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Kindergarten Regeln: Wer hat das Sagen?

Die Entscheidung für den richtigen Kindergarten kommt zumeist einer Grundsatzdiskussion nahe. Schließlich begleiten Erzieher und Erzieherinnen Ihr Kind über viele Jahre. Treten im Kindergarten Probleme mit auf, sind die meisten Eltern ratlos. Was sollen Sie tun, wenn Ihr Kind im Kindergarten die Regeln nicht befolgt? Wir haben die häufigsten Probleme mit den Kindergarten-Regeln näher beleuchtet und erste Lösungsansätze gefunden.

Anfangsschwierigkeiten im Kindergarten?

[dropcap]H[/dropcap]äufig treten die Probleme direkt zu Beginn der Kindergartenphase auf. Geben Sie Ihrem Kind Zeit, um sich an die neue Situation, die fremden Menschen und die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. Gerade in den ersten Wochen und Monaten kann es schnell zu Problemen kommen. Ihr Kind ist unsicher und es nicht gewohnt, sich selbständig und frei in einer fremden Umgebung zu bewegen. Das braucht Zeit, dies sollten Erzieher und Eltern einem Kind geben.
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Probleme und Schwierigkeiten im Kindergarten?

Kommt es auch im weiteren Verlauf im Kindergarten zu Problemen, gilt es, die eigene Familiensituation zu analysieren. Erziehen Sie Ihr Kind freier und setzen auf recht lockere Regeln, so kann es spätestens im Kindergarten auf den ersten Widerstand stoßen. Einige Kinder halten sich nicht an Regeln, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Versinkt Ihr Kind in der eigenen Traumwelt und folgt den Regeln des Tagesablaufs nicht konsequent, begegnen Sie dieser Situation mit Gelassenheit und Geduld, denn diese Verhaltenseigenschaften lassen sich zum Teil auf eine Charaktereigenschaft zurückführen. Reden Sie mit Ihrem Kind über die Situation im Kindergarten und mit den Erziehern.

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Ihr Kind ist mit einer Erzieherin aneinandergeraten, was tun?

Ihr Kind erzählt Ihnen eine Horror-Geschichte aus dem Kindergarten, fühlt sich ungerecht behandelt und ist mit einer Erzieherin aneinandergeraten? Hören Sie sich die Schilderungen Ihres Kindes ruhig an und unterschätzen die Sorgen und Nöte nicht. Zu diesem Zeitpunkt ist es jedoch ebenso falsch, sofort in Panik zu geraten und direkt im Kindergarten Alarm zu schlagen. Reden Sie direkt am nächsten Tag über die problematische Situation mit der Erzieherin, um ein ärgerliches Missverständnis im Keim zu ersticken. Zumeist stellt sich dann heraus, dass die Erzieherin nicht ganz so streng und ungerecht mit Ihrem Kind umgegangen ist. Vertrauen und Offenheit sowie Toleranz gehören ebenfalls in ein offenes Verhältnis zwischen den Eltern und ihrem Kindergarten.

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Wichtige Erfahrungen der Kindergartenzeit

Sie möchten Teil des Lebensabschnittes – Kindergarten – sein, so gibt es reichlich Möglichkeiten, sich in das Freizeitprogramm mit einzubringen. Kindergartenfeste und Freizeitangebote laden auch die Eltern dazu ein, am Leben des Kindes teilzuhaben. Es ist ebenso wichtig und notwendig, dass Ihr Kind von der „elterlichen“ Leine ein Stück gehen darf, um eigene Erfahrungen zu machen. Mit anderen streiten, sich wieder vertragen und ein Problem selbstständig lösen – diese Erfahrung kann ein Kind kaum unter der Obhut der elterlichen Fürsorge machen. Oftmals entstehen gerade im Kindergarten die ersten festen Bindungen und Freundschaften. Der Kindergeburtstag wird zum Zentrum des Interesses im Jahr. So wird es nicht lang dauern und Ihr Kind kommt mit den ersten Einladungen mit nach Hause. Zudem stellt der Kindergarten einen wichtigen Übergang zur Schule und Vorschule dar. Sammeln Sie die Zeichnungen und Bastelarbeiten aus der Kindergartenzeit, denn diese werden später zu einer persönlichen Erinnerung an eine der unbeschwertesten Phasen der Kindheit.

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Engagieren Sie sich im Elternvorstand

Um einen noch tieferen Einblick in die Erziehung im Kindergarten zu bekommen, bieten sich ein Elternabend und das Engagement im Elternvorstand an. Viele Kindergärten suchen händeringend nach engagierten Eltern, die sich im Alltag des Kindergartens, in der Freizeit und in Festen mit einbringen. Unterschätzen Sie diese Tätigkeit nicht: Sie sollten bereit sein, einen gewissen Teil Ihrer Freizeit einzubringen. Andernfalls machen diese Positionen im Elternrat keinen Sinn.

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Fazit

  • Probleme gehören in den Kindergarten ebenso wie Freundschaften, Streit, Freude und Lachen. Es ist die Art und Weise, wie Eltern auf solche Probleme und Konflikte mit ihren Kindern reagieren. Ihr Kind wird über ein Leben lang immer wieder mit Regeln konfrontiert.
  • Der erste Regelkatalog kommt im Kindergarten auf ihr Kind zu. Gerade in der Anfangsphase kommt es oftmals zu Problemen, für die Sie immer ein offenes Ohr haben sollten.
  • Engagieren Sie sich in Freizeitaktivitäten des Kindergartens. So erhalten Sie einen direkten Einblick in den Alltag.
  • Oftmals erzählen Eltern vom Kindergarten als eine der letzten unbeschwerten Institutionen für ihre Kinder, um ihre Fantasie und Kreativität gemeinsam mit anderen ausleben zu können.

Links zur weiterführenden Information

http://www.gutefrage.net/frage/was-darf-eine-erzieherin-und-was-nicht
http://www.eltern.de/foren/kleinkind-entwicklung-erziehung-gesundheit/1148351-regeln-folgen-im-kindergarten.html
http://www.kindererziehung.com/forum/die-entwicklung-nach-alter/kindergarten/363-regeln-im-kindergarten-kind-folgt-diese-nicht

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Gennadiy Poznyakov