Wachstum

Haben Sie Probleme mit den Wachstumsschüben Ihres Babys?

Gerade im ersten Lebensjahr treten die meisten Wachstumsschübe auf. Diese setzen Mütter und Kinder mächtig unter Druck. Die Gründe für Wachstumsschübe lassen sich einfach erklären. Im ersten Jahr durchläuft ein Säugling enorme Veränderungen und wird Monat für Monat selbständiger. Wir werden Ihnen im folgenden einen Überblick über die einzelnen Stadien geben und Tipps und Hinweise, wie Sie mit den Begleiterscheinungen umzugehen haben.

Gemütsschwankungen im ersten Lebensjahr

[dropcap]I[/dropcap]n einem ersten Punkt ist darauf hinzuweisen, dass jedes Kind sich individuell entwickelt und eine verallgemeinernde Übersicht über einzelne Wachstumsschübe keinen Sinn machen würde. Einige Kinder reagieren sensibel, weinerlich, andere schreien und wiederum anderen Babys fallen die Wachstumsschübe nicht weiter auf. Viele Kinder suchen die Nähe ihrer Mütter und die Geborgenheit. Bei anderen Babys kommt es urplötzlich zu ängstlichem Verhalten: Ein Geruch von Parfum oder das Rumpeln einer Waschmaschine kann die Kleinen schon aus der Fassung bringen.

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[box type=infobox]Gezielte Förderung und Belohnung

Fördern Sie über kleine Spiele die soziale Kompetenz Ihres Babys. Gerade im Nachgang lässt sich feststellen, dass Babys und Kleinkinder wieder etwas Neues gelernt haben. Erleben Sie diesen Fortschritt wiederum als Belohnung aller vorhergehenden Strapazen und Sorgen, die ein Wachstumsschub mit sich bringt. So manches Mal stellt die Ankunft des ersten Zahns einen ersten Wachstumsschub dar. Dauer und Abfolge variieren von Kind zu Kind. Einige der Wachstumsphasen dauern nur einige Tage, andere halten bis zu vier Wochen an. Sie zweifeln, ob sich Ihr Baby immer noch in einer Wachstumsphase befindet und es zeigt ungewöhnliche Verhaltensweisen, fragen Sie im Zweifelsfall Ihren behandelnden Kinderarzt.

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Erste und zweite Wachstumsphase

Der erste Wachstumsschub kündigt sich bereits ab der fünften Lebenswoche an. Eine Übersichtstabelle zu den Wachstumsphasen findet man dazu hier auf dieser Seite. Das ist sicherlich hilfreich, denn die Kleinen sind oft weinerlich, schmiegen sich an, suchen Ihre Nähe und verweigern zeitweise das Trinken. Da ist es gut, wenn man weiß warum das so ist. Nach der ersten Phase ist Ihr Kind übrigens schon in der Lage besser zu sehen und zu hören. Viele Mütter vermuten zudem, dass ihre Babys sie nun am Geruch erkennen. Mit dem zweiten Wachstumsschub ist in der achten Lebenswoche zu rechnen. Im Nachweis fremdeln zahlreiche Babys. Überdies reagieren die Kleinen auf den Wechsel von Farben und ihre Lieblingsfarbe. Wählen Sie in dieser Phase einen passenden Nuckel aus.

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Die Bedeutung eines festen Tagesrhythmus

Mit der zwölften Lebenswoche sollten Sie einen festeren Tagesrhythmus einhalten. Führen Sie wiederkehrende Rituale ein. Gerade der Mittagsschlaf und das Stillen gilt es entsprechend einzutakten. Mit diesem Wachstumsschub vergrößert sich der Magen und es gilt, eine höhere Milchproduktion zu bewältigen. Alternativ stillen Sie einfach mehrere Male am Tag.

Mit der neunten Lebenswoche geht es in die vierte Phase. Diese Phase stellt einen der erstaunlichsten Sprünge im Wachstum eines Kleinkinds dar, denn es wird von einem äußerst hilflosen zu einem gefühlvollen Kleinkind, das seine Umwelt bewusst wahrnimmt. Gerade in dieser Phase werden Sie feststellen, dass Strampler und Mützen zu klein geworden sind. Gerade die Zunahme in der Körpergröße macht sich in unruhigen Nächten bemerkbar. Beginnen Sie nun mit Beikost und Babybrei.

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Stimmungsschwankungen und zunehmender Bewegungsdrang

Die fünfte Wachstumsphase stellt einen der kurzen, körperlichen Schübe dar. Es können nun die ersten Krabbelübungen absolviert werden. Ab der 37. Woche nimmt der Aktivitätsgrad unserer Kinder zu. In diesem Zusammenhang kommt es zur ersten Ansätzen der Erziehung, achten Sie vor allen Dingen auf Ihr Verhalten.

[box type=success]Der Weg zum ersten Schritt

Ab der 47. Lebenswoche geht es in die siebte Wachstumsphase, ab sofort versteht Ihr Baby mehr. In dieser Phase kommt es bei einem Großteil der Kinder zum ersten Wort und die Kleinen sind zusehends in der Lage, sich selbst zu beschäftigen. Ab der 55. Woche folgt der vorerst letzte Schub, die Babys werden launischer und ein plötzlicher Wechsel vom Lachen in herzzerreißendes Weinen stellt keine außergewöhnliche Situation mehr dar. Direkt nach diesem Schub beginnt der Großteil der Kinder mit dem Laufen.

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Fazit

  • Gerade in der Kleinkindphase durchlaufen viele Babys acht Wachstumsschübe, die in Intensität und Dauer von Kind zu Kind variieren.
  • Begegnen Sie Ihrem Kind mit Feingefühl und Verständnis. Im Zweifelsfall fragen Sie einen Kinderarzt.
  • Gerade das Fremdeln, ein erhöhtes Bedürfnis an Nähe oder zunehmende Stimmungsschwankungen markieren einen neuen Wachstumsschub.

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Links zur weiterführenden Information

http://www.netmoms.de/magazin/baby/baby-entwicklung/wachstum-und-gewicht-deines-babys/
http://www.stillkinder.de/gewicht-und-wachstum-von-gestillten-kindern/
http://www.eltern.de/baby/0-3-monate/babyentwicklung-erste-wochen.html

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net /Przemyslaw Klos