Vater

Ein guter Vater werden: So gelingt`s

Früher war die Aufgabe der Erziehung von Kindern vor allem den Müttern vorbehalten, heutzutage engagieren sich die meisten Väter für die Betreuung und Erziehung der Babys schon gleich nach ihrer Geburt. Wenn die Kleinen gestillt werden, fühlen sich frisch gewordenen Väter oft überflüssig, obwohl sie viel dafür tun können, dass dem Baby und der Mutter gut geht. Es ist ganz natürlich, dass in den ersten Lebensmonaten des Babys Kinder und Mütter eine unzertrennliche Einheit bilden. Allerdings wird im Laufe des Jahres die Rolle des Vaters in dieser Beziehung immer relevanter. Daher ist es gut, wenn sich Väter gleich vom Anfang an um die Neugeborenen mit kümmern. 

So werden Sie ein guter Vater

[dropcap]K[/dropcap]eine Angst, wenn Sie denken, dass Sie die neue Lebenssituation völlig überfordert und Sie keine Ahnung von Kindererziehung haben, sind Sie dabei nicht alleine. Auch junge Mütter wissen nicht alles und können von erstem Tag an nicht alles perfekt machen. „Learning by doing“ heißt hier die Devise, die allerdings genauso für Mütter wie auch für die jungen Väter gilt. Zuerst sollten Sie sich ausführlich zum Thema Schwangerschaft und Babypflege informieren. Im Buchhandel gibt es genügend Bücher, die sich damit auseinandersetzen.

Auch auf dem Nachtisch Ihrer Lebenspartnerin finden Sie bestimmt Einiges davon. Lesen Sie sich einfach schlau, auch wenn Sie nicht gleich zu einem Experten werden, werden Sie schon zumindest ein bisschen Ahnung davon haben. Darüber hinaus können Sie Ihre Partnerin Fragen, wie sie bestimmte Sachen rund um das Baby organisiert und ihr dabei zusehen.

Übung macht den Meister

Sie werden am Anfang Angst haben, dass Sie vielleicht etwas falsch machen könnten. Das ist kein Problem, Sie brauchen sich jedoch nicht den Kopf darüber zerbrechen – Babys sind nicht so zerbrechlich, wie Sie vielleicht denken. Sie sollten zudem Ihre Partnerin, wann immer Sie können, bei der Babypflege, wie zum Beispiel bei Windeln wechseln, beim Baden oder Fläschchen geben – unterstützen. Mit der Zeit werden Sie bestimmt immer geschickter. Und obwohl das meistens immer noch die Domäne einer Mutter ist, können Sie durchaus mit dem Kind zum Kinderarzt gehen.

Sich nicht demotivieren lassen

Oft kommt es so, dass wenn sich die ersten Erfolge im Umgang mit dem Baby einstellen, kommt von der Seite der Partnerin Kritik an den Partner. Falls die Partnerin Sie kritisiert oder Ihnen die Arbeit fast „aus der Hand nimmt“, sollten Sie ihr einfach sagen, dass es für Sie kein Problem ist und dass Sie damit schon zurechtkommen. In jungen Familien sind meist die Väter die Alleinverdiener.

Dadurch haben sie unter der Woche nicht viel Zeit, um mit der Familie etwas zu unternehmen. Wochenenden sollten also dazu da sein, um bewusst mehr Zeit der Familie zu widmen.

Wenn aus Männern Väter werden (Doku)

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Jozef Polc

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