, Sie teilweise zu entlasten. Eine Nacht in der es keinen Schlafentzug gibt, kann wahre Wunder wirken. Auch wenn die Oma nur einen Nachmittag Zeit hat, um auf ihren Enkel aufzupassen, so können Sie so lange in Ruhe schlafen. Geben Sie dem dauerhaften Schlafentzug keine Chance! Wenn Sie mit Ihrem Partner vereinbart haben, dass er in der betroffenen Nacht dran ist, dann nutzen Sie Ohrstöpsel und gönnen Sie sich den Schlaf dieser Nacht. Schlafentzug macht die besten Eltern mürbe und sollte daher so gut es geht vermieden werden.

Wie Sie gut schlafen können

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem zu Bett gehen ausgiebig durch. Sorgen Sie für ausreichend Dunkelheit in dem Sie die Vorhänge schließen oder das Rollo hinunterziehen. Wenn Sie schnell frieren, nehmen Sie eine Wärmflasche oder eine Wärmematte mit ins Bett. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen in Ihrem Bett. Eine bequeme Matratze wirkt ebenso gegen Schlafentzug wie eine kuschelige Decke und ein weicher Schlafanzug oder ein Nachthemd. Wenn Sie sich um Ihr Baby sorgen, dann stellen Sie das Babybett in den ersten Monaten neben Ihres oder nutzen Sie zur Sicherheit ein Babyphone, so können Sie tief schlafen ohne Angst haben zu müssen, Ihr Baby in der Nacht nicht zu hören. Wenn Ihr Baby besser mit einem Schnuller schläft als ohne, dann geben Sie ihm einen. Alles, was dem Schlafentzug entgegenwirkt, ist besser für Sie und Ihre Nerven.

Bildquelle: Rolands Lakis – Flickr.com (CC BY 2.0)

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