Kinder haben in der Regel ein gesundes Sättigungsgefühl

„Der Teller wird leer gegessen, sonst scheint morgen die Sonne nicht!“ So manch einem Erwachsenen wird dieser Satz – in der eigenen Kindheit oft gehört – noch in den Ohren klingen. Mittlerweile hat sich die Einstellung geändert. Die Techniker Krankenkasse (TK) weist darauf hin, dass Kinder von Natur aus ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl haben. Sogar die Kleinsten könnten recht gut selbst die für sie richtige Nahrungsmenge bestimmen.

Kinderernährung: Was Eltern beachten sollten

Die TK empfiehlt, bei länger andauerndem auffälligen Essverhalten oder aber, wenn der Nachwuchs schwer ab- und zugenommen hat, einen Kinderarzt aufzusuchen. Generell aber solle man dem Sättigungsgefühl der Kinder durchaus vertrauen – und dass gelegentlich lustlos im Essen rumgestochert wird, sei schließlich etwas völlig Normales.

Genauso normal sei auch, dass anders herum dann auch mal ordentlich zugeschlagen werde. Wichtig sei es, dass Eltern darauf achten, dass regelmäßig gegessen wird und dass das Naschen zwischendurch die Ausnahme bleibt. Und wie bei so vielen Dingen im Leben sind Eltern ein Vorbild.

Es dürfte schwer werden, Kindern Obst und Gemüse schmackhaft zu machen, wenn man selbst lieber Currywurst mit Pommes oder ein dickes Stück Torte isst. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) hat für die Kinderernährung einfache Regeln aufgestellt:

  • Sparsam sollten fettreiche Lebensmittel und Süßwaren gereicht werden
  • Mäßig tierische Lebensmittel und reichlich pflanzliche Lebensmittel und Getränke
  • Auf gezuckerte Getränke sollte verzichtet werden

Ganz wichtig ist übrigens das Frühstück, am besten mit Milch, belegten Broten oder mit Milchspeisen mit Getreideflocken und frischem Obst. Frisches Obst und rohes Gemüse eignet sich – ebenso wie zum Beispiel auch Vollkornkekse – zudem optimal als Zwischenmahlzeit.

Zu einem gesunden Mittag- oder Abendessen gehören zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte mit Salat und Gemüse. Fachleute empfehlen, etwa dreimal in der Woche eine kleine Portion Fleisch und einmal wöchentlich Seefisch zu den Mahlzeiten zu nehmen.

Bildnachweis: thinkstockphotos.de (iStock)

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert