Sitzsack Test

Sitzsack Test 2015

Bequem, lässig und einfach cool. Mit diesen Eigenschaften trumpfen Sitzsäcke im direkten Vergleich gegenüber allen anderen Sitzmöglichkeiten auf. Sie lassen sich in nahezu jeder Situation unkompliziert einsetzen und bieten auch mehreren Personen einen wirklich komfortablen Sitzplatz. Mit der Anschaffung eines Sitzsacks ist allerdings insbesondere bei namhaften und anerkannten Markenherstellern eine nicht zu unterschätzende Investition verbunden, die schnell einen dreistelligen Betrag erreicht. Wir wollen in diesem Zusammenhang mit unserem Sitzsack Test 2015 einen Blick auf die letzte Testreihe von Ökotest aus dem Jahr 2013 werfen und dabei die Vorteile, aber auch die Nachteile der Sitzsäcke nicht außer Acht lassen.

Sitzsack Test 2015

[dropcap]S[/dropcap]ie suchen nach einem Stuhl oder einer Sitzgelegenheit, die sich Ihren individuellen Körperproportionen perfekt angleicht? Dann ist der Sitzsack wohl eine gelungene Alternative zu ungemütlichen Sitzplätzen. Der Ursprung der alternativen Sitzbewegung ist auf die goldene Zeit der Sechzigerjahre zurückzuführen.

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Zum damaligen Zeitpunkt wollte sich die Jugend gegen den spießigen und engstirnigen Lebensstil der Erwachsenen auflehnen. Neben den Beatles und den Hippies feierte die Möbelbranche in dieser Zeit den Sitzsack. Bis zum heutigen Tag scheint der Sitzsack einen ebenso kultigen Stand wie auch die Beatles und die Hippies zu besitzen. Im Prinzip ist der heutige Sitzsack drei italienischen Architekten zu verdanken, die eine Sitzgelegenheit kreieren wollten, die sich den individuellen Körperproportionen anpasst und in nahezu jeder Gelegenheit einen passenden Platz findet.

Was steckt im Inneren eines Sitzsacks?

Im Prinzip tüfteln die Hersteller unentwegt an der perfekten Füllung für den Sitzsack. Im Inneren verbarg sich bisher über viele Jahre hinweg eine Mischung aus Körnern, Sand und Kastanienblättern, bis hin zu Tischtennisbällen in einer Mischung mit Wasser. Eine wirkliche Revolution für die Füllung von Sitzsäcken bildeten jetzt die kleine Styroporkügelchen. Diese kleinen Kugeln lassen sich mühelos verformen, sind robust, haltbar und beschweren einen Sitzsack nicht unnötig. Im aktuellen Sitzsack Test von der bekannten Fachseite sitzsack-testsieger.de sind auch praktisch ausnahmslos alle mit gut oder sehr gut bewerteten Sitzsäcke mit dieser neuen Füllung versehen.

Wussten Sie eigentlich, das es den einstig so unförmigen Sacco, der Pionier der Sitzsäcke, aus Italien immer noch auf dem Markt ist? Er hatte damals im Handumdrehen die gesamte Designerwelt auf den Kopf gestellt und unzählige Preise und Ausstellungen für sich eingenommen.
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Was sagt Öko Test über die Sitzsäcke?

Die letzte Überprüfung von Öko Test im Jahr 2013 war jedoch mehr als enttäuschend. So fiel der Großteil aller Produkte mit einem mangelhaften und ungenügenden Ergebnis durch. Der damaligen Testsieger waren die Sitzsäcke aus dem Hause Sitting Bull. Der Grund für die Abstrafung war auf die Polystyrolfüllung der Sitzsäcke zurückzuführen, die aus gesundheitlicher Perspektive und laut Aussage von Öko Test nicht ganz unbedenklich sind. Drei der damals überprüften Sitzsäcke enthielten in den Bezügen sogar Schadstoffe, die in den Bereich der verbotenen Substanzen fielen.

Das damalige Problem breitet sich nicht nur auf den Bereich der Sitzsäcke aus: Weichmacher und Phthalate. Diese Materialien und Stoffe sind in Spielzeug und Babyartikeln verboten und sollten auch in einem Sitzsack nicht enthalten sein.

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Sitzsack für den Innen- und Außenbereich

Das Angebot im Hinblick auf Sitzsäcke ist in den letzten Jahren merklich gestiegen. So bietet der Handel mittlerweile unterschiedliche Designs und Ausführungen. Es macht einen Unterschied, ob Sie einen Sitzsack für die Wohnung oder das Haus mit nach Hause nehmen, oder ob Sie den Sitzsack auch außerhalb des Hauses einsetzen möchten. An alle Sitzgelegenheiten für den Outdoorbereich stellen sich höhere Anforderungen, wie zum Beispiel eine Wetterverträglichkeit im Hinblick auf die Materialien. Nur wenn das Innenleben und der Bezug nach einem Regenschauer schnell trocknen und keinen Schaden nehmen, kann der Sitzsack auch auf der Terrasse einen dauerhaften Platz finden.

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Fazit

  • Alternativ zum Sitzsack bieten sich Sitzkissen und Würfel an, die lediglich in der Form ihren großen Vorbildern nachempfunden wurden.
  • Besonders praktisch ist die Möglichkeit, den Bezug zu entfernen und zu waschen.
  • So können Sie Verschmutzungen schnell den Garaus machen.
  • Zu den führenden Hersteller im Hinblick auf diese Zwecke gehören: Sitting Point, Lumaland, Fatboy, Kinzler, LAZY BAG oder MAGMA.
  • Vor allen Dingen Kinder nutzen die gemütlichen und robusten Sitzgelegenheiten sehr gern. Die führenden Sitzsäcke vertragen einen rauen Umgangston und machen auch nach monatelangem, intensiven Kuscheln, Toben und Liegen nicht schlapp.

Links zur weiterführenden Information

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102582&bernr=07&seite=02

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Bigandt