Babyvornamen finden

Babyvornamen – Entscheidungshilfen und Inspirationsquellen

[dropcap]N[/dropcap]achdem sich die erste Euphorie über den anstehenden Nachwuchs allmählich gelegt hat, fangen die meisten Eltern an, sich über den Namen Gedanken zu machen. Vorab werden häufig verschiedene Varianten ausgesucht, doch sobald das Geschlecht konkret feststeht, geht die Namenssuche in die heiße Phase. Schließlich muss ein Name gefunden werden, der sowohl Mama als auch Papa gefällt. In diesem Artikel lesen Sie, was Sie bei der Namenssuche beachten sollten und wo Sie sich inspirieren lassen können.

Bei der Namenswahl an die Zukunft denken

Bei Mädchen sind es unter anderem Hanna, Sophie und Mia, bei Jungen Ben, Luca und Max – in Anbetracht der aktuell beliebten Babyvornamen ist es kein Wunder, dass sich viele Eltern für einen dieser Namen entscheiden. Unbestreitbar schön sind sie, doch aufgrund ihrer Beliebtheit recht häufig vertreten. Denken Sie nur daran, wie viele Nicoles, Stefanies, Stefans und Christians in den 80er Jahren geboren wurden.

Überlegen Sie ganz genau, ob Sie Ihrem Nachwuchs einen dieser Trendnamen geben oder ob Ihnen andere Kriterien wie zum Beispiel Einzigartigkeit wichtiger sind. Nicht nur die Beliebtheit und die damit verbundene Häufigkeit sollten bei der Namenssuche eine Rolle spielen.

Bedenken Sie bei Ihrer Wahl, dass sich Ihr Kind ein Leben lang mit dem gewählten Namen wohlfühlen sollte. Eine Namensentscheidung aus einer Laune oder vielleicht sogar einem Schwangerschaftsgelüst heraus kann böse Folgen haben – für Ihren Nachwuchs.

So süß, wie Kinder sind, so grausam können sie auch sein, denn sie denken bis zu einem gewissen Alter nicht über ihre Taten sowie Worte nach. In Deutschland gibt es für die Namenswahl einige Einschränkungen. So dürfen keine Namen gewählt werden, die das spätere Verspotten des Kindes nahe legen. Ebenso muss dieser eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können. Ist dies nicht der Fall, muss ein zweiter geschlechtsspezifischer Vorname vergeben werden.

Doppel- und Zweitnamen – Ja oder Nein?

Ein Zweitname ist, wie der Begriff schon vermuten lässt, ein zweiter Vorname. Die Entscheidung dafür kann mehrere Gründe haben. Zum einen, insbesondere in früheren Generationen, ist der zweite Name der des Vaters oder der Mutter. Ein zweiter Vorname kann auch einfach ein weiterer Name sein, der den Eltern besonders gut gefallen hat. Bei zwei bewusst gewählten Rufnamen wird oftmals, jedoch nicht zwingend, ein Bindestrich zwischen diesen gesetzt. Das sind die sogenannten Doppelnamen, die wunschgemäß zusammen genannt werden sollen.

[box type=event]

Beispiele für Zweitnamen – der Rufname kann entweder der erste oder zweite Name sein:

  • Anne Kathrin
  • Marie Louise
  • Julian Erik

[/box]
[box type=success]

Beispiele für Doppelnamen – sollen zusammen genannt werden (mit und ohne Bindestrich):

  • Jamie Lynn
  • Lara-Sophie
  • Henry Jason

[/box]

Inspirationsquellen für Babyvornamen

Sie wissen nun, worauf Sie hinsichtlich des zukünftigen Wohlergehens Ihres Kindes bei der Namenswahl achten sollten, was die Vor- und Nachteile von Trendnamen sind, wo der deutsche Gesetzgeber Regeln vorgibt und was sich hinter mehreren Vornamen verbirgt. Nun können Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Namen begeben. Abgesehen von einschlägiger Literatur zur Namensfindung haben Sie noch mehr Möglichkeiten. So könnten Sie einen Namen beispielsweise anhand seiner Bedeutung aussuchen. Schauen Sie doch einmal, wie die Charaktere Ihrer Lieblingsserie im richtigen Leben heißen, klicken Sie die Babygalerien im Internet von Geburtskliniken an und lassen sich dort von den Ideen anderer Eltern inspirieren, wandeln Sie die Namen der Figuren in Ihrem Lieblingsroman ab oder blättern Sie das gute alte Telefonbuch durch. Sie haben zum Glück neun Monate Zeit.

[box type=infobox]Fazit: Bei der Auswahl des Babyvornamens sollten Sie in erster Linie an das Wohlergehen Ihres Kindes denken. Seien Sie Trendnamen gegenüber skeptisch und bedenken Sie die behördlichen Richtlinien.[/box]

Bild: nanny snowflake – Flickr.com (CC BY-ND 2.0)

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert