Geburt des Kindes | © panthermedia.net / oksun70

Hurra, unser Baby ist da! – Wie man die Geburt kreativ verkünden kann

Meine Nachbarn Olivia und Peter hatten alles gut geplant. Es sollte eine Hausgeburt sein -in der Wasserwanne- und die Hebamme war aus dem engsten Freundeskreis. Die werdenden Eltern dachten gar nicht daran aus dem bevorstehenden Ereignis ein Tagesthema zu machen. Nachdem die Wehen aber schon 36 Std. anhielten, musste dann doch das Krankenhaus helfen. Die Geburt wurde eingeleitet und Nova erblickte um 00.05 Uhr am Neujahrstag das Licht dieser Welt. Da wartete dann auch schon der Fotograf auf sein erstes Foto/Baby des Jahres. Das Foto mit Eltern erschien -fast ganzseitig- in der ersten Zeitungsausgabe des Jahres. Da kam ihnen der Gedanke, dass man die Geburt doch eigentlich auch den Freunden und Verwandten kreativ verkünden könnte.
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Hurra, unser Baby ist da!

[dropcap]D[/dropcap]as Kleine ist endlich in der Welt angekommen! Die Geburt ist gut überstanden. Schon früher hatte der nervöse Papa bereits die Kamera im Anschlag und hat das freudige Ereignis in Farbe dokumentiert. Das Negativ musste aber erst noch entwickelt werden, die einzelnen Abzüge auf Postkarten geklebt und dann versendet werden. Die gute alte Babykarte sollte nicht in Vergessenheit geraten; sie hat etwas sehr persönliches und der Empfänger wird sie lieben und an seine Wand pinnen. Man kann sie mit Dekorationen, z.B. dem Hand- oder Fußabdruck des Neugeborenen oder einfach nur mit Blümchen, etc. verzieren. Wir haben mal ein paar Ideen zusammengetragen.

Babykarte, modern und digital

Babylachen | © panthermedia.net / anabgd

Babylachen | © panthermedia.net / anabgd

Die klassische Babykarte erfährt durch das Internet eine neue Dimension, wie man bei der verlinkten Seite auch schön sehen kann. Hier kann man Fotos mit Symbolen und Beschriftungen kombinieren – sogar ganze Fotoalben lassen sich mehrseitig einfach und schnell erstellen. So wird eine Dokumentation, z.B. der ersten Tage, zum Kinderspiel.

Man selbst ist bei den Online-Anbietern der Gestalter. Einfach einmal „Babykarte“ in die Suchmaschine eingeben. Das Angebot ist immens. Man lässt sich die Babykarte direkt vom Anbieter nach Hause oder an die einzelnen Empfänger schicken.

Außerdem hat man jetzt alles auch in digitaler Form vorliegen, um es so als E-Mail oder über die sozialen Medien verschicken zu können.

Handy, Internet & Social-Media

Heute wird fast alles auf dem Handy gespeichert und über die sozialen Netzwerke direkt verschickt. Die Fotos wird sich aber niemand ausdrucken um sie anschließend wie eine Babykarte an die Wand zu heften. Dafür kann er sie mit anderen Freunden „teilen“. Es können somit viel mehr Menschen teilhaben, sich mitfreuen und Glückwünsche zurücksenden. Man sollte also vielleicht ein oder zwei schöne Fotos heraussuchen und diese -wenn man möchte- auch auf Facebook teilen.

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Tipp: Spreche mit dem Fotografen ob er das erlaubt. Manche Fotografen schränken das Nutzungsrecht ihrer Fotografien so ein, dass sie streng genommen nicht online verwendbar sind. Sollte dies der Fall sein, am besten direkt einen anderen Fotografen suchen.

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Sprach- oder Filmnachrichten sind natürlich auch eine originelle Alternative. Auf Handy oder Video gespeichert kann man sie digital im Netz oder aber auch als Hartkopie (CD, USB etc.) auf dem herkömmlichen Postweg versenden. Über „den ersten Schrei“ auf dem Anrufbeantworter der frischgebackenen Oma, die ja kein Internet hat, wird diese sich übrigens auch freuen. Oder ein Filmchen auf den Social-Media-Kanälen wie z.B. You-Tube posten. Dann weiß es die ganze Welt.

Dies sollen nur kleine Anregungen sein. Gerade durch das Internet bieten sich täglich neue Möglichkeiten an, das freudige Ereignis einer Geburt jedem mitzuteilen. Die Geburt hat natürlich etwas ganz Intimes, Familiäres und muss es auch bleiben. Daher sollte man gut abwägen „was, wer“ sehen soll. Nur die Familie, der enge Freundeskreis oder die ganze Welt. Ein laut schreiendes Baby kann so süß aussehen. Wenn es glücklich schlummert -und dabei auch noch zufrieden lächelt- noch süßer. Alle diese Momente wird es geben. Alle werden im Nachhinein schön sein. Der allerschönste Moment kommt aber wohl an jeden Tag aufs Neue!

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Fazit

Bei der Babykarte fällt es leicht, selbst kreativ zu sein. Das Baby ist reine Inspiration. Die Programme im Internet können dabei die Bastelarbeit verkürzen und man kann jede einzelne Möglichkeit des Übersendens nutzen und kombinieren. Selbst laufende Bilder und Ton sind einfach zu nutzen. Aber welche Mutti, jetzt Oma, hat sich nicht schon immer „Selbstgebasteltes“ gefreut? Die klassische Postkarte mit aufgeklebtem Foto bleibt daher mein Favorit. Am besten mit Babypuder parfümiert und die Babykarten dann für die Freunde. Wie würdest du von der Geburt deines Kindes berichten?