Antibiotika können auch bei kleinen Kindern eingesetzt werden

Wenn Viren Auslöser für Husten und Schnupfen sind, dann können Antibiotika ohnehin nichts ausrichten. Und gerade kleine Kinder haben in ihren ersten Lebensmonaten gerade mit den Viren zu kämpfen und einige Infekte durchzustehen, die allerdings nicht der Behandlung mit schweren Medikamenten bedürfen. Handelt es sich jedoch um bakterielle Entzündungen, kann ein Antibiotikum auch bei kleinen Kinder sinnvoll sein.

Antibiotika bei Babys?
Sorgfältig auf die regelmäßige Einnahme achten

Die Zeitschrift „Eltern“ widmet sich in ihrer Januar-Ausgabe diesem Thema. Antibiotika werden bei Babys zwar selten verabreicht, aber es kann durchaus vorkommen, sowie zum Beispiel bei bakteriellen Mandelentzündungen oder Harnwegsentzündungen.

Wenn Antibiotika verordnet wird, dann müssen Eltern jedoch sehr sorgfältig auf die regelmäßige Einnahme achten. Denn bei Babys ist es ganz besonders wichtig, die verordnete Dosis genau einzuhalten und das Medikament auf jeden Fall auch regelmäßig zu geben.

Wird Antibiotika unregelmäßig eingenommen, dann schwankt der Wirkstoffpegel im Körper zu stark. Das sollte aber gerade bei kleinen Kindern nicht passieren, weil Leber und Nieren noch reifen müssen. Auch auf der Plattform www.familie.de gibt es einen Beitrag über Antibiotikabehandlungen von Babys, die vielen Eltern große Angst machen. Ärzte sagen jedoch, dass es Krankheitsbilder gibt, bei denen eine Antibiotikabehandlung einfach mehr Sinn macht. Denn Antibiotika verkürzt die Krankheitsdauer, hat eine fast immer verlässliche Wirkung und sorgt in den meisten Fällen dafür, dass es den kleinen Patienten schnell wieder besser geht.

Weltweit zählen Antibiotika heutzutage übrigens zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Allerdings gibt es bei Antibiotika auch verschiedene mögliche Nebenwirkungen, weshalb Ärzte gerade bei Babys sehr sparsam mit der Verordnung umgehen. Antibiotika kann zum Beispiel Durchfall auslösen. Zudem hat eine Untersuchung kanadischer Wissenschaftlicher ergeben, dass Babys, die in ihrem ersten Lebensjahr mit Antibiotika behandelt wurden, ein etwas erhöhtes Risiko haben, später an Asthma und Allergien zu erkranken.

Bild: thinkstockphotos.de (iStock / Robert Mandel)

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