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Schwangerschaftstest, Voruntersuchungen, Mutterschutz & co – die wichtigsten Etappen bis zum Geburtstermin

Wenn man vermutet schwanger zu sein oder einen Kinderwunsch hat, kann man mit einem Schwangerschaftstest heraus finden ob man wirklich schwanger ist. Schwangerschaftstests kann man bei der Apotheke oder in einem Drogeriemarkt kaufen. Wir haben uns das einmal näher angesehen.

Schwangerschaftstest, Voruntersuchungen, Mutterschutz & Co

  • Schwangerschaftstest

Man kann zwischen verschiedenen Arten von Schwangerschaftstests wählen. Zum einen gibt es digitale Schwangerschaftstests, welche in der Regel teurer sind. Dafür haben die digitalen Tests den Vorteil, dass sie ohne Rätselraten und Spekulieren „Schwanger“ oder „Nicht schwanger“ anzeigen.

Digitaler Schwangerschaftstest

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Die etwas günstigere Variante der Schwangerschaftstests zeigt anhand von Strichen an, ob man schwanger ist oder nicht. Zwei Striche bedeuten schwanger, ein Strich bedeutet nicht schwanger. Wenn die Schwangerschaft jedoch noch ganz frisch besteht, ist die zweite Linie oft so schwach, dass man sie kaum erkennen kann. Zudem gibt es sogenannte Verdunstungslinien. Hier handelt es sich um sehr schwache, kaum erkennbare Linien, die durch die Verdunstung des Urins entstehen können und die dann bei der Frau für Verwirrung sorgen. Sobald man einen positiven Schwangerschaftstest gemacht hat ist der nächste Schritt der Weg zum Frauenarzt.

Einfacher Schwangerschaftstest

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  • Frauenarztbesuch

Bei dem ersten Besuch beim Frauenarzt stellt dieser anhand eines Ultraschalls fest, ob eine Schwangerschaft vorliegt und ob diese intakt ist. Der Mutter wird zudem Blut abgenommen und dieses Blut wird im Labor untersucht. Den Mutterpass erhält die werdende Mutter in der Regel noch nicht, sondern erst rund um die achte Schwangerschaftswoche. In diesem Pass wird dann die Blutgruppe der Mutter vermerkt, das Anfangsgewicht, der Blutdruck und persönliche Angaben wie Adresse und Alter.

Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird im Mutterpass etwas zu der Entwicklung des Babys vermerkt. Es wird außerdem der Geburtstermin des Babys anhand des Zeitpunkts der letzten Periode errechnet. Den Geburtstermin berechnen kann man übrigens auch im Vorfeld. Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen man den Geburtstermin berechnen lassen kann, indem man den ersten Tag der letzten Periode eingibt. Wie man bei der verlinkten Fachseite auch schön sehen kann ist das ziemlich einfach und sehr übersichtlich! Das ist echt toll, da man so genau planen und sich auf die Geburt einstellen kann. Die werdende Mutter muss ab nun aber auch regelmäßig zu einer sogenannten Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt gehen.

  • Vorsorgeuntersuchungen

Bei den Vorsorgeuntersuchungen, die Anfangs im Abstand von vier Wochen stattfinden, wird untersucht wie es dem Baby und der Mutter geht. Hierfür wird dreimal innerhalb der kompletten Schwangerschaft ein Ultraschall von dem Baby gemacht. Hier werden die Organe angesehen, der Herzschlag überprüft und die Größe sowie Länge des Babys aufgeschrieben.

Bei jeder weiteren Vorsorgeuntersuchung wird nun der Blutdruck der Mutter gemessen, sie wird gewogen, sie gibt eine Urinprobe ab und ihr wird mehrmals Blut abgenommen. Ab der 30 Schwangerschaftswoche wird zusätzlich ein CTG geschrieben. Hier werden die Herztöne des Kindes kontrolliert und überprüft, ob die werdende Mutter bereits Wehen hat. Um die 22. Schwangerschaftswoche herum kann die Mutter übrigens ein zusätzliches Organscreening machen lassen. Der Feinultraschall wird auch über die Bauchdecke der Mutter durchgeführt. Es werden alle Organe genau untersucht, um eine eventuelle Entwicklungsstörung oder Fehlbildung beim Kind zu erkennen oder ausschließen zu können.

Für Frauen über 35 Jahre gibt es dabei noch die Möglichkeit einer zusätzlichen Fruchtwasseruntersuchung. Diese Untersuchung wird in der Regel bis zur 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei einer Ultraschallkontrolle sticht der Arzt mit einer dünnen Kanüle in die Bauchdecke. Er saugt ein bisschen von dem Fruchtwasser ab, in welchem die kindliche Zellen schwimmen. Die Zellen werden im Labor auf ihre enthaltenen Chromosomen und dessen Struktur untersucht. Ein Schnelltest gibt nach ungefähr 2 Tagen erste Hinweise auf mögliche Schäden. Das endgültige Ergebnis wird von dem Labor nach ca. zwei Wochen mitgeteilt. Die Fruchtwasserentnahme dauert rund 10 Minuten. Auf eine Betäubung wird in den meisten Fällen verzichtet.

  • Mutterschutz

Der Mutterschutz ist gesetzlich vorgeschrieben. In der Zeit des Mutterschutzes darf die Mutter nicht arbeiten gehen und es besteht zudem ein besonderer Kündigungsschutz. Die Mütter erhalten Entgeldersatzleistungen während des Arbeitsverbotes. Diese sind genauso hoch wie das vorherige Nettogehalt. Der Mutterschutz dauert insgesamt 12 Wochen. Er beginnt 6 Wochen vor der Geburt und dauert bis acht Wochen nach der Geburt. Der Mutterschutz hat die Aufgabe, die Mutter und auch ihr Kind vor Überforderung, Gesundheitsschädigung durch die Arbeit oder auch vor finanziellen Einbußen sowie dem Verlust des Arbeitsplatzes zu schützen.