Familienfreundliche Unternehmen setzen sich durch

Individuelle Arbeitszeitmodelle oder ein Betriebskindergarten: Der Vereinbarkeit von Familie und Beruf messen immer mehr Unternehmen eine größere Bedeutung zu. Und es gibt ganz verschiedene Ideen, damit Arbeitnehmer alles unter einen Hut bekommen. Viele Betriebe wissen nämlich, dass ausgeglichene Angestellte, die sich nicht zerreißen müssen, sondern für die es Hilfestellungen gibt, auf Dauer einfach effizienter arbeiten.

Wenn der Nachwuchs plötzlich krank wird…

Die Arbeitgeber wissen inzwischen: Ohne gute Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird es immer schwieriger, junge Fachkräfte für den eigenen Betrieb zu gewinnen und vor allem auch zu halten. Es kann schließlich immer passieren, dass der Nachwuchs krank oder die Kindertagesstätte geschlossen ist.

Wer da keinen flexiblen Babysitter wie eine nette Nachbarin oder die Oma hat, der steht vor einem Problem. Zwar besteht die Möglichkeit, einen Tag Urlaub zu nehmen oder sich nach Paragraph 45 SGB V (Sozialgesetzbuch) unbezahlt freistellen lassen.

Wer aber in einem familienfreundlichen Unternehmen beschäftigt ist, kann auch einfach das Kind mit ins Büro nehmen. Vorausgesetzt natürlich, der Nachwuchs befindet sich in der Verfassung dazu und ist nicht schwer ansteckend erkrankt. In immer mehr Betrieben gibt es Eltern-Kind-Büros.

Neben dem Arbeitsplatz von Mama und Papa ist eine Spielecke eingerichtet, in der das Kind malen, puzzlen, spielen oder basteln kann, während die Eltern ihre Arbeit am Schreibtisch erledigen. Viele Unternehmen setzen aber heutzutage auch flexible Arbeitszeiten, das heißt, dass die zum Beispiel durch die Erkrankung eines Kindes verpasste Zeit nachgeholt werden kann, wenn vielleicht der Partner von der Arbeit kommt oder der Babysitter Zeit hat.

Auch das Home-Office wird in solchen Fällen immer beliebter und dank der modernen Technik auch ganz leicht realisierbar.

Bildnachweis: iStock / thinkstockphotos.de

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