Baby-Bad: Was müssen Eltern beachten?

Manche schreien und wehren sich, andere Kinder wiederum haben einen Riesen-Spaß, wenn es ins Wasser geht. Beim Baden von Babys gibt es einiges zu beachten – und wenn man die Tipps und Hinweise befolgt, dann entwickeln auch wasserscheue Kinder vielleicht noch Spaß am Nass.

Wie bade ich Babys richtig?

  • Auch wenn das Baby vielleicht sehr gerne badet, sollte es nicht zu oft in die Badewanne oder den Badeeimer, damit die natürliche Schutzschicht der Haut geschont wird. Mehrmaliges Baden am Tag macht gar keinen Sinn, auch ein tägliches Bad wird bei Baby nicht empfohlen.
  • Ob man eine Baby-Badewanne oder einen Badeeimer benutzt, ist eigentlich egal. Das muss jede Familie für sich entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass Wanne oder Eimer sicher stehen und nicht umfallen können. Denn die Hände brauchen die Erwachsenen, um da nackige und dabei auch recht flutschige Baby sicher zu halten und nicht, um Wanne oder Eimer zu stützen oder zu stabilisieren.
  • Das Badewasser sollte genau 37 Grad Celsius haben. Das sollte nicht geschätzt, sondern durch ein schwimmendes Badethermometer kontrolliert werden. So kann man auch im Laufe des Bades feststellen, ob die Temperatur richtig ist. Die Raumtemperatur sollte bei 23 Grad liegen. Das Fenster sollte geschlossen bleiben. Handtuch, Wickelzubehör, Babycreme und Babykleidung sollten im Bad bereitliegen, damit man nicht noch mit dem frisch gebadeten Baby durch die Wohnung laufen muss.
  • Die Vorbereitung des Baby-Bads sowie die Nachbereitung dauern länger als das eigentliche Bad. Denn in den ersten Lebensmonaten sollten Säuglinge und Babys nicht länger als drei bis zehn Minuten gebadet werden.
  • Nicht nach dem Essen baden, denn das könnte sich rächen. Allerdings sollten sich Eltern darauf einstellen, dass das Kind nach dem Baden Hunger bekommt.
  • Keinesfalls Badezusätze aus dem eigenen Beauty-Schrank verwenden. Manche Hebammen empfehlen heutzutage ausschließlich klares Wasser. Produkte auf Kleie-Basis oder ein kleines bisschen Olivenöl können zum Beispiel aber hinzugegeben werden. Babys mit trockener Haut werden am besten mit rückfettenden speziellen Badezusätzen gebadet. Bei Hautrötungen sollte der Arzt kontaktiert werden.
  • Babys mögen es überhaupt nicht, wenn ihnen das Wasser durch das Gesicht läuft. Also lieber mit einem gut ausgewrungenen Waschlappen das Gesicht nur vorsichtig und behutsam abtupfen.
  • Das Baby-Handtuch, am besten sind Modelle mit Kapuzenecke, sollte ein wenig auf der Heizung vorgewärmt werden. Beim Waschen und später beim Abtrocknen sollten auch die Babyspeckfalten und die Zehnzwischenräume nicht vergessen werden.
  • Bei Fragen oder Unsicherheiten den Kinderarzt ansprechend oder die Hebamme um Unterstützung und Hilfestellungen bitten.

Bildquelle: ©Елена Протасова / iStock


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