Süßigkeiten

Süßigkeiten: Wie viel Süßes ist noch gesund?

Haben Sie Ihrem Kind etwas Süßes in die Hand gegeben, werden Sie ein breites Lächeln auf dem Gesicht erkennen. Kurz darauf folgt die Bitte nach süßem Nachschub. Ehe es sich viele Eltern versehen, landen Sie mitten in der Süßigkeitenfalle und in einem wirklichen Dilemma zwischen gesunder Ernährung und dem wunderbaren Zuckerzeug. Unsere Kinder wissen ganz genau, wo im Supermarkt die Regale mit den Süßigkeiten sind. Darüber hinaus befinden sich an den Kassenbereichen süße Stolperfallen. Wie viel Süßigkeiten sind für unsere Kinder eigentlich noch gesund? Mit diesen Tipps bekommen Sie das Zuckerzeug in den Griff und verbrüdern sich mit Ihren Kindern.

Was macht Süßigkeiten so gefährlich?

[dropcap]I[/dropcap]m Prinzip sind die Süßigkeiten nicht nur gefährlich, weil sie Karies verursachen und zu viele Kalorien auf die Hüften bringen. Süßigkeiten enthalten kaum Vitamine und wertvolle Inhaltsstoffe. So kommt bei einem erhöhten Konsum von Süßigkeiten einfach die gesunde Ernährung zu kurz. Es ist sinnvoll, mit den eigenen Kindern darüber zu reden. Der strenge Verzicht auf Süßigkeiten bringt Sie jedoch keinen Schritt weiter.

[reduceazon-image align=“center“ asin=“B0122WDSMK“ locale=“de“ height=“500″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Tx-ZpYa0L.jpg“ width=“500″]

Wie viele Süßigkeiten am Tag sind noch gesund?

Sprechen wir mit Ernährungswissenschaftlern und Kinderärzten, so raten diese, den Süßigkeitenkonsum drastisch herabzusetzen. Doch sollte gerade eine Portion am Tag noch in Ordnung gehen. Koordinieren Sie die Menge der Süßigkeiten auf 50 g. 50 g Süßes kommt zumeist ungefähr 150 cal. So hat der Großteil der Schokoriegel meist schon 52 kcal. Wie kommen Sie nun gegen die Welle unaufhörlicher Süßigkeiten an, ohne in einen schwerwiegenden Konflikt mit Ihren Kindern zu geraten. Wie wäre es mit Naschregeln?

[reduceazon-image align=“center“ asin=“B00KL67IXU“ locale=“de“ height=“500″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/51u-yNs5alL.jpg“ width=“465″]
[box type=infobox]

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einfache Naschregeln!

Folgender Regel-Katalog macht Sinn und lässt sich selbst von Kleinkindern mühelos nachvollziehen:

  1. Am Vormittag wird nicht genascht.
  2. Vor den Hauptmahlzeiten wird nicht genascht, da ihre Kinder sonst bei der eigentlichen Mahlzeit satt sind.
  3. Süßigkeiten werden bewusst am Tisch gegessen und nicht während des Spielens.
  4. Direkt nach dem Naschen, werden die Zähne geputzt.

[/box]

[reduceazon-image align=“center“ asin=“B00FOQDQYM“ locale=“de“ height=“500″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Yz8InieYL.jpg“ width=“283″]

Ein neues Bewusstsein für die gesunde Ernährung

Auf diese Weise schaffen Sie eine neues Bewusstsein für das Essen und naschen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die bewusst genießen, sich besser unter Kontrolle haben und viel weniger über den Tag hinweg zu sich nehmen. Bedenken wir einfach mal, dass die Snacks, die wir während der Arbeit oder im Laufen in der Stadt einnehmen, eigentlich gar nicht in unserem Kopf ankommen. Wenig später haben wir schon wieder Lust auf etwas Neues. So können wir Eltern uns diese Regeln ebenfalls auf die Fahne schreiben, um fortan bewusster, kalorienbewusster und gesünder zu leben. Nehmen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie Zeit für das Essen und das Zubereiten wenigstens einer Mahlzeit. Sie werden sehen, kurze Zeit später haben Sie kaum noch Probleme mit der Konkurrenz der Süßigkeiten beim Essen.

[reduceazon-image align=“center“ asin=“3802561627″ locale=“de“ height=“465″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A59IL-QAL.jpg“ width=“500″]

Was tun zu Weihnachten und an Ostern?

Nun haben wir einige Feiertage im Jahr, an denen sich Süßigkeiten nur so stapeln. Was machen wir mit dieser Unmenge an Zuckerzeug? Ganz einfach: Verstauen Sie alle Süßigkeiten in einer Schatzkiste gemeinsam mit Ihrem Kind. Beschriften und gestalten Sie diese Kiste. Ihr Kind darf sich nun tagtäglich eine Tagesration an Süßigkeiten zusammenstellen, und diese aus der Kiste herausnehmen. So geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, die Kontrolle über den eigenen Konsum zu haben und können dennoch den Süßigkeitenkonsum direkt steuern. Bedenken Sie, Kinder sind erst ab fünf Jahren erst in der Lage, ihre Süßigkeiten selbst zu rationieren. Vor diesem Alter sollten Sie äußerst vorsichtig mit Süßigkeiten umgehen. Helfen Sie Ihrem Kind mit der Portionieren, indem Sie eine kleine Tasse verwenden. Diese darf mit Süßem gefüllt werden. Babys und Kleinkinder benötigen schlichtweg keine Süßigkeiten.

[reduceazon-image align=“center“ asin=“B009OA76YK“ locale=“de“ height=“500″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YWxgrxOdL.jpg“ width=“390″]

Fazit

  • Greifen Sie zu saftigem Obst oder zu einem neutralen Mehrkornkeks, um einen kleinen Snack für zwischendurch zu bieten.
  • Mittlerweile hat die Nahrungsmittelindustrie zahlreiche süße, aber auch gesunde Snacks und Zwischenmahlzeiten entwickelt.
  • Uns Eltern ist es auf diese Weise möglich, unseren Kleinen und ihrem zum Teil doch recht außergewöhnlichen Geschmäckern gerecht zu werden.
  • Mit den Süßigkeiten verhält es sich wie mit der Erziehung: Es kommt auf die Konsequenz und Geduld der Eltern an.

[reduceazon-image align=“center“ asin=“B012YCSZ62″ locale=“de“ height=“375″ src=“http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HFc5qNIGL.jpg“ width=“500″]

Links zur weiterführenden Information

http://www.baby-und-familie.de/Ernaehrung/Wie-Kinder-mit-weniger-Suessigkeiten-auskommen-109141.html
http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_42962578/suessigkeiten-wie-viel-duerfen-kinder-naschen-.html

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Sandra van der Steen