Kindergarten

Ruf nach mehr Familienzentren

Familienzentren setzen sich immer mehr durch und werden zunehmend von Sozialforschern, Kinderärzten sowie auch von Politikern gefordert. Eltern und vor allem Kinder profitieren von Familienzentren, die auf der einen Seite zuverlässige Betreuung sowie Bildung von Kindern und auf der anderen Seite Beratung und Unterstützung für Familien bieten. In allen Lebensphasen können Eltern und Kinder von der Hilfe profitieren.

Eine Anlaufstelle für Eltern und Kinder

In Familienzentren werden der Kindergarten oder die Kindertagesstätte gleichzeitig zu einer Anlaufstelle für Eltern, zu einer Beratungsstelle für Erziehungsfragen oder auch zu einer Art Kinderarzt-Sprechstunde. Angebote für Kinder und Familien werden hier gut vernetzt.

Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern, die seit Jahren Familienzentren einrichten, weil Eltern und Kinder in wachsendem Maße Unterstützung brauchen bei der Bewältigung vieler verschiedener, an sie gestellter Anforderungen.

In der Pilotphase im Jahr 2006 wurde mindestens ein Familienzentrum in allen 178 Jugendamtsbezirken des Landes NRW eingerichtet. Inzwischen ist die Zahl der Familienzentren gestiegen.

Ziel ist es unter anderem, zentrale Weichen für die Lebensqualität und den Bildungserfolg der Kinder zu stellen. Dazu gehört eine kontinuierliche Förderung von Kindern in frühen Lebensjahren. So ist die sprachliche Förderung von Kindern unter anderem ein wichtiger Punkt. Kindertageseinrichtungen sind sehr gut geeignet, über Bildung, Erziehung und Betreuung hinaus auch als ein Ort der Familienförderung zu wirken. Hier können Eltern angesprochen werden und frühzeitig Hilfe erfahren, wenn es Probleme in der Familie gibt.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in Familienzentren besser gesichert. Familienzentren kooperieren mit Familienberatungsstellen, Familienbildungsstätten, Selbsthilfeorganisationen und Familienverbänden. Angebote werden über die Erreichbarkeit in Kindertageseinrichtungen für Familien leichter zugänglich gemacht.

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