Aquatraining

Durch Aquatraining neue Kräfte nach der Geburt tanken

Nach einer Entbindung braucht der weibliche Körper einige Zeit, um wieder fit zu sein. Das Aquatraining eignet sich dafür optimal, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Zudem ist diese Methode auch gelenkschonend und besonders gesund – im Wasser hat das Eigengewicht etwa ein Zehntel des normalen Körpergewichtes, was für Gelenke und Knochenstruktur besonders schonend ist. Etwa acht Wochen nach der Geburt kann man mit dem Wassertraining beginnen. 

Gut für Stressabbau

Aquafitness ist nicht nur für Muskeln und Gelenke ein Balsam. Solches Training verbraucht auch viele Kalorien und lässt die überflüssigen Pfunde im null Komma nichts schmelzen. Wasser hat einen guten Einfluss auf das Allgemeinbefinden und kann helfen, den Stress abzubauen. Training im Wasser sorgt für mehr Ausgeglichenheit, bessere Ausdauer und ein gutes Körpergefühl. Die Haut wird geschmeidiger und die Muskeln straffer. Aquatraining gleicht einer Massage: Der Körper wird dadurch durchgeknetet, als ob er massiert wäre.

Wasser kräftigt zudem das Bindegewebe und regt den Stoffwechsel an. Für stillende Mütter ist ein ausgewogenes Training im Wasser das beste Rezept, um den Milchfluss anzuregen. Allerdings sollte man nicht zu früh mit dem Training beginnen, mindestens acht Wochen Pause nach der Geburt muss schon eingehalten sein.

Gezielt Muskeln trainieren

Das Aquatraining lässt gezielt diejenigen Muskelgruppen trainieren, die durch Schwangerschaft und Geburt im besonderen Maße beansprucht wurden. Dazu gehören unter anderen Beckenboden, Brust, Bauch und Beine. Der wesentliche Vorteil des Aquatrainings liegt daran, dass man es jederzeit und überall machen kann, wo ein Frei- oder Hallenbad ist. Dabei sollte man flexibel vorgehen und sich nicht an feste Trainingszeiten festlegen, damit man nicht unter Zeitdruck gerät. Wichtig ist, dass man den inneren Schweinehund überwindet und überhaupt anfängt.

Damit es auf Dauer Spaß macht und man sich zu Anfang nicht herausgibt, sollte das Training langsam und behutsam angegangen sein. Der Puls beim Training sollte im besten Fall in aeroben Bereich, also ungefähr um die 130 Herzschläge pro Minute, liegen.

Mindestens einmal in der Woche trainieren

Um gute Erfolge zu erzielen, sollte das Aquatraining mindestens ein Mal pro Woche stattfinden und etwa 45 Minuten dauern. Besser ist es jedoch, zwei bis drei Mal in der Woche ins Schwimmbad zu gehen. Die jungen Mütter sollten in einem mindestens 135 Zentimeter tiefen Becken trainieren. Die Wassertemperatur für das Training sollte zwischen 27 und 30 Grad liegen.

Aquatraining-Work-outs sind auch in tieferen Gewässern ohne Bodenkontakt bedenkenlos möglich. Die Übungsstunde wird effektiver, wenn man mit speziellen Manschetten und anderen Trainingsgeräten trainiert. Durch deren Einsatz erhöht sich automatisch der Wasserwiderstand und der Übende muss mehr Kraft und Energie anwenden.

Aqua Fitness DVD highlights

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann

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