Nach Schwangerschaft wieder wie davor aussehen

Schwangerschaft und Stillen hinterlässt am Körper der Mutter leider seine Spuren. Ob sie leicht oder schwerwiegender sind, ist es von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche Frauen sind mit ihrem Aussehen nach der Schwangerschaft so weit unzufrieden, dass sie sogar eine Schönheits-OP in Erwägung ziehen.

Brust-OP

Brust- oder Bauchstraffung: Für welche Frauen ist es sinnvoll?

Wie sinnvoll eine Brust- oder Bauchstraffung nach einer Schwangerschaft ist, hängt immer von persönlichen Ansprüchen oder Leidensdruck jeder frisch gewordenen Mutter ab. Es gibt Frauen, die sich mit erschlaffendem Bauch oder Brüsten zufrieden geben, andere wiederum möchten so aussehen, wie vor der Geburt beziehungsweise Schwangerschaft.

Wenn eine Frau dermaßen unter den Veränderungen an ihrem Körper leidet, dass sie sogar bereit ist, Schmerzen, Kosten und Risiken einer Schönheitsoperation in Kauf zu nehmen, dann wäre dieser Schritt auf jedem Fall sinnvoll. Zu diesem Thema kann sich jede Frau von einem verantwortungsvollen Facharzt beraten lassen.

Bruststraffung – wie funktioniert das?

Nach einer Geburt ist die Brust in der Regel schlaff und formlos, weil sich das Fettgewebe nicht 100 prozentig erneuert hat. Eine Bruststraffung-OP dauert im Schnitt drei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Man setzt einen Schnitt um die Brustwarze ein und von da aus senkrecht nach unten bis zur Brustfalte, manchmal auch noch seitlich in die Falte hinein. Im nächsten Schritt entfernt der behandelnde Arzt das überschüssige Haut- und Fettgewebe, der Drüsenkörper wird am Brustmuskel verankert und beim Vernähen des Schnittes wird die Haut gestrafft.

Wenn es notwendig ist, versetzt der Arzt die Brustwarze nach oben, damit sie ihren Platz symmetrisch in der Mitte der Brust einnimmt. In manchen Fällen kann der Brust nach der Schwangerschaft kleiner werden als davor. Der Arzt kann dann mithilfe von Implantaten einen Brustaufbau (Vergrößerung) durchführen.

Bauchdeckenstraffung nach der Geburt

Nach der Schwangerschaft können manche Frauen frustriert sein – die Waage zeigt zwar wieder das alte Idealgewicht an, aber der unansehnliche Hautlappen am Bauch geht einfach nicht weg, auch wenn man jeden Tag ins Fitnessstudio gehen würde. Mit einer Bauchdeckenstraffung kriegt man dieses Problem aus der Welt.

Der chirurgische Eingriff wird ebenfalls unter Vollnarkose gemacht und dauert mindestens 3 Stunden. Bei den meisten Frauen wird ein größerer, leicht bogenförmiger Schnitt an der Schamhaargrenze gemacht, die Bauchhaut mit dem dazugehörigen Fettgewebe wird von der Bauchmuskulatur abgetrennt und herabgezogen. Der Überschuss wird weggeschnitten und danach die Haut wieder zusammengenäht. Sind die Hautüberschüsse größer, wird der Nabel ausgeschnitten und umgesetzt, sonst kann er zu tief sitzen. Während der OP werden auch die auseinander weichenden Bauchmuskeln zusammengenäht und die Muskulatur allgemein gestrafft.

Dr. Dagmar Millesi – operative Brustverkleinerung und Bruststraffung

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Piotr Marcinski

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