Sehfehler bei Kindern rechtzeitig erkennen

Frühgeborene sind häufiger von Sehfehlern betroffen als andere Kinder. Auch Kinder aus Familien, in denen es in den älteren Generationen bereits Augenprobleme gab, haben ein höheres Risiko. Anzeichen für eine Sehschwäche oder einen Sehfehler können häufiges Blinzeln, Augenkneifen, Lichtscheu sowie mangelnder Blickkontakt oder auch eine schiefe Haltung des Kopfes sein. Eltern von Kindern mit erhöhtem Risiko sollten die Augen genau beobachten und auch mit dem Kinderarzt über das Thema sprechen.

Die Augen des Nachwuchses beobachten

Es gibt verschiedene Anhaltspunkte dafür, wenn mit den Augen des Nachwuchses etwas nicht stimmt. Bis zu seinem dritten Lebensmonat sollte ein Kind zum Beispiel einen guten und konstanten Blickkontakt zu den Eltern entwickelt haben. Wenn ein sechs Monate altes Kind dauerhaft schielt oder ein Auge zittert, dann kann das durchaus ein Zeichen dafür sein, dass das Kind Probleme hat, ein bestimmtes Objekt mit den Augen zu fixieren. Und das kann wiederum ein Hinweis auf Fehlsichtigkeit sein.

Der Kinder- und Jugendarzt testet bei den Vorsorgeuntersuchungen unter anderem auch die Sehfähigkeit des Kindes.

Bei Anzeichen einer Sehstörung sollte eine Überweisung an den Augenarzt erfolgen. Oftmals äußert sich eine Sehschwäche übrigens erst in der Schule. Wenn ein Kind dann über Kopfschmerzen klagt, die Buchstaben verschwommen sieht oder auch Probleme hat, die Zeile zu halten, kann ein Schlechtes sehen dafür die Ursache sein.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. weist darauf hin, dass etwa jedes zehnte Kind in Deutschland schlecht sehe und bei mehr als der Hälfte dieser Sehfehler zu spät erkannt werden. Die Folge ist dann eine lebenslange Sehschwäche.


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de
Bild: iStock / thinkstockphotos.de

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