Studie: Babys erinnern sich an die Musik, die sie vor der Geburt hörten

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder neue Studien darüber, wie stark ungeborene Babys im Mutterleib geprägt werden. Nun gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Forscher der Universität Helsinki haben nämlich herausgefunden, dass Kinder sich nach der Geburt an die Musik erinnern können, die sie im Bauch der Mutter hörten.

Höhere Signal-Ausschläge bei der Hirnstrommessung

Die Untersuchung war eigentlich recht einfach aufgebaut: Werdende Mütter spielten ihren Babys in den letzten Monaten der Schwangerschaft fünfmal in der Woche das „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ vor. Nach der Geburt wurden die Babys wieder mit dem Lied konfrontiert; dabei maßen die Wissenschaftler die Hirnströme.

Das Ergebnis verblüffte: Bei den Babys zeigten sich nämlich deutlich höhere Signal-Ausschläge als bei einer Vergleichsgruppe, die vor der Geburt nicht mit dem Lied berieselt wurde. Von den Forschern wird dies so bewertet, dass sich Babys an eine im Uterus gehörte Melodie erinnern können.

Nach Meinung von Experten besteht zwischen Mutter und Kind eine so enge Verbindung, dass die Ungeborenen mit einer Reihe von Emotionen und Gefühlen konfrontiert werden und bereits im Mutterleib wütend sein können oder Angst verspüren.

Auf der anderen Seite könnten die Ungeborenen aber auch Zufriedenheit und Freude empfinden. Übrigens gibt es unter anderem auch Studien zum Geschmackssinn, der sich ab der 13. Woche entwickelt. Diese Studien belegen, dass die Essgewohnheiten werdender Mütter die Kinder schon vor der Geburt prägen. Wenn Frauen in der Schwangerschaft viel Knoblauch essen, mag in der Regel auch das Kind von klein auf Knoblauch.

Quelle: www.kath.net
Bildnachweis: ©Vladimir Nenov / iStock

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