Aufklärung: Je früher desto besser

Viele Eltern haben Angst davor, mit dem eigenen Nachwuchs über das Thema Sex zu reden. Experten sind jedoch der Meinung, dass je früher auch desto besser sei. Allerdings sollten Eltern nicht ins Detail gehen und den Nachwuchs schon gar nicht zu solchen Gesprächen nötigen.

Wenn die Emotionen Achterbahn fahren…

Wenn Kinder Fragen zur Sexualität stellen, sollten diese stets altersgerecht beantwortet werden, meinen Experten. Über das Ziel hinausschießen sollten Eltern aber gerade bei jüngeren Kindern noch nicht. Spätestens, wenn die eigenen Kinder in die Pubertät kommen, wird es jedoch Zeit, mit dem Nachwuchs über Sex zu reden. Allzu offen sollte man das jedoch nicht tun – zu viele Details preiszugeben, sei sicherlich nicht hilfreich, meinen Fachleute.

Allerdings sollte mit dem Thema Aufklärung durchaus früh genug begonnen werden, denn wenn die Hormone erst einmal das gesamte Gefühlsleben durcheinanderbringen, sollte ein gutes Grundwissen über Sexualität und Verhütung auf jeden Fall vorhanden sein. Die Emotionen fahren in dieser nicht immer leichten Zeit des Lebens schließlich wild Achterbahn – für Eltern und Kinder ist der Umgang mit den Gefühlsschwankungen keine einfache Sache.

Wichtig bei allen Gesprächen ist nach Meinung von Fachleuten übrigens, die Schamgrenzen von Kindern zu respektieren und den Nachwuchs nicht zu Gesprächen zu drängen. Eltern sollten ihren Kindern auf jeden Fall das Gefühl geben, dass sie mit jeder Frage zu ihnen kommen können. Und gerade bei Mädchen sollte man auch darauf hinweisen, dass sie sich zum Beispiel bei Verhütungsfragen auch an ihren Frauenarzt wenden können.

Eine frühe Verhütung übrigens macht vielen Eltern Angst. Sie haben die Befürchtung, dass der Geschlechtsakt noch früher stattfinden könnte. Die Angst sollte man nicht haben, vielmehr durch eine sichere Verhütung, zum Beispiel mit der Anti-Baby-Pille, dafür sorgen, dass es nicht zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt.

Bild: iStock / thinkstockphotos.de

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