Wunsch nach veränderter Haltung gegenüber Kinder von homosexuellen und getrennten Paaren

Papst Franziskus hat sich an ein in der katholischen Kirche sehr heikles Thema herangewagt: Er wünscht sich nämlich eine veränderte Haltung gegenüber Kindern von getrennten und von homosexuellen Paaren.

Immer mehr Eltern von Schulkindern sind getrennt

Die Homo-Ehe stelle die katholische Kirche vor Herausforderungen, „die wir nur schwer verstehen“, sagte Papst Franziskus bereits im vergangenen November in einer Rede vor der Internationalen Vereinigung von Generaloberinnen (UISG). Erst jetzt wurden einzelne Auszüge der Rede des Oberhaupts der katholischen Kirche in den italienischen Medien online veröffentlicht.

So sagte Papst Franziskus unter anderem, dass die Kirche auf geänderte Familienstrukturen reagieren müsse. Offensichtlich möchte der Papst die Augen dafür öffnen, dass es die klassische Familie längst nicht mehr so häufig gibt wie noch vor einigen Jahrzehnten.

So sagte Franziskus unter anderem, die Zahl der Schulkinder, deren Eltern getrennt seien, „sehr hoch“ sei. Er forderte die für Erziehung und Bildung Verantwortlichen dazu auf, sich die Frage zu stellen, „wie man eine Generation im Wandel Christus lehren kann“. Wichtig sei, so heißt es in den veröffentlichen Auszügen weiter, „sie nicht gegen den Glauben zu impfen“.

Bereits einige Monate zuvor hatte Papst Franziskus sich bereits gegen die Ausgrenzung Homosexueller ausgesprochen. Die Lehre der katholischen Kirche besage schließlich eindeutig, „dass wir diese Menschen nicht ausgrenzen dürfen“. Sie sollten vielmehr in die Gesellschaft integriert werden. Diesen Wunsch bekräftigte Franziskus nun auch noch mit dem Wunsch der veränderten Haltung gegenüber den Kindern von Homosexuellen.

Bildnachweis: neneos / iStock Editorial


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