Das Bett ist kein Ort der Bestrafung

Ärzte und Kinderpsychologen weisen darauf hin, dass das Bett niemals als ein Ort der Bestrafung genutzt werden solle. Eltern, die ihre Kinder dorthin schicken, weil etwas falsch gelaufen ist, provozieren durchaus, dass das Kind schlechter einschläft und durchschläft.

Im Schlaf neue Energien schaffen

Einschlafprobleme haben Kinder in allen Altersklassen immer wieder mal. Die Gründe können dafür ganz unterschiedlich sein. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Eltern feste Bettzeiten für ihre Kinder einhalten, aber das Ablegen des Kindes mit etwas Gemütlichem und Schönem verbinden, zum Beispiel mit einer Massage, dem Vorlesen einer Geschichte oder dem Singen eines Gute-Nacht-Liedes.

Wichtig ist auch, dass das Kind nicht sofort schlafen muss. Es sollte im Bett erst einmal zur Ruhe kommen. Parallel zur Einschlafphase des Kindes sollten die Aktivitäten in der Familie gedämpft werden: Unterhaltungen sollten leise geführt und der Fernseher oder die Musik ebenfalls herunter gedreht werden.

Wenn Kinder nachts aufwachen, dann sollten sie nicht unbedingt sofort hochgenommen werden, sondern im Liegen getröstet werden. Trost ist aber wichtig, das Kind sollte sich nicht in den Schlaf weinen müssen. Schlaf ist eine natürliche Erholungsphase für den Körper und für den Geist.

Durch den Schlaf werden neue Energien geschaffen. Das Gehirn verarbeitet während des Schlafs die Erlebnisse des Tages, unter anderem dadurch, indem es Träume produziert. Dass Erwachsene und Kinder nachts aufwachen, ist daher normal. Im Schlaf wird zudem das tagsüber neu Gelernte ins Gedächtnis übernommen. Eltern finden unter anderem im Internet auf verschiedenen Plattformen viele Anregungen und wichtige Hilfestellungen, wenn Kinder zu schlecht einschlafen oder zu oft im Laufe einer Nacht wach werden.

Bildquelle: ©oksun70 / iStock

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