Ostereier

Ostereier mit Kindern färben

Die Tradition von gefärbten Eiern ist sehr alt. Schon einige Tausend Jahre vor Geburt Christi verschenkte man in China rote Eier. Dort bedeutet die Farbe rot eine Freude und das Leben. Ei an sich gilt als Sinnbild für das lange und glückliche Leben. Der heutige Brauch, Ostereier zu färben und zu verschenken, geht wahrscheinlich auf die im Mittelalter übliche Bezahlung mit Eiern zurück. Falls das eigene Kind gerne Eier isst, sollte man sie gemeinsam mit ihm zu Ostern mit natürlichen Farbstoffen färben.

Welche Naturfarben sind zu färben geeignet?

Ostereier zu Ostern zu bemalen hat eine lange Tradition. Damit das Kind gemeinsam mit den Eltern die Eier bemalen kann, sollte man vor allem Farbstoffe aus der Natur anwenden. Mit einigen Tricks sorgen Sie für unverkennbare und schöne Muster.

Verschiedene Farben herzaubern

Mit natürlichen Stoffen kann man herrliche Farbeffekte erreichen:

    • rote Farbe – dafür wird Rote Beete angewendet
    • Grüntöne – man nimmt dafür getrocknete Mateblätter, Brennnessel, grüner Tee oder Spinat
    • Gelb – gut geeignet sind Birkenblätter und Safran
    • Orange bis hellbraun – Rotbusch-Tee benutzen
    • Braun – Teesorten wie Schwarzer Tee, Ceylon, Darjeeling oder Earl Grey-Tee verwenden
    • kräftiges Braun: mit Zwiebelschalen kochen

So gelingt das Ostereierfärben

Bei den Teesorten nimmt man einfach eine sehr starke Teemischung, kocht sie auf, und gibt die Eier hinein. Verwendet man trockene Blätter oder Pflanzen, gibt man diese ins Wasser und lässt sie zehn Minuten sieden. Damit die Farbe gleichmäßig und einheitlich aussieht, sollte man die Brühe abgießen. Danach die Eier dazugeben und etwa zehn Minuten im siedenden Farb-Bad hart kochen lassen. Um das Ergebnis zu optimieren, bewegt man die Eier im Bad mit einem Löffel hin und her.

Verschiedene Muster erreichen

Ob geringelt, gefleckt oder geblümt – erst mit Mustern bekommen die Ostereier eine persönliche Note. Damit kann auch jedes Familienmitglied ein eigenes Osterei herschaffen. Gescheckte Muster entstehen, wenn man die Kochzutaten wie Zwiebelschalen nicht aus dem Sud entfernt, sondern die Eiern darauf wendet. Will man die Eier geringelt haben, braucht man dafür verschiedene Gummibänder. Eier werden dann jeweils ziemlich stramm 3-4 Mal mit Gummiband umgewickelt.

Danach färbt man sie, lässt  sie trocknen, nimmt die Gummibänder ab oder wickelt die Eier an anderer Stelle neu um und färbt sie wieder. Geblümte Eier werden mit einer Strumpfhose gemacht. Mit alter Seidenstrumpfhose, Gummibändern und verschiedenen Blättern oder Blüten aus dem Garten ist man bestens gerüstet, um blumige Muster herzustellen. Ein Stück von der Strumpfhose schneidet man ab, ein Ende wird zugebunden und ein Ei hineingegeben.

Zwischen Strumpfhose und Ei legt man die Blätter und bindet den Strumpf auch am anderen Ende straff zu. Das Päckchen in die Farbe hineintauchen und den Strumpf sofort nach dem Färben abziehen.

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Bildquellen
Artikelbild:© panthermedia.net / Anatoliy Samara

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