Homöopahtie-für-Kinder

Homöopathie für Kinder & Babys

Im Zuge der Homöopathie heilen Sie Gleiches mit Gleichem. Dennoch scheiden sich an dieser naturbelassenen und alternative Methode immer wieder die Geister. Homöopathie und natürliche Heilmethoden im Hinblick auf unsere Kinder und Babys anzuwenden, gilt als eines der konträren Themen, dem wir uns im folgenden Beitrag widmen möchten. Einige schwören auf die Wirkung der kleinen, weißen Kügelchen und andere gehen im Hinblick auf Homöopathie ausschließlich von einem Placebo Effekt aus, da die eigentliche Wirkung bisher nicht wissenschaftlich beweisen worden ist. Was steckt nun dahinter? Kann diese Heilmethode Ihrem Kind helfen?

Homöopathie für Kinder – das sagen die Fachärzte

[dropcap]E[/dropcap]ines steht fest: Homöopathie lässt sich nur schwer mit einem naturwissenschaftlich geprägtem Weltbild verbinden. Doch teilte die Techniker Krankenkasse im Jahr 2012 mit, dass keine Altersgruppe, wie zum Beispiel Kinder und Jugendliche, so häufig homöopathische Therapien beanspruchen. Bei der Homöopathie handelt es sich um eine traditionelle Lehre, die bereits auf einer 200 Jahre alte Geschichte zurückblickt und auf den Erkenntnissen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann basiert. Er setzt bei einer Krankheit eine Arznei in hochverdünnter Form ein, die eigentlich erst die Symptome der Krankheit hervorgerufen hat.

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Gleiches mit Gleichem behandeln

Lassen Sie uns diese Wirkung und Behandlung an der Gemüsezwiebel erklären. Jeder weißt, dass eine Zwiebel für ein starkes Tränen der Augen und der Nase sorgt. Im Gegenzug verwendet die Homöopathie die Wirkstoffe der Zwiebel in stark verdünnter Art und Weise im Hinblick auf die Behandlung von Schnupfen und Augenentzündungen. So gehen die Homöopathen davon aus, dass mit der Verdünnung auch die Kraft dieses Mittels steigt. Es werden mit der Indizierung dieser Mittel die menschlichen Selbstheilungskräfte aktiviert. Wobei in diesem Zusammenhang anzumerken ist, dass ab einer bestimmten Potenz kein Wirkstoff mehr in dem Mittel enthalten ist, so der Marburger Kinderarzt Dr. Stephan Heinrich Nolte.

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[box type=success]Homöopathie als Alternative zur Schulmedizin

Verschiedene Ärzte sehen die Homöopathie als eine sinnvolle Alternativen gerade bei der Behandlung von Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Wobei nur bestimmte Erkrankungen für diese Behandlungen geeignet sind, wie zum Beispiel ein Magen Darm Infekt oder eine Entzündung im Mittelohr wie auch ADHS. Davon auszugehen, dass die Homöopathie nun schwere und chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel ein Knochenbruch oder eine Diabetes Typ 1 behandeln könne, ist schlichtweg falsch, denn hier stoßen natürliche Heilmittel an ihre Grenzen.

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Die Gefahr der Homöopathie für Kinder

Im Falle einer Akutbehandlung ergibt sich eine vielseitige Auswahl unterschiedlicher Mittel, zum Beispiel als Globuli, Salben oder Tropfen. Bis zum heutigen Tage gilt die eigentliche Wirksamkeit als umstritten. Nur wenig aussagekräftige Studien sprechen für die Homöopathie. So sehen die Kinderärzte gerade die Behandlung mit diesen Mitteln als äußerst kritisch. Zum einen sei es nicht notwendig, ein kleines Wehwehchen direkt mit einem homöopathischen Mittel zu behandeln, denn auf diese Weise wird das Bewusstsein in Kindern geweckt, dass jede kleine Befindlichkeitsstörung sich sofort mithilfe einer Arznei aus dem Wege räumen lässt. Ist die kleine Kugel einmal nicht parat, steigt die Nervosität und das Chaos ist perfekt. Homöopathie sollte vor allem die Lebensumstände der Kinder und Eltern berücksichtigen, denn diese beeinträchtigen zusehends die Selbstheilungskräfte.

Wussten Sie eigentlich, dass bis zum zwölften Lebensjahr die Krankenkasse für die Kosten der homöopathischen Mittel aufkommt, wenn Sie vom Arzt verschrieben wurden?

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Fazit

  • Homöopathie bei Kindern und Jugendlichen wird häufig eingesetzt und gilt dennoch als eines der umstrittensten Themen.
  • Gerade die Kinderärzte sehen den alleinigen Einsatz der homöopathischen Mittel bei jedem kleinen Wehwehchen als äußerst kritisch an, da in unseren Kindern das Bewusstsein geweckt wird, für jedes kleine Problem gäbe es das passende Medikament.
  • Das Präparat kann in Form von Tabletten, Spritzen oder kleinen Kugeln verabreicht werden. Homöopathie basiert auf einer 200 Jahre alten Geschichte und auf dem Glauben, Gleiches gleich zu behandeln. Wobei die Mittel in einer hochverdünnten Dosierung verabreicht werden.

Es ist sinnvoll, Homöopathie nur zusätzlich zur eigentlichen Schulmedizin anzuwenden, da gerade bei vielen Behandlungsfehlern, wie zum Beispiel einem Magen Darm Infekt oder einer Entzündung des Mittelohrs, relativ gute Erfolgsaussichten bestehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Kinderarzt über den Wunsch und den Einsatz von Homöopathie. Verschreibt ein Facharzt Ihrem Kind bis zu zwölf Jahren ein homöopathisches Medikament, kommt die Krankenkasse für die Kosten auf.

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Links zur weiterführenden Information

http://www.baby-und-familie.de/Homoeopathie
http://die-kinder-homoeopathie.de/

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / fotoknips