Fruchtbare Tage

Fruchtbare Tage berechnen

Einige von uns Frauen haben das große Glück ohne langwierige Berechnungen und Planung schwanger werden zu können. Bei anderen Mädels klappt es dagegen jedoch nicht auf Anhieb; hier kann es dann hilfreich sein sich die fruchtbaren Tage auszurechnen.

Einen Tag vor dem eigenen Eisprung ist der ideale Zeitpunkt um schwanger zu werden. Da die Samenzellen aber einige Tage im Körper einer Frau überleben können, beginnen die fruchtbaren Tage schon fünf bis sechs Tage vor dem Eisprung. Im Gegensatz dazu kann man nach dem Eisprung nur noch an einem Tag schwanger werden, da die Eizelle lediglich 12 bis 18 Stunden befruchtungsfähig ist. Daher ist es wichtig, sich die fruchtbaren Tage genau auszurechen und dann geplant zu „hibbeln“ – dazu gibt es unter anderem den Eisprungkalender, den Zykluskalender, die Zervixschleim-Messung und den Ovulationstest.

Eisprungkalender

Eisprungkalender gibt es viele im Internet (Eltern.de); dort können Sie kinderleicht ihre fruchtbaren Tage berechnen lassen. Für die Berechnung der fruchtbaren Tage muss man nur die Zykluslänge und den ersten Tag Ihrer letzten Periode eingeben.

Gleich darauf kann man sehen wann der perfekte Zeitpunkt ist schwanger zu werden. Je regelmäßiger der Zyklus einer Frau ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit die fruchtbaren Tage auf diese Art zu berechnen.

Bei einiges Eisprungkalendern im Internet wird dann zusätzlich noch ein errechneter Geburtstermin angegeben. Der Eisprungkalender errechnet übrigens zwar den wahrscheinlichen Eisprung in Ihrem Zyklus; man sollte aber dennoch immer bedenken, dass es zu Schwankungen kommen kann, welche den Eisprung verschieben.

Zykluskalender

Bei der Methode mit einem Zykluskalender (Familie.de) wird der eigene Körper genau beobachtet und ähnlich wie beim Eisprungkalender müssen auch beim Zykluskalender gewisse Angaben gemacht werden. Sie müssen beispielsweise jeden Tag Ihre Basaltemperatur messen und diese in den Kalender eintragen, auch die Beschaffenheit des Zervixschleims muss eingetragen werden. Danach wird berechnet wann sie einen Eisprung haben werden. Durch die Beobachtung der Temperatur und des Zervixschleims kann man ein sehr genaues Ergebnis erzielen.

Zervixschleim

Ein sehr sicheres Anzeichen für die fruchtbaren Tage ist die Beschaffenheit des Gebärmutterhalsschleims (Zervixschleim). Da die Hormone der Frau sich während des Zyklus verändern, ändert sich auch der Zervixschleim; Veränderungen sind also gut zu erkennen (Babycenter.de). Zu Beginn des Zyklus ist die Scheide einer Frau eher trocken, da sich wenig Zervixschleim bildet. Wenn die Phase der fruchtbaren Tage beginnt, steigt jedoch der Östrogenspiegel und auch der Gebärmutterhalsschleim nimmt in seiner Menge zu.

Bei diesem Zervixschleim handelt es sich um das Sekret, welches von vielen Frauen als Ausfluss wahrgenommen wird. Kurz vor dem Eisprung wieder dieser Schleim glasig, fadenziehend und wässrig. Das zeigt, dass dieses Sekret reich an Eiweißen, Salz und Glukose ist; dies ist für Spermien ideal. Der Eisprung erfolgt in der sogenannten Zeit des Schleimhöhepunkts.

Temperaturmethode

Bei vielen Frauen steigt die Temperatur ein bis zwei Tage nach dem Eisprung um ca. 0,2 bis 0,6 Grad Celcius an; dies geschieht durch das Hormon Progesteron. Wenn eine Frau regelmäßig ihre Temperatur misst, kann man also sehr schnell sehen wann der Eisprung stattfindet (Frauenaerzte-im-netz.de). Dabei ist lediglich zu beachten, dass die Temperatur morgens vor dem Aufstehen gemessen werden sollte (am einfachsten ist es, ein Thermomenter direkt neben dem Bett zu haben, damit Sie nicht aufstehen müssen und die Temperatur noch im Liegen messen können).

Ebenso sollte beachtet werden das die Temperatur ungefähr immer zur gleichen Zeit und an der gleichen Stelle (im Mund oder unter dem Zungenbändchen) gemessen wird. Die Messung unter dem Arm ist nicht geeignet, da diese Art der Messung zu ungenau ist. Ebenso sollte notiert werden, wenn Sie eine Nacht mal weniger als vier Stunden geschlafen haben, da dies auch die Temperatur beeinflusst. Abgesehen davon muss auch notiert werden wenn Sie Stress haben, krank sind oder Alkohol getrunken haben, da dies alles Faktoren sind, die sich auf die Temperatur auswirken können.

Ein Nachteil dieser Methode ist, dass der Zeitpunkt des Eisprung bei der Temperaturerhöhung bereits vorbei ist. Diese Messung ist also nur dann eine sinnvolle Methode, wenn man sie über mehrere Monate anwendet und die Temperatur täglich notiert.

Ovulationstest

Ein Ovulationstest ist vor allem für Frauen mit einem unregelmäßigem und sehr langen Zyklus geeignet. Bei solchen Test`s wird mit Hilfe von Urin-Teststreifen oder Teststäbchen die Höhe des LH-Hormons im Urin nachgewiesen; Fruchtbare Tage berechnen wird damit sehr einfach. Der Wert von diesem LH-Hormon steigt 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung deutlich an. Der bekannteste Ovulationstest nennt sich QvuQuick; wir stellen ihn vor.

OvuQuick

Mit dem Ovulationstest von OvuQuick (ovuquick.de) kann man schnell und zuverlässig ermitteln, wann die besten Chancen bestehen schwanger zu werden. Der Test von OvuQuick muss täglich durchgeführt werden, bis ein positives Ergebnis angezeigt wird. Für diese tägliche Durchführung benötigt man ungefähr 5 Tests im Monat, was zwar aufwendig erscheint, allerdings auch eine sehr hohe Treffsicherheit ermöglicht.

OvuQuick

OvuQuick auf Amazon*

Bei OvuQuick wird das LH-Hormon im Körper der Frau durch den Urin gemessen. Für die Durchführung des Tests muss man seinen Urin in einem Becher auffangen. Dann wird mit Hilfe von einer Pipette etwas Urin aus dem Becher entnommen und drei Tropfen in die Probenvertiefung der Testkassette gegeben.

Nach ungefähr fünf bis acht Minuten kann man das Ergebnis ablesen. Wenn im Ergebnisfeld zwei Linien in gleicher Farbintensität zu sehen sind ist der Test positiv. Wenn eine farblich intensive und eine schwache Linie erscheinen ist der Test negativ.

Ist nur eine Linie oder gar keine Linie zu sehen, ist der Test ungültig; dies kann passieren wenn nicht genug Urin in die Probenvertiefung gelangt ist. OvuQuick kann hier gekauft werden.

Wie hast Du bisher deine fruchtbaren Tage berechnen? Hast Du vielleicht Fragen zu dem Thema und möchtest noch mehr wissen? Schreib jetzt einen Kommentar.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Marc Dietrich

 

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert