Skihelme für Kinder richtig aussuchen

Auch wenn der Winter bislang eher Frühling war, soll der Schnee noch kommen. Nicht zuletzt durch den schweren Skiunfall von Ex-Rennfahrer Michael Schumacher wird derzeit wieder über die Sicherheit von Skifahrern diskutiert. Skihelme werden für alle Sportler empfohlen, in vielen Skigebieten und Skischulen sind sie aber für Kinder sogar schon Pflicht.

Vorsicht bei gebrauchten Helmen, deren Herkunft nicht bekannt ist

Skihelme für Kinder sollten jedoch unbedingt richtig ausgesucht werden, damit sie bei Stürzen auch wirklich vor schweren Kopfverletzungen schützen. Experten meinen, dass Eltern häufig zu große Helme für ihre Kinder kaufen, damit diese längere Zeit passen, wenn die Kinder weiter wachsen.

Das sei jedoch der falsche Ansatz, so Fachleute. Sie weisen darauf hin, dass der Helm richtig auf dem Kopf sitzen müsse. Was man aber berücksichtigen könnte, sei, dass noch eine Unterziehmütze bei Kindern darunter passen sollte. Beim Kauf sollte immer der Sicherheitsgedanke im Vordergrund stehen. Deshalb sollte man die Finger von gebrauchten Helmen lassen, wenn man die Herkunft nicht kennt. Denn Helme, die schon mehrfach auf den Boden gefallen sind, können zum Beispiel bereits Risse aufweisen, die mit dem bloßen Auge so nicht zu erkennen sind.

Wenn man jedoch Helme von älteren Geschwistern nimmt und man weiß, dass diese nie hingefallen sind und keinen Unfall mitgemacht haben, ist generell nichts gegen die Nutzung eines gebrauchten Helmes einzuwenden. Wichtig sei es aber zudem, auf eine Belüftungsmöglichkeit bei Helmen zu achten. Denn dadurch habe man mehr Tragekomfort. Das ist gerade bei Kindern und Jugendlichen wichtig, damit sie nicht auf den Gedanken kommen, den Helm auf der Piste abzunehmen, wenn die Temperaturen steigen und trotz Schnees die Sonne scheint.

Bildquelle: ©brocreative / iStock


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