Neurodermitis

Neurodermitis Behandlung

Neurodermitis ist ähnlich wie eine Ekzemerkrankung, dabei sind Kinder durch diese Hauterkrankung besonders betroffen. Neurodermitis wird als chronische Hauterkrankung bezeichnet, die sich durch juckende rote Ausschläge bemerkbar macht. Zudem werden weitere Symptome erkennbar, die sich in Form von lästigem Kratzen und Jucken äußert.

Das Wort Ekzem stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bezieht sich auf das typische „Nässen“ in der akuten Phase des Ausschlages.

Zur Linderung von Neurodermitis, die in der Fachsprache auch als atopische Dermatitis bekannt ist, kann eine gesunde Ernährung wesentlich zum Fortschritt beitragen. Die Form der Ernährung nimmt hohen Einfluss auf den Krankheitsverlauf sowie auf die Lebensqualität.

Fertiggerichte oder industriell angefertigte Lebensmittel sorgen für Hautirritationen und langfristigen Krankheiten.

Die chemischen Zusatzstoffe in den Lebensmitteln sind mitverantwortlich bei chronischen Hauterkrankungen. Bei Kindern im Alter von sechs Monaten tritt die Erkrankung übrigens hauptsächlich in Verbindung mit Asthma und anderen Allergien auf. Ursachen dafür sind Genetik, Chemikalien und viele unnötige Giftstoffe.

Neurodermitis | Ursache und Auslöser

[dropcap]W[/dropcap]ir beziehen aus unseren Lebensmittel hauptsächlich Geschmacksverstärker, Würzmittel, Aromastoffe, Farbstoffe und Konservierungsstoffe. In der schnellen Küche ist es auch üblich, mit derartigen Zutaten zu arbeiten. Durch den übermäßigen Verzehr von Alkohol und weiteren gesundheitsschädlichen Substanzen fördern wir zudem indirekt den negativen Einfluss auf unser Hautbild. Die daraus resultierende Erscheinung wird mit Neurodermitis klar und deutlich definiert. Aus diesem Grund waren unsere Vorfahren deutlich weniger von dieser Hautkrankheit betroffen.

Wenn Sie sich mit der Umstellung der Ernährung auseinandersetzen, können Sie die Symptome deutlich lindern oder gar nicht erst aufkommen lassen. Gemüse, Obst oder frischer Fisch (Omega 3 Fettsäure) verringert das Risiko an Neurodermitis zu erkranken.

Vollkornprodukte empfehlenswert

Jeder Mensch reagiert auf bestimmte Stoffe anders, deshalb kann es auch keine 100-prozentige Regelung für die perfekte Ernährungsgewohnheit geben.

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte

Widmen Sie sich verschiedenen Tests und legen Sie Ihre Ernährung fest. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten, können Sie in einem Ernährungstagebuch Aufschluss über die Linderung von Neurodermitis erlangen. In jedem Fall müssen Sie sich mit Ihrer Ernährung auseinandersetzten.

Wichtige Vitalstoffe müssen aufgenommen werden, damit die Neurodermitis nicht völlig ausbrechen kann. Vollkornprodukte sowie pflanzliche Fette helfen Ihnen bei der Behandlung. Allerdings sollte man auf übermäßigen Konsum von Milch, Fleisch und Wurst verzichten. Empfehlenswert ist es in geringen Mengen zu verzehren und in manchen Fällen der Neurodermitis sogar die Bezugnahmen von Nahrungsergänzungen.

Obst und Gemüse notwendig

Neurodermitis verursacht unangenehme Ekzeme. Studien zufolge deutet die Erkrankung mehr und mehr auf eine schlechte Ernährung. Die Toxizität im Körper wird zu hoch und verursacht diesen Hautausschlag. Mit einer Umstellung der Ernährung können Sie die Symptome deutlich einschränken. Empfehlenswert sind Nahrungsmittel wie brauner Reis, Hirse, Obst, Gemüse und natürlich Fischprodukte. Die Nahrungsmittel sollten frisch und unbehandelt verzehrt werden. Zusätzlich empfehlen sich Leinsamen, Schalenfrüchte und in vielen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Allerdings sollten Sie in diesen Situationen einen Arzt konsultieren, der Ihnen die richtige Empfehlung bereitstellen kann.

Richtige Ernährung entscheidend

Jede Person, die an Neurodermitis leidet, sollte sich auf eine gesunde Ernährung einstellen. Bevor Behandlungsalternativen gesucht werden, muss die Ursache gefunden werden. Viele Menschen leiden lediglich durch Glutenunverträglichkeit an dieser lästigen Hautkrankheit. Wie bereits erwähnt, sind Milch- und Fleischprodukte bestimmter Art negative Faktoren bei Neurodermitis. Sie beinhalten hohe Glutenanteile und sorgen für eine Verstärkung der Hautkrankheit. Zusätzlich können aber auch andere Allergien Neurodermitis auslösen. Eier, Fisch, Soja und auch Nüsse können einen negativen Einfluss auf das Hautbild verursachen.

Fazit

In Zusammenarbeit mit Ihrem Hautarzt können Sie Schritt für Schritt die Ernährungsgewohnheit ändern und damit auch Ihr Hautbild deutlich verbessern. Neurodermitis muss heutzutage keine Hiobsbotschaft mehr sein. Mit innovativen medizinischen Möglichkeiten sowie einer gesunden Ernährung können sie diesem Feindbild positiv entgegenblicken. Nehmen Sie mit hoher Sorgfalt Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe. Manchmal kann eine geringe Veränderung in der Ernährung zu einem deutlich verbesserten Hautbild führen.

Verzichten Sie allerdings niemals auf eine genaue und ausführliche Beratung eines Dermatologen. Die Ursache für Neurodermitis kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Lernen Sie Ihr Leben neu schätzen und sorgen Sie für die richtige Zufuhr von gesunden Lebensmitteln.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Randolf Berold
Mitte rechts: © panthermedia.net / Andreas Berheide

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