Allergie

Allergie bei Baby – Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Symptome

Eine vorliegende Statistik aus dem Jahr 2011 belegt, dass 25 % der deutschen Bevölkerung an Heuschnupfen leiden und 8,5 % an diversen Kontaktallergien. 6,5 % plagen sich mit Neurodermitis und 6 % andersartigen Allergien. Insektengiftallergien treten bei 2,5 % aller Deutschen auf und eine Hausstaubmilbenallergie bei 5 %. Auch wenn sich diese prozentuale Betroffenheit der Allergien auf einem annehmbaren Level festgesetzt hat, hat der Großteil der Eltern Angst davor, ihr Baby könne dieselben Allergien haben. Eine Allergie bei Baby & Kind ist ein oft gesuchtes Thema!

Leiden Sie selbst unter Allergien oder treten diese häufig in Ihrer Familie auf?

[dropcap]D[/dropcap]ann ist auch Ihr Baby gefährdet. Wir haben die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten für Sie zusammengetragen und gehen der Ursache der häufigsten Allergien auf den Grund. Bei BabyWalz im Ratgeberbereich haben wir ebenfalls noch ein paar tolle Tipps gelesen. Neben unserem Artikel eine tolle Zusammenfassung. Befassen wir uns übrigens eingehend mit dem Begriff der Allergie, ist darunter nichts weiter als eine Abwehrreaktion des Körpers auf bestimmte Substanzen zu verstehen. Diese Substanz, auf die ein Körper reagiert, wird dann als Allergen bezeichnet.

Statistik: Anteil der Allergiker an der deutschen Bevölkerung nach Allergie im Jahr 2011 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Was passiert bei allergischen Reaktionen?

In direkter Folge werden so genannte Histamine und andere chemische Stoffe freigesetzt, wie man auch auf babycenter.de nachlesen kann. Mögliche direkte Symptome einer Allergie können vor allen Dingen Schwellungen im Bereich des Halses, am Mund, in Magen-Darm-Trakt sowie an den Bronchien sein. Eine häufige Reaktion im Zuge einer Allergie stellt eine weit gehende Blockade der Atemwege und der Nase dar. Juckt und kratzt es in der Nase, ist zumeist vom Heuschnupfen die Rede.

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Warum haben Kinder und Babys Allergien?

Entgegen der Ansicht, Überfürsorge im Hinblick auf die Hygiene könne zu einem erhöhten Allergierisiko führen, ist der Großteil aller Allergien zumeist vererbt. So reagiert bei den meisten ein Familienmitglied allergisch auf eine bestimmte Substanz, und vererbt diese Allergie auch an die nächste Generation. Die Streuung der Allergien jedoch ist individuell verschieden. So leidet ein Kind unter Asthma, aber ein Elternteil unter Heuschnupfen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Sie über das Stillen innerhalb der ersten sechs Lebensmonate Ihres Babys, das Allergierisiko entscheidend herabsetzen.
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Wie Allergien erkennen?

Leider lassen sich viele Allergie nicht einfach erkennen. Stellen wir bei unseren Babys ein leichtes Röcheln und Husten fest, denkt nicht jeder gleich an eine Allergie. Es könnte ebenso eine harmlose Erkältung sein. Ist dieses Röcheln einfach nicht weg zu bekommen, sollten Sie Rücksprache mit einem Kinderarzt nehmen. Wie lässt sich Asthma eigentlich diagnostizieren? Zum einen spielt die Krankheitsgeschichte eines Patienten eine ausschlaggebende Rolle und zu anderen die Reaktion auf Medikamente, die oral inhaliert und eingegeben werden. Fachärzte sind in der Lage, relativ zielsicher und schnell Krankheiten, wie Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma, festzustellen. Erst wenn die Allergie in extremem Maße auftritt, wird Ihr Kinderarzt Sie an einen Spezialisten überweisen.
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Was ist der Prick-Test?

Bei diesem Testverfahren ritzt ein Arzt allergene Extrakte oberflächlich in die Haut. Auf diese Weise kann eine Reaktion auf diese Stoffe festgestellt werden.

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Wann verschwinden Allergien im Alter?

In diesem Zusammenhang haben wir eine hoffnungsvolle Botschaft für Sie, denn vereinzelte Allergien können auch wieder herauswachsen. Gerade im Hinblick auf eine Unverträglichkeit von Kuhmilch ist davon auszugehen, dass dies mit dem Alter abnimmt. Doch im Gegenzug ist davon auszugehen, dass andere Kinder im späteren Alter auch Allergien entwickeln können.

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Was tun hei Hausstauballergien und Heuschnupfen?

Kinderärzte geben in Abhängigkeit von der Allergie und der Intensität einigen Kleinkindern Anti Histamine oder Steroide. So möchte man auf unkomplizierte Art und Weise einer Allergie beikommen. Bei Hausstauballergien wird Ihnen nichts weiter übrig bleiben, als die gesamte Galerie der Kuscheltiere regelmäßig zu waschen, denn diese sind ein wahrer Magnet für Staubmilben. Kleiner Tipp: Packen Sie ein Stofftier einfach für ein paar Minuten in die Gefriertruhe, und schütteln es danach wieder aus. Staubmilben können bei dieser Kälte nicht überleben. Reagiert Ihr Kind äußerst sensibel auf Pollen, lassen Sie es gerade an intensiven Pollenflug-Tagen nicht draußen spielen. Schließen Sie die Fenster und schützen Ihr Kind vor den gefährlichen Erregern.

Fazit

Allergien zeigen sich bei Babys und Kleinkindern, wenn diese über Beschwerden klagen und diese über längere Zeit nicht abklingen. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, mit dem Kinderarzt zu sprechen und einen Prick-Test vornehmen zu lassen. Ist Ihr Kind Allergiker, vermeiden Sie den Kontakt mit Allergenen. Einige Fachärzte greifen zu Medikamenten, um die Symptome in den intensiven Zeiten des Pollenflugs entscheidend eindämmen zu können. Vereinzelt Klingen Allergien mit zunehmendem Alter der Kinder ab, wie zum Beispiel die Kuhmilchunverträglichkeit.

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Links zu weiterführenden Information

http://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/allergien/lebensmittelallergien/
http://www.gesundheit.de/krankheiten/allergien/allergien-und-allergiesymptome/allergien-bei-saeuglingen-und-kleinkindern

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / kzenon