Mehr Geld in Bildung investieren

Die IG Metall hat es begrüßt, dass in der Koalitionsvereinbarung der Regierungsparteien CDU und SPD festgehalten wurde, mehr Geld in Bildung, Wissenschaft und Forschung zu investieren. Kritisiert wird jedoch, dass der Vertrag wenig Konkretes bietet. Denn zu unterschiedlichen Maßnahmen, von Gewerkschaften in der Vergangenheit immer wieder angemahnt worden waren, gibt es keine Aussagen.

Bildungschancen sind ungerecht verteilt

Im Bundestagswahlkampf hatte die IG Metall bereits von den Parteien eine bessere und gerechtere Bildung für alle gefordert. Schließlich sei Bildung die wichtigste Ressource für die Zukunft. Dass sich Schwarz-Rot im Koalitionsvertrag zu mehr Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung bekennt, sei sicherlich zu begrüßen.

Gerade auch im Bereich der beruflichen Bildung gebe es gute Ansätze. Aber gerne würde die Gewerkschaft Konkreteres hören. Denn schließlich hat jeder Mensch das Recht auf gute Bildung, Ausbildung und Weiterbildung.

Die IG Metall weist jedoch nun noch einmal darauf hin, dass in Deutschland die Bildungschancen ungerecht verteilt seien. Außerdem sei das Bildungssystem wenig durchlässig und Unternehmen würden ferner zu wenig in die betriebliche Weiterbildung investieren.

Die IG Metall übt übrigens auch Kritik an der Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Die Bildungszeit würde immer knapper und der Stress der jungen Menschen würde immer mehr steigen. Die IG Metall-Jugend hatte übriges Anfang des Monats auf Missstände im Bildungssystem aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Kampagne „Revolution Bildung“ waren Weihnachtsmärkte und öffentliche Plätze „gekapert“ worden. Mit Lautsprechern prangerten die Jugendlichen dabei Missstände im Bildungssystem an – frei nach dem Motto „Nicht mehr feierlich: unser Bildungsnotstand!“

Quelle: www.igmetall.de

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