Familienbett

Familienbetten: Gemeinsam im Familienbett schlafen, ja oder nein?

Das Bedürfnis, jede Minute des Tages mit dem eigenen Baby verbringen zu wollen, können gerade frisch gebackene Eltern gut nachvollziehen. Geht es dann um die Bettruhe und die Unterbringung des Kindes, entsteht zumeist eine umstrittene Diskussion. Ist es wirklich sinnvoll, mit dem Kind im Familienbett zu schlafen? Bringt das Familienbett eigentlich Gefahren mit sich? Welche Alternativen gibt es zum Familienbett, ohne die Nähe zum eigenen Baby aufgeben zu müssen? Wir haben die Antworten auf diese Fragen für Sie im folgenden Beitrag übersichtlich aufbereitet.

Traumhafter Start in den Tag

[dropcap]E[/dropcap]s ist noch früh am Morgen kurz nach 8. Die Sonne malt ihre ersten Strahlen auf die Bettdecke. Durch das halboffene Fenster weht ein laues Lüftchen, das den neuen Tag ankündigt. Ganz still und leise drehen Sie sich zu Ihrem Kind, das direkt neben Ihnen liegt. Entspannt räkelt es sich in Ihren Armen. Ruhige Atemzüge, der einzigartige Geruch und ein morgendlicher Anblick, der zum Träumen ist.

So sieht ein Großteil aller Traumvorstellungen zu den ersten Monaten mit dem Kind aus, oder? Gemeinsam im Familienbett aufwachen und in den Tag starten: Doch was steckt hinter dem Mythos Familienbett?

Familienbett und Risiko?

Es handelt sich beim Familienbett nicht um eine Erfindung der Neuzeit, sondern um eine uralte Idee. Vor vielen Jahrhunderten haben die Familien gemeinsam in einem Bett geschlafen, um sich zu wärmen. Heute wirkt diese Vorstellung auf uns doch mehr als exotisch. Unterhalten sich Eltern im Kindergarten über die Gefahr und den Sinn von Familienbetten, kommt es zumeist zu einem konträren Diskurs. Bekommt ein Baby Zähne, tut der Bauch weh in der Nacht und schreit Ihr Baby unentwegt, werden die Augenringe immer deutlicher. In der Folge setzen viele eher unbewusst auf das Familienbett. Es gibt auch Familien, die sich ganz bewusst für ein Familienbett entscheiden. Vor der eigentlichen Ruhe und Idylle steht die unmittelbare Bindung zum Kind.

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Zu wirklichen Gefahren im Zusammenhang mit Familienbetten kommt es vor allem dann, wenn Sie das eigene Bett zu klein gewählt haben. So kann es nicht nur eng werden, sondern es wächst auch die Gefahr, das Kind mit der Decke im Schlaf komplett zuzudecken. Wobei Mütter gerade in den ersten Wochen und Monaten mit einem außergewöhnlichen Instinkt ausgestattet sind. Ihr leichter Schlaf lässt keine Regung und kein Geräusch ihres Babys unbemerkt.

Verzicht auf Familienbett! Und die Kuschelzeit?

Wird Ihr Kind größer, sinken die Anteile im Bett der Eltern und Sie sollten sich letztendlich Gedanken über ein eigenes Babybett machen. Befürchten Sie nun, die gemeinsamen Stunden gehören der Vergangenheit an? Das muss nicht sein. Die Hersteller haben Matratzen und Betten den spezifischen Wünschen und Bedürfnissen frisch gebackener Familien angepasst und bieten Liege- und Stellplätze in unmittelbarer Nachbarschaft zum elterlichen Bett.

Es gibt bei der Auswahl der Babybetten die sogenannten Beistellbetten (auch CoSleeper wie diese hier genannt). Dies ist eine der sichersten Alternativen zum Familienbett, wenn Sie die unmittelbare Nähe zu Ihrem Kind und Ihr eigenes Bett auch des Nachts nicht aufgeben möchten. Diese Babybetten werden einfach an das Familienbett gestellt und bilden eine unmittelbare Verbindung zwischen Mutter und Kind.

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Kinderbett wird zum Hochsicherheitstrakt

Mit sechs Monaten beginnen unsere Kleinen zu krabbeln, um unaufhörlich die Welt für sich zu entdecken. Viele Mütter beschreiben die Kinderbetten in dieser Zeit als eine Art Hochsicherheitstrakt, da diese über Schutzgitter von der Außenwelt abgeschirmt sind. Die Gitter sind in einem entsprechenden Abstand angebracht, um Ihr Kind vor dem Herausfallen und vor Stürzen zu schützen.

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Familienbett oder Babybett?

  • Die Risiken eines Familienbettes und die Gefahr, das eigene Kind im Schlaf abzudecken, sind nicht von der Hand zu weisen.
  • Wir empfehlen Ihnen alternativ ein Beistellbett, eine Kinderwiege oder ein Babybett, das Sie direkt neben Ihrem Bett platzieren. Sie müssen die Nähe und Geborgenheit sowie das Kuscheln mit Ihrem Kind nicht aufgeben und legen überdies eine Grundlage für die Sicherheit auch des Nachts.
  • Diese praktischen Kinderbetten überzeugen mit Standfestigkeit, einem einfachen Aufbau und reichlich Platz für unsere Kleinen.
  • Selbstverständlich spricht nichts dagegen, gemeinsam am frühen Morgen im Familienbett zu kuscheln und den Start in den Tag als Familie zu genießen.

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Links zu weiterführenden Information

http://www.schlafumgebung.de/Leitfaden/Kapitel%202.htm
http://www.wunschfee.com/inhalt/ratgeber-1/artikel/wie-man-sich-bettet

Bildquellen
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