Kinderschaukel

Kinderschaukel im Garten

Kinderschaukeln gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Doch egal ob Babyhängeschaukel, Holz-Gitterschaukel, Affenschaukel, Nestschaukel, Reifenschaukel oder die klassische Brettschaukel mit Holz- oder Plastiksitz; allesamt bedürfen sachgerechter Montage um Ihren Kind ein sicheres Spiel- und Freizeitvergnügen zu gewährleisten.

Langlebig, belastbar, witterungsbeständig und von geprüfter Qualität sollte eine Schaukel sein um Ihrem Kind eine möglichst hohe Sicherheit bieten. Die übliche Tragkraft einer Kinderschaukel beträgt übrigens 30 kg, variiert jedoch in Bezug auf Hersteller und Modell.

Den Sicherheitsfaktor einer Schaukel dürfen Sie jedoch nicht am Preis festmachen. Für eine kontrollierte Sicherheit bürgen das TÜV- und GS-Prüfzeichen, allerdings ist eine richtige Montage hierfür ebenso unumgänglich. Eine beiliegende, gut verständliche Montageanleitung sollte den Zusammenbau ohne Probleme ermöglichen.

Diese ist allerdings – je nach Modell – mal mit mehr, mal mit weniger Zeitaufwand verbunden. Ein bekannter Shop schreibt dazu:

Mit einer Kinderschaukel haben die Kleinen viel Spaß. Allein oder zu mehreren schaukeln sie hin und her und erlernen so spielerisch ein Gefühl für den eigenen Körper. Je nach Altersstufe stehen Eltern verschiedene Modelle zur Verfügung, die sie in der Wohnung aufstellen oder im Garten installieren können. Geschickte Heimwerker können hier oftmals Kosten sparen und ihren Kindern dennoch ein sicheres und vergnügliches Spielgerät bieten. [Quelle]

Tipps und Tricks zur Kinderschaukel

Heringe, Anker oder doch einbetonieren? Die wohl sicherste Methode ist es Holz- oder Metallgerüste mit Metallankern in Beton zu gießen. Ein Gerüst sollte, um unter anderem vor Frost geschützt zu sein, mindestens 80 cm tief angelegt werden.

Tipp: Besorgen Sie sich Eimer mit 10 Liter Fassungsvermögen, stellen Sie die Füße des Gerüsts hinein und gießen Sie sie mit Beton ein. Das Ganze 24 h aushärten lassen. Nachdem der Beton trocken ist, werden diese Füße in die Erde eingegraben. Vorteil dieser Methode: Wenn Sie die Schaukel wieder abmontieren möchten, geht das schnell, unkompliziert und sauber. Die Idee kommt von hier.

Die Alternative zum einbetonieren bieten Erdanker (bzw. Bodenanker/Grundanker). Diese eignen sich jedoch nur für Gerüste aus Holz. Für Metallrohre sind diese nicht empfehlenswert. Um einen Erdanker zu befestigen, werden die Stangen dafür mindestens 0,6 m in den Boden gedreht. Damit sollte eine Tragkraft von mindestens 135 kg gewährleistet sein.

Wenn Kinder im Garten spielen, sind Verletzungen nie ganz auszuschließen. Jedoch gibt es Maßnahmen um beim Spiel Unfälle großteils zu vermeiden. Sie selbst können dazu beitragen, Ihr Spielgerät sicherer zu gestalten. Dazu muss, neben einer fachgerechten Fixierung des Gerüsts, auch an eine Absicherung des Bodens gedacht werden. Denn je weicher der Boden umso weniger Verletzungsgefahr besteht für das Kind.

Hierfür bieten sich neben der Rasenfläche folgende Untergründe/Materialien an:

*) Rindenmulch (Preiswert, aber verrottet dafür umso schneller.)

*) Holz-Hackschnitzel (Verrotten zwar auch, allerdings langsamer als Rindenmulch – dafür sich sie etwas teurer.)

*) Sand (Dämpft einen Fall ebenfalls ganz gut, könnte aber durch diverse Faktoren – wie z.B. durch Katzenkot – verunreinigt werden.)

*) Fallschutzmatten (Diese werden aus Gummigranulat hergestellt. Diese gibt es in verschiedenen Farben und besitzen meist ein Stecksystem.)

Wichtig: Die alleinigen Holzpfosten bitte nicht ohne entsprechenden Witterungsschutz eingraben Das im Boden eingegrabene Holz wird mit folgenden Maßnahmen am besten vor Feuchtigkeit geschützt:

*) mit Balkenschuhen die einbetoniert werden (diese besitzen oben eine Öffnung, in die kommt der Fuß vom Gerüst und unten eine Spitze, die in den Boden gesteckt bzw. gegraben wird.)

*) die eingegrabenen Abschnitte mit Außen-Holzschutz (Zaunimprägnierung) einpinseln (schützt das Holz gute 8 Jahre)

*) bis 20 cm über der Erde mit Teer imprägnieren

Um das Holz im Allgemeinen gut vorzubehandeln gibt es einige Möglichkeiten:

*) ein Schaukelmodell aus salzimprägniertem Holz wählen
*) mit Auto-Unterbodenschutz einpinseln
*) Lasuren oder Wetterschutzgele verwenden

Eine Schaukel am Baum – die Alternative zum Gerüst

Schaukel

Schaukel

Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Natürlich könnte man der Einfachheit halber die Schaukelhaken direkt in einen dicken, tragfähigen Ast schrauben. Allerdings beschädigt dies nicht nur den Baum sondern es beeinflusst auf Dauer auch die Stabilität da sich die die Haken mit der Zeit lockern könnten.

*) Befestigung mit Schellen

Hierfür gibt es Metallschellen die mit „Schweineohren“ um den Ast montiert werden. Damit es nicht zu einer Beschädigung des Astes kommt und die Schellen nicht verrutschen können, gibt es einen einfachen Trick: Klemmen Sie den Gummi einer Autofußmatte zwischen die Schellen und den Ast, sodass diese fest anliegen.

*) Befestigung mit einem Seil (z.B. Kletterseil)

Das Seil/Kletterseil wird hierbei mehrmals fest um den Ast geschlungen, auf dem zwei Ringe geknotet wurden. Als Unterlage können Sie hierbei (neben dem Gummi der Autofußmatte) auch Gummischläuche verwenden. Befestigen Sie nun die Schaukel mit Karabinern an den beiden Ringen.

Fazit

Egal ob Sie sich letztendlich für eine Kinderschaukel mit einem Holz- oder Metallgerüst entscheiden oder es doch lieber eine Schaukel am Baum werden soll, mit diesen praktischen Anwendungstipps kann nun nichts mehr schief gehen. So haben Ihre Kinder ein kleines Paradies im Garten. Für Fragen einfach einen Kommentar hinterlassen.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Monkeybusiness Images
Unten-Mitte: © panthermedia.net Heike Jestram

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