Auch beim leisesten Missbrauch-Verdacht reagieren

Auch bei dem leisesten Verdacht, dass das Kind sexuell missbraucht worden sein könnte, sollten Eltern direkt die Polizei kontaktieren oder eine Beratungsstelle aufsuchen. Die Polizei ist auch bei der Suche nach Beratungsstellen behilflich. Auf der Internetseite polizei-dein-partner.de gibt es wichtige Tipps und Hinweise für Eltern.

Kinder zum „Nein“ sagen ermutigen

Einen hundertprozentig sicheren Schutz, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu bewahren, gibt es leider nicht. Aber es gibt einige Punkte, die Eltern beachten können, um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit gehören zum Beispiel in erster Linie dazu. Auch sollten Kinder ermutigt werden, „Nein“ zu sagen, wenn sie etwas nicht möchten. Und dazu zählt auch zum Beispiel das Begrüßungsküsschen für die Verwandtschaft.

Kindern sollte klar gemacht werden, dass es am eigenen Körper Stellen gibt, die ein Erwachsener nicht berühren darf. Auch sollten Eltern ihren Kindern klar machen, dass sie neugierige Fragen von Fremden nicht beantworten müssen und sollen – zum Beispiel, wenn es um die Adresse geht oder darum, wo das Kind gerne und vielleicht am nächsten Tag spielen wird.

Ganz wichtig ist natürlich auch, dass die Grundregeln beachtet werden: „Gehe nie mit Fremden mit.“, „Steige niemals zu Fremden ins Auto.“ Und niemals heißt niemals – auch wenn es doch nur „eben kurz um die Ecke ist“.

Wenn Kinder bei Freunden übernachten wollen, dann sollten Eltern die Familie gut kennen. Eltern sollten sich generell immer die Zeit nehmen, dass Kind von den Erlebnissen in der Schule oder in der Freizeit berichten zu lassen. Eltern, die viele Fragen stellen, bekommen in der Regel auch viele Antworten und sind besser informiert. Mehr Tipps und Hilfestellungen finden Eltern im Ratgeber der Polizei unter www.polizei-dein-partner.de.

Bild: thinkstockphotos.de / iStock

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