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Kinderkonto eröffnen – Worauf achten?!

Bereits als Kind sollte der richtige Umgang mit Geld erlernt werden. Schließlich wird dies spätestens im Erwachsenenalter verlangt. Ein Kinderkonto bietet hierzu die Möglichkeit. Ausgestattet mit einer Karte werden die Konten von diversen Banken angeboten. Damit auch bei diesem Konto die besten Konditionen genutzt werden können, sollte allerdings einiges bei der Bankauswahl und der Eröffnung des Kontos beachtet werden.

Kinderkonto eröffnen

  • Mindestalter

Bei manchen Geldinstituten gilt eine Altersschranke, die das Mindestalter festlegt. Nur ab diesem Alter kann demnach für das Kind ein Konto eröffnet werden. Im Zweifel entscheiden die Eltern, wann der richtige Zeitpunkt für die Eröffnung gekommen ist. Vor allem wenn das eigene Kind reif genug ist, um den Umgang mit einer Bank und dem eigenen Konto zu erlernen ist dies sinnvoll. Jedoch kann auch bereits zum Zeitpunkt der Geburt ein Konto angelegt werden, um so die Zinszahlungen zu nutzen. Dazu werden zum Teil neben dem Kinderkonto auch spezielle Sparkonten mit 2 % Zinsen und ähnlichen Konditionen angeboten.

  • Kontowahl

Ist die Wahl getroffen, dass ein Kinderkonto eröffnet werden soll, stellt sich die Frage, bei welchem Geldinstitut dies geschehen soll. Natürlich erscheint es vielen Personen das einfachste, bei ihrer vertrauten Haubank ein Konto zu eröffnen. Doch besonders die Direktbanken locken mit teilweise besseren Konditionen die Kundschaft an.

Durch das Online-Banking können hohe Gebühren eingespart werden. Letztendlich bleibt jedoch dem Kunden die Wahl. Es sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass kein monatlicher Mindestbetrag auf dem Konto verbleiben muss. Außerdem sollte der Haben-Zins nicht zu niedrig ausfallen. Vor allem, wenn das Kind das Konto vermutlich erst in einigen Jahren nutzen wird.

  • Nutzungsumfang

Kinder sind noch nicht voll geschäftsfähig. Der Abschluss von Verträgen ist ihnen somit nicht möglich. Auch bei der Nutzung von finanziellen Mitteln herrschen Einschränkungen. Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist vermerkt, dass Kinder ab dem siebten Lebensjahr selbst über ihr Taschengeld verfügen können. Wichtig ist jedoch immer, dass die Eltern hierfür ihr Einverständnis erteilen. Die meisten Banken begegnen dieser gesetzlichen Vorschrift damit, dass sie ein wöchentliches Limit ansetzen. Nur dieser Betrag darf dann von den Kindern tatsächlich abgehoben werden.

  • Zinsen und Dispogebühren

Es wurde bereits angesprochen, dass man auch den Haben-Zins für das Konto im Auge behalten sollte. Die Höhe ist natürlich von Bank zu Bank unterschiedlich. Hier lohnt sich also ein ausführlicher Vergleich. Das Alter des Kontobesitzers kann dabei jedoch auch eine Rolle spielen. Genauso wie der Betrag, der sich auf dem Konto befinden wird.

Wer ein Kinderkonto eröffnet muss übrigens besonders darauf achten, dass dieses nicht überzogen werden kann. Denn besonders dann fallen schnell sehr hohe Gebühren an. Im jugendlichen Leichtsinn kann dies schnell einmal passieren. Normalerweise ist dies bei einem solchen Konto zwar nicht möglich, es sollte im Zweifel trotzdem explizit nachgefragt werden. Dies ändert sich jedoch im Normalfall mit dem 18. Geburtstag des Kindes.

Kinderkonto: eine sinnvolle Sache

Kinderkonto beantragen | © panthermedia.net / Katy Spichal

Kinderkonto beantragen | © panthermedia.net / Katy Spichal

Ein Kinderkonto kann sinnvoll sein, um dem Kind den richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. Besonders die Direktbanken locken mit guten Konditionen, um so die Kundschaft von morgen zu gewinnen. Ein seriöser Kinderkonto Vergleich kann bei der richtigen Auswahl helfen, wie man das auch auf der verlinkten Beispielseite schön sehen kann. So lange genug Bankautomaten der jeweiligen Bank in der Nähe sind, sollten also besonders diese Geldinstitute betrachtet werden. Die Entscheidung kann auch anhand der gezahlten Zinsen erfolgen. Es sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass das Konto nicht ins Minus rutschen kann. Anfallende Gebühren könnten sonst schnell zu Streitigkeiten führen.

Auch ein maximaler Betrag, der wöchentlich abgehoben werden darf sollte von den Eltern eingerichtet werden. Ein Mindestbetrag bei einem solchen Konto ist hingegen meistens nicht sinnvoll, da es hauptsächlich um die Verwaltung des Taschengeldes und damit um eher geringe Beträge geht. Das Konto muss nicht zwingend von den Eltern eingerichtet werden. Auch der Zeitpunkt der Einrichtung ist nicht festlegt. Solange der Kontoinhaber noch nicht volljährig ist, können die Konditionen eines Kinderkontos in vollem Umfang genutzt werden. Besonders die Führung des Bankkontos per App wird den älteren Kindern vermutlich leichter fallen, als die herkömmliche Bedienung am Schalter.